Dr. Kürsteiner: Das alpine Rettungswesen in der Schweiz

Remarque : Cet article est disponible dans une langue uniquement. Auparavant, les bulletins annuels n'étaient pas traduits.

Der durch seine Artikel über alpine Unglücksfälle in diesem " Jahrbuch bekannte Arzt Kürsteiner hat mit Nr. 1 der Wissenschaftlichen Mitteilungen des schweizerischen alpinen Museums in Bern einen guten Griff getan; denn die öffentliche Meinung beschäftigt sich in mehr oder weniger aufdringlicher Art mit den Unglücksfällen im Gebirge und mit der Stellung, welche der S.A.C. zu diesen Vorkommnissen nimmt. Man ist sehr geneigt, ihm einen Teil der Verantwortlichkeit auch für solche Verunglückte zuzuschieben, welche nicht unter seinen Mitgliedern sind, und die Tätigkeit, welche er zur Abwehr entfaltet, ist im Lande herum noch ungenügend bekannt. Darum kann der Verkauf dieser kleinen Broschüre, die im Museum selbst oder durch dessen Verwaltung erhältlich ist, nur aufklärend wirken. Sie enthält nach einer kurzen Einleitung über die Entwicklung des alpinen Wanderns, der alpinen Vereine und des alpinen Rettungswesens im allgemeinen die besondern Winke über »las Rettungspersonal, das Rettungsmaterial, die Placierung des Sanitäts-materials, die Personalausrüstung, die Clubhütten- und Berghotelausrüstung-, die Sanitätsausrüstung einer alpinen Rettungsstation und die Organisation des Rettungswesens und schließt mit dem Abdruck der vom Zentralkomitee des S.A.C. verfaßten „ Warnung für Bergsteiger ". In drei Tabellen werden graphische Darstellungen der alpinistischen ( sieTodes-fälle von 1891 bis 1905 gegeben, mit Bezugnahme auf das Mortalitäts-verhältnis zwischen Führerlosen und Geführten und auf die verschiedenen Monate. Eine allerdings wegen Kleinheit schwer lesbare Karte gibt die Rettungsstationen an.Redaktion.

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