Gross Diamantstock-Ostgrat

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( Erste Begehung im AufstiegVon Han$ ( Basel ) Ein Name mit zauberischem Klang: Diamantstock. Das muss ein Berg sein, nicht irgendein Schutthaufen. Könnte man einen kleinen Wicht, einen unbedeutenden Zwerg Diamantstock nennen? Doch wer kennt ihn? Wer wollte auch in diese abgelegenen Täler steigen, einen Berg zu erobern, allein um des Namens willenSo dachte auch ich. Doch als ich ihn sah, da war ich besessen: zum Zauber des Namens kam der Zauber des Gipfels selbst: klar umrissen, wie ein Kristall in heiterer Bergluft, so erhebt er sich über die glänzenden Firnwellen des Grubengletschers.

Da steht als nördlicher rechter Eckpfeiler über dem Grubengletscher das Hühnertälihorn, nach Süden senkt sich sein Grat und steigt wieder auf zum Gipfel des Grossen Diamantstockes. Er ist Mittelpunkt, denn auch vom östlichen Pfeiler, dem Kleinen Diamantstock, zieht sich ein arg zerrissener Grat hinauf zu seinem Gipfel. An der Untern Bächlilücke, dem Übergang vom Grubengletscher zum Bächlifirn, setzt sein Ostgrat in sanftem Aufschwung an, richtet sich plötzlich steil auf, beruhigt sich wieder, krümmt nochmals seinen Rücken, bewehrt mit Schuppen wie ein urtümliches Ungeheuer, und steigt dann in gleichmässiger Steilheit auf zum Gipfel. Unvergesslich gräbt sich uns das Bild dieses Grates ins Gedächtnis.

4. Juli 1937. Vor drei Stunden sind wir noch mitten in der Nacht beim Laternenschein aus der Alphütte auf Ärlenalp davongestolpert; auf dem kahlen Boden der Hütte haben uns einige ausgebreitete Farrenkräuter als Lager, einige Rasenziegel als Kopfkissen gedient. Prisis Laterne hat uns durch die Erlengestrüppe auf der linken Seite des Baches hindurchgeführt. Die hinteren Schutthänge des Talabschlusses, eines fast regelmässigen Felsenkessels, in den sich von oben die Zunge des Grubengletschers hineinzwängt und durch den der Gletscherbach sich eine tiefe Furche gegraben hat, sind noch recht verschneit, so dass wir den harten Firn den Schrofen und Gras-runsen der rechten Talseite vorgezogen haben. Nach einem Aufstieg in direkter Richtung gegen den Nordfuss des Kleinen Diamantstockes haben wir auf einem Band nach oben in nördlicher Richtung die Steilstufe überwunden und sind, vor allem meine Begleiter, höchst gespannt in das flache Gletscherbecken eingetreten. Wie ein weiter Platz liegt der Gletscher vor uns. In engen Kanälen schiessen unter einer dünnen Eiskruste Bäche daher, bis sie ein Loch gurgelnd verschluckt. Auf ihrem Grund erscheint das graue, grobkörnige Eis glatt und klar wie blaues Glas.

Und jetzt, da es so recht Tag wird, berät man, welchem Berg wir zu Leibe rücken wollen. Ich sitze still beiseite. Ob man sich wohl auf « meinen » Ostgrat am Diamantstock einigen wird? Wie soll ich nur erklären, dass der Name und die unbeschreiblich schöne Linie des Grates den Wunsch einer GROSS DIAMANTSTOCK-OSTGRAT Besteigung in mir wach werden liessen? Werden meine Kameraden solche Sentimentalitäten begreifen? Aber da fällt das erlösende Wort. Ist es der Name, ist es die Schönheit des Baues, die auch meine Begleiter fesselt?

Als erstes Ziel steuern wir die Bächlilücke an, die tiefste Einsattelung in unserm Grat zwischen dem Grossen und dem Kleinen Diamantstock. In leicht ansteigender Spur versuchen wir, die Einsenkung zu gewinnen. Schnee liegt allerdings noch sehr viel, so dass wir es vorziehen, wieder auf den flacheren Gletscher abzusteigen und die Lücke in der Fallinie zu gewinnen. Der Bergschrund zeigt sich gutmütig; nach einer lebendigen Geröllhalde und einer kurzen Traverse nach Westen in grossblockigem Gestein betreten wir die Bächlilücke. Zum ersten Male erblicken wir den Südgrat unseres Berges, der nach einem flach fallenden Stück in die Obere Bächlilücke senkrecht niederstürzt. Wäre am Ende jener Grat noch schöner als unser Ostgrat? Trotz diesen Bedenken halten wir an unserm Beschluss fest: über den Ostgrat wollen wir aufsteigen, den Südgrat dann aber im Abstieg begehen.

Einige Meter steigen wir ab zum Bächlifirn und gewinnen von Süden über eine Schneezunge wieder den Grat. Zwischen riesigen Granittafeln verstauen wir unsere Nagelschuhe in den Säcken, die Pickel dazu. Vor uns krümmt sich der Drachenrücken. Unsere Augen suchen den Weg: wird er uns abweisen, wird er heimtückisch sein? Doch da ich den Knoten am Seil anziehe, die Schlingen aufnehme und Anderegg das « Bereit » zurufe, sind auch die leisesten Bedenken verflogen. Drohend war zuvor der Grat, und seine Nadeln glichen giftigen Zähnen im Rachen eines Ungeheuers. Jetzt aber, da wir zwischen diesen Zacken aufwärts klimmen, sind sie aus herrlich griffigem Granit, rot, mit grünen und grauen Flechten überzogen. Noch gibt es kalte Hände, aber die Gipfelfelsen stehen schon an der Sonne, und die Aussicht auf die Wärme dort oben lässt uns die Kälte hier vergessen. Auch kommen wir am leichten Blockgrat gut in Fahrt. Er führt uns steil in die Höhe, bald links, bald rechts queren wir in die Flanken, ein paar Klimmzüge in einem Riss bringen uns in die Scharte hinter dem nächsten Zahn. Just im Augenblick, da uns dieses Ausweichen zur Routine wird, werden wir vor eine Aufgabe gestellt, die uns die bisherige Taktik zu verändern zwingt. Eine glatte Granitnadel erhebt sich vor uns, scharfkantig, nach rechts überhängend, links in gewaltigen Plattenschüssen zum Firn niederstürzend. Der Weg führt über ihre Spitze, das hat Anderegg bald heraus. Er krallt sich an der Plattenkante fest und stemmt die Füsse gegen die glatte Felsfläche: ein paar Schritte aufwärts, einige Schritte im Quergang — und dann ein vorsichtiges Hinabgleiten auf der jenseitigen Schneide zu einer Lücke. « Nachkommen! » befiehlt er mir, und ich folge, zögernd erst, aber nach zwei Schritten packt mich die Lust an Luftreisen. In der Lücke gibt es eine Verschnaufpause. Prisi und Giovan werden erwartet. Eben schau ich zurück, da taucht Giovan aus der Tiefe auf. Der Pickel, aus dem Rucksack herausragend, parodiert die Nadel, über die sich sein Besitzer müht.

Da wir alle vier in der Scharte beisammensitzen, bringt Prisi eine Weinflasche aus einer Felsspalte zum Vorschein, eine leere Weinflasche allerdings, mit den Karten von zwei Berner Touristen, die den Grat 1911 zum erstenmal 94GROSS DIAMANTSTOCK-OSTGRAT im Abstieg begangen hatten. Dass sich keiner von uns die Namen aufschrieb, mag man entschuldigen.

Jetzt geht Prisi als erster, unsere Partie in zweiter Staffel. Der Grat schwingt sich von unserer Scharte beinahe senkrecht auf. Ausgeschlossen ist es, die Gratkante weiter zu verfolgen. Auf der linken Seite stürzt die Granitwand in schauerlicher Flucht auf den Bächlifirn. Einen Durchschlupf mag es in der rechten Kante nach Norden geben. Die steile, glatte Plattenmauer sieht gar nicht leicht aus, wir scheinen in unseren Erwartungen auf Kletterei hohen Stils nicht getäuscht. Ein schmales Gesimse führt in die Nordflanke. Ein Riss an seinem Ende scheint oben wieder in einer Gratscharte zu münden. Der Rampe ist jedoch nur von einer Plattform aus beizukommen. Prisi tastet an deren äusserem Rand herum, vergeblich sucht er einen Griff, um einen seiner prächtigen Klimmzüge anzusetzen. Seine Hoffnung sind die Mauerhaken. Doch bevor wir zu diesem Mittel unsere Zuflucht nehmen, versuchen wir eine andere Methode, die bei kleinen Leuten schon zum Erfolg geführt hat. Giovan und Anderegg packen je einen der finkenbewehrten Füsse und schieben Prisi in die Höhe. Er vermag jetzt den Rand der Plattform mit den Händen zu greifen und sich hinaufzuschwingen. Das Band und der nachfolgende Riss bieten keine Schwierigkeiten. In der Gratscharte über dem Kamin hocken wir alle vier.

Wieder liegt unser Weg in der Plattenwand der Gratnordseite: doch wie hingelangen? Ein trotzig glatter Schild verwehrt den Zugang. Einige Meter gibt Giovan das Seil aus. Prisi arbeitet keuchend an der Platte. Wenn er sich weit in die Wand hinauslehnt, kann ich ihn von meinem luftigen Sitz aus sehen. Er tut dies ein-, zweimal, neigt den Kopf ins Genick und sieht seine Wand « von weitem » an. Wie ein Maler sein Bild. Noch bewegt sich das Seil nicht. Giovan kauert mit gespannter Miene hinter einem Zacken, in den geballten Fäusten immer das gleiche Stück Seil. Kein Wort fällt, denn die nötigsten Befehle sind erteilt. Stille! Man schwatzt nicht beim Klettern, denn man hat entweder Lust zum Singen oder zum Fluchen. Ein jeder ist mit sich selbst beschäftigt, mit seinem Aufstieg, mit seiner Mühe. Und doch ist jeder froh um den Kameraden, denn es gilt das Wort in den Bergen erst recht, das Wort, dass geteiltes Leid halbes Leid, geteilte Freude doppelte Freude ist.

Mit einemmal das Klirren von Eisen. Prisi legt sich einen Haken zurecht. Ein paar Augenblicke, und da hören wir auch das Klopfen: zuerst einige leere Schläge, dann aber singt der Haken. Ich atme unwillkürlich auf. Der Haken hält. Man hört das Klappen eines Karabiners. « Seil straff! » befiehlt Prisi. Pause. Jetzt läuft das Seil wieder. Ein halber Mensch zappelt in der Leere, die andere Hälfte scheint schon im Riss verklemmt. Langsam gibt Giovan das Seil aus. Die Schlingen, die er sich um einen Gratzacken bereitgelegt hat, schwinden. Dann ertönt Prisis Aufforderung, nachzufolgen. Noch immer muss ich mich gedulden. Bange Sekunden. Dann packe ich an. Ein Schleichen und Emporwinden über eine fast senkrechte Platte schräg nach oben. Der Einstieg in den Kamin drängt einen noch gehörig aus der Wand heraus, aber schliesslich hat man dann, wenn die Füsse ihren Halt verlieren, Arme und Schultern in sicherem Gewahrsam. Ausser Atem entsteige ich der engen Schlucht: da sitzen die Kameraden schon auf einer luftigen Kanzel.

Es dünkt uns, wir hätten die Schlüsselstelle hinter uns und damit eine Viertelstunde Ruhe verdient. Der Grat sieht nun wieder einladender aus.

Prisi und Giovan klettern weiter auf der linken Seite des Grates. Es ist ein feines und flüssiges Gehen, unbekümmert pfeife ich leise eine unbekannte Melodie vor mich hin, eine eigene, die ich mir zu diesem Tun erfinde. Keiner denkt an etwas anderes als ans Steigen.

Dann steht der Gipfelkopf vor uns. Nochmals ein plattiger Aufschwung. Er setzt meiner Arie ein Ende, doch sie klingt in einer freudigen Kadenz aus. Nochmals queren wir auf die Nordseite, und in steiler, luftiger Kletterei, in kleinen Griffen und Tritten gewinnen wir den Gipfel. Eine halbe Stunde vor Mittag. Wir halten Umschau: die Seele weitet sich, wagt sich aus dem Versteck hervor, in das hinein sie der harte Aufwärtsweg getrieben hat. Noch scheint die Sonne. Doch im Süden steigen gewaltige Gewitterstürme hinter dem Sägegrat des Brandlammhorns auf. Schwarz vor dem weissen Gebrodel in der Fellenberglücke erhebt sich der breite Bächlistock. Im Westen taucht der Blick in den riesigen Gletscherkessel des Gauli. Über den unruhigen, spiegelnden Buckeln steht fest die schöne Pyramide des Hühnerstockes, das Ewigschneehorn, und den Hintergrund bilden die gewaltigen Steilmauern des Lauteraar- und des Schreckhorns. Schon ballen sich die Wolken über dem Lauteraarfirn und lassen auf weissem Grund die Gratzacken schärfer erscheinen. Das Hühnertälihorn versperrt uns die Aussicht nach Norden; im geheimen suchen wir in seinen Wänden Aufstiege — Arbeit für kommende Tage. Einen Blick noch werfen wir zurück auf unsern Grat und hinüber auf die Berge jenseits der Grimselfurche. Ein Sonnenblick lässt den Gelmersee grün aufleuchten und erhellt die braunen Zinnen der Gelmerhörner. Über den Zacken der Gerstenhörner leuchtet beherrschend die Firnkuppe des Galenstockes. Noch ein kurzes Verweilen. Im Steinmann hat einer eine Flasche gefunden und entziffert die Schriftzüge auf vergilbten Blättern. Berühmte Namen tauchen auf: Paul und Charles Montandon, Gustav Hasler u.a. Mir will fast das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn ich an die Gipfelrast der Erstersteiger denke: wie fröhlich die ihre Flasche geleert haben mögen. Und da hab'ich vor kurzer Zeit nur mit Mühe ein Stückchen Brot hinuntergewürgt. Der Granitstaub hat meine Kehle ausgetrocknet... Auch wir legen eine Karte ein.

Es ist hohe Zeit. Wir wissen nicht, ob uns der Südgrat Schwierigkeiten entgegenstellt.

Gewitter drohen. Die dunkle Wolkenwand hat sich von Lauteraar über den Rand des Gaulibeckens gehoben und stürzt der Tiefe des Urbachtales zu. Nebelfetzen werden zu uns heraufgeschleudert. Milchiggraue Schleier haben den Himmel überzogen. Die Sonne hängt als silberne Scheibe im Dunstgrau.

Um 1 Uhr brechen wir auf. Der Grat ist sehr schön, fest wie der Kranz einer Mauer. Oft in der Breite eines Tisches, oft in der Schärfe eines Messers. Wie Dachdecker auf einem First balancieren wir auf der Schneide über Zähne und Zacken. Dem Grat zu folgen und nicht auszuweichen, scheint still ver- GROSS DIAMANTSTOCK-OSTGRAT einbart zu sein. Ein herrliches Klettern: schärfste Aufmerksamkeit und höchste Spannung bei den schmalen Stellen, befreites Aufatmen und Entspannung, wenn dem Fuss Raum zum Auftreten mit der ganzen Sohle gegönnt ist, gleichgültige Schritte und Seitensprünge erlaubt sind. Immer aber bleibt der Tiefblick in den Bächligletscher und das Becken des Hühnertäli-firns. Leicht ist der Grat, viel leichter als der Aufstieg. « Die ganze Partie gehört zum Lustigsten, das in den Bergen gemacht werden kann », schreibt Paul Montandon in seinem Bericht von der Erstbesteigung.

Doch am Sturz zur Bächlilücke, die wir irgendwo in der Tiefe unter den Wolken ahnen, da fängt wieder die ernstere Kletterei an. Von Pfeilerabsatz zu Pfeilerabsatz schmuggeln wir uns hinunter. Riesige Platten bilden die Oberseite des Grates, ein schmaler Riss für die Hände, ein kleiner Buckel für die Füsse müssen ausreichen bis zum nächsttieferen Stand. Mehrmals stellt sich die Frage des Abseilens. Ich gehe als Hintermann, Anderegg als Pfadfinder voraus. Oft suche ich mit den Augen einen Block, der uns zur Abseilerei dienen könnte. Aber immer wieder brüllt Anderegg durch den Wind: « Nachkommen! » Und was bleibt mir anderes übrig?

Obere Bächlilücke! Wollten wir nach der Gaulihütte, könnten wir mit Leichtigkeit über den Hühnertälifirn davontrotten. Doch da wir nach Handegg müssen, heisst es abseilen. Allerdings, jetzt lohnt es sich auch, die Seile zusammenzuknüpfen und über die ungefähr 25 m hohe Wand auf den Bächlifirn hinabzurutschen. Im Nu sind, trotz der klammen Finger, die Seile verknüpft. Willy pressiert, es drängt ihn die Sehnsucht nach seinem Regenschirm in der Untern Lücke. Er klappt den Rockkragen hoch und begibt sich auf grosse Fahrt. Es schneit. Waagrecht treibt der Wind die Flocken durch den Engpass; auf der Leeseite ein tolles Gewirbel, in dem wir Willy aus den Augen verlieren, noch bevor ihn der Überhang verschluckt. Dann atmen wir auf. Der Seilzug löst sich, Prisi steht auf der Lippe der Randkluft.

Als wir die Seile einziehen, fallen auch schwere Gewittertropfen. Unter dem Grollen des Donners eilen wir über die sanften Hänge des Bächligletschers zur Untern Lücke. Willy braucht allerdings seinen Schirm nicht; das Wetter bleibt drüben im Kessel des Gauligletschers hängen. Wir sind dankbar für diese kleine Aufmerksamkeit des Himmels, denn noch bleibt uns der fast dreistündige Marsch vom Grubengletscher talaus zur Handegg. Halb 7 ist 's, da wir unsere sieben Sachen im Wagen verstauen.

Leise summt der Motor. Man döst leicht, in den Polstern liegend. Wenn diese Fahrt nun einen neuen Weg geöffnet hätte? Wie selten diese Gegend besucht wird, hat mir die Flasche im Steinmann gezeigt. Und zum Glück, einen so selten begangenen Gipfel erstiegen zu haben, könnte nun noch die Freude kommen, ihn auf einem neuen Weg gewonnen zu haben. Heute, Jahrzehnte nach seiner ersten Besteigung? « Wir werden nachsehen in den Büchern », so nimmt man sich vor. Und dieser Gedanke beruhigt. Die Tat ist getan, nun mag man sinnen.

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