Kunstmaler Walter Müller

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Der Februarnummer der « Alpen » ist das Bild « Eiger und Mönch » von Kunstmaler Walter Müller, Bern, beigeheftet. Es ist das Werk eines Menschen, der von der Liebe zu den Bergen beseelt ist. « Vielfältig ist das Gesicht des Berges und vielgestaltig die Aufgabe, die zu lösen er uns stellt, alpinistisch und in der Malerei », schreibt er. « Und das ist das Geheimnis, das mich immer wieder in die Berge zieht... und unerschöpflich ist das Thema „ Gebirge im Schnee ". Da gilt es einmal, die Grosse der Bergwelt auf ein verhältnismässig kleines Format zu bringen und doch wieder so zu gestalten, dass dem Beschauer das Dargestellte in seiner ganzen Gewalt lebendig wird. Und sodann gilt es, den überirdischen Glanz des Lichtes des Schnees festzuhalten mit all seinen unendlich vielen Schattenabstufungen und Reflexen... Bei Wind und Kälte, bei der Kürze des Tages mit dem rasch wechselnden Sonnenstand und dem Licht des Schnees muss der Winterland-schaftsmaler in kurzer, harter Arbeitszeit und mit vielen Schwierigkeiten gleichfalls einen Kampf bestehen, der dem des Bergsteigers beim Bezwingen eines Gipfels gleichkommt. » Im Bilde « Eiger und Mönch » ( Originalgrösse 60 x 73 cm ) suchte Walter Müller die glanzvolle Helle eines Bergwintertages festzuhalten, den Mönchberg « als Mittelpunkt in ruhevoll geschlossener Harmonie der Form im Spiel von Licht und Schatten », den Eigerberg aber « trutzig und abwehrend, mit seiner dunklen Nordwand sich schroff in das Bild hineinstossend. Kampf ist auch im Himmel. Noch freuen wir uns am Glänze der Sonne, doch die die Berge umziehenden Föhnwolken künden das ändernde Wetter. Ewiger Wechsel zwischen Kampf und Ruhe in der Natur. » So skizziert der Maler sein Bild, dessen Farbenspiel durch die Druckwiedergabe gelitten hat, das aber auch so die Schönheit des Werkes zeigt.

Walter Müller wurde am 9. Dezember 1890 in St. Gallen geboren, studierte in St. Gallen und Dresden, machte Reisen in Italien, Frankreich und im Baltikum, um sich, einmal in Bern niedergelassen, vor allem alpiner Malerei zu widmen. Er trat besonders mit einer geschlossenen Ausstellung « vom Bau des Grimselwerkes » hervor ( 40 Arbeiten in öl, Tempera und Aquarell, nebst Radierungen und Zeichnungen).Qe Die Alpen - 1943 - Les Alpes.

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