Nachträge und Berichtigungen

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In Beziehung auf Jahrbuch XXXIII habe ich folgende Korrespondenzen -erhalten, die ich, unter Weglassung der für den Leser unnützen Formeln, hier zum Abdruck bringe.

1 ) Zum Aufsatz über das VerstanMahorn, pag. 78—98: Seit Erscheinen des genannten Aufsatzes erhielt ich Kenntnis von einigen Daten und einer Berichtigung, wovon ich Notiz zu nehmen bitte:

a. Auf dem Guler'schen Wege ( Route d ), von der Vernelaseite, war die Ersteigung des Berges durch Rzewuski nicht die dritte, sondern die sechste. Als zweiter Tourist beging den Weg am 10. August 1884 Herr Dr. Klingelhöfer aus Düsseldorf; als dritter am 16. Juli 1885 Herr Professor Dr. Gröbli, Zürich; als vierter am 31. Juli 1885 Herr Fr. Eß-linger, Zürich; als fünfter am 12. August 1885 Herr W. Caupe, Stuttgart; die sechste Ersteigung durch Rzewuski fand am 25. Juli ( nicht am 27. August ) 1887 statt.

b. Da sich Guler durch meine Äußerung auf pag. 82 in seiner Mannes- und Fuhrerehre angegriffen fühlt, möchte ich nicht verfehlen, zu erklären, daß meine Bemerkung insofern nicht ganz zutreffend ist, als die betreffende Tour, wie mir Rzewuski mitteilt, seiner Zeit nicht zum Zwecke der Normierung der Führertaxen für den S.A.C. unternommen wurde.

c. Zu der dritten Ersteigung des Verstanklahorns ist zu bemerken, was auch durch Imhof im ltinerar bereits geschieht, daß Herrn Dr. Emil Burckhardt außer Jann noch Peter Egger von Grindelwald begleitete, welch letzterer dabei als erster Führer fungierte.

d. Die zweite Ersteigung der Thorwache dürfte im Jahre 1895 durch Rev. W. A. B. Coolidge ausgeführt worden sein ( cf. Ö.A.Z. 1896, Tourenverzeichnis, pag. 45 ).

W. Paukke.

2 ) Gestatten Sie mir, im XXXIII. Band des Jahrbuches zwei kleinere Schreib- oder Druckfehler kurz zu berichtigen.

Ad pag. 332 ( 15 ): Der am Montalin verunglückte Uhrmacher von €hur hieß: Risch ( nicht Reich ).

Ad pag. 402/403: Es giebt beim Tambohorn einen Areuepaß, entsprechend Thal und Alp Areue ( keinen Arenepaß ).

Dr. Ernst Haffter ( Sektion Rhätia ).

3 ) Unser Museum erhielt vor einigen Wochen ein Separatum zugesandt, welches vermutlich vom Litteraturbericht des neuesten S.A.C.J.ahr-buches besonders abgedruckt ist. Dasselbe bringt eine Recension über den „ Rapport préliminaire " unserer ersten geologischen Cordilleren-Ex-pedition von 1897 ( Wehrli et Burckhardt, rapport préliminaire sur une expédition géologique dans la Cordillère Argentino-Chilienne entre le 33° et 36° lat. sud, Revista del Museo de La Plata, Vili, pag. 373 etc. ).

So sehr wir Ihnen für die gute Idee dankbar sind, den Bericht im S.A.C.J.ahrbuch zu recensieren, so möchte ich mir dennoch dazu einige Korrekturen erlauben.

Erstens nennen wir uns nicht „ délégués " de la section d' explorations nationales, sondern „ géologues ".

Zweitens ist die Bemerkung, daß nur ein Teil unserer Forschungsreise geglückt sei, nicht ganz richtig. Da besteht wohl eine Konfusion mit den Berichten, welche um letztes Neujahr herum in schweizerischen Blättern cirkulierteu und besagten, unsere zweite ( nicht die erste, von 1897 ) Expedition sei nicht nach Wunsch begonnen worden, indem im Dezember 1897 mein Kollege und Freund Dr. Karl Burckhardt in Valparaiso erkrankte und dort im Spital bleiben mußte. Ich führte dann die Expedition allein ins Gebirge ( diesmal im Süden, im Gebiet des Nahuel-Huapi-Sees und Lago Lacâr ). Unterdessen genas Dr. Burckhardt so weit, daß er im Februar 1898 auch ins Gebirge verreisen und mir den letzten Teil unserer gemeinsamen Aufgabe, die geologische Erforschung des Bio-Bio-Gebietes, noch abnehmen konnte. Anfangs Mai waren wir sodann beide wieder wohlbehalten in La Plata zurück.

So weit der Thatbestand.

Aber mit der ersten Expedition hat diese komplizierte zweite nichts zu thun, und in beiden gelang es uns doch, unsere Aufgaben zu lösen, wovon die Schlußpublikationen Zeugnis ablegen werden. Dieselben sind seit geraumer Zeit in Vorbereitung, teilweise schon im Druck.

Unsere offiziellen Cordillerenexpeditionen, deren Resultat mehrere vollständige geologische Querprofile sind, erhielten vom Museo de La Plata eine um so bessere wissenschaftliche und reisetechnische Ausrüstung im großen Maßstab, als wir nebenbei noch Punkte des argentinisch-chilenischen Grenzstreites geologisch zu begutachten hatten. Der Vergleich mit Herrn Habeis Reise ist daher nicht ganz zutreffend.

Dr. Leo Welirli, Geolog der Sektion für Landeserforschung am La Plata-Museum. ( Sektion Uto. ) Außerdem sind dem Unterzeichneten folgende Druckfehler und Irrtümer aufgefallen:

Auf pag. 304, Zeile 9 von unten muß es heißen 2655 m statt 3655 m ( Höhe der Pointe Est de l' Aiguille de Loriaz ).

Pag. 323, Zeile 13 von oben lies 22. Juni 1896 statt 22. Juli 1896.

Pag. 324, Zeile 5 von oben lies: an der Westseite des Berges, statt an der Südseite.

Pag. 324, Zeile 8 von oben lies: an den Südfuß der Disgraziaf'eisen, statt an den Südfuß der Felsen.

Pag. 324, Zeile 15 von oben lies: R.M. 1898, pag. 62 ff.

Pag. 329, Zeile 11 von oben lies: antraten, statt antrafen.

Pag. 358, Zeile 11 von oben zu streichen: in Agram.

Pag. 358, Zeile 10 von unten lies: Ormond, statt Ormont.

Pag. 415, Zeile 21 von oben lies: Crastamora, statt Crastamora ( ganzer Grat ).

Pag. 440, Zeile 9 von oben lies: XL Zürich, statt XXXIX Zürich.

Redaktion.

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