Vorwort

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Der Unterzeichnete hat dem Band XLI des Jahrbuches nur wenige Bemerkungen vorauszuschicken.

In den „ Freien Fahrten11 ist es mir möglich gewesen, drei französisch geschriebene Artikel zu bringen, dank der Bereitwilligkeit der betreffenden Autoren, denen ich dafür bestens danke. Es liegt durchaus im Interesse des Jahrbuches und namentlich seiner Verbreitung im Ausland, wenn es in angemessenem Verhältnis zu den deutschen auch französische Beiträge publiziert, und ich möchte unsere welschen Clubgenossen daran erinnern, dass ihnen neben dem „ Echo des Alpesa, dem dadurch kein Abbruch geschehen soll, auch das Jahrbuch zur Verfügung steht. Auch in geographischer Beziehung bin ich mit Erfolg bemüht gewesen, Vielseitigkeit und Abwechslung in die Stoffe zu bringen und auch außeralpine Gegenden heranzuziehen. Auch in dieser Beziehung musa das Jahrbuch des Schweizer Alpenclub dem internationalen Zuge der Zeit folgen, wenn es nicht hinter andern alpinen Zeitschriften zurückbleiben soll.

Die „ Abhandlungen " sind in Anzahl und Ausdehnung etwas mager ausgefallen, was ich bedaure. Zufälle und die Schwierigkeit, das Programm rechtzeitig aufstellen zu können, weil manche Zusagen sich nicht erfüllten, andere erst spät einliefen, sind daran schuld. Es ist dafür gesorgt, dass die Lücken nächstes Jahr ausgefüllt werden. Bei einer Reorganisation des Jahrbuches, die früher oder später kommen wird, da die gegenwärtige sich überlebt hat, wird es geraten sein, eine Unterscheidung aufzugeben, die es dem Redaktor schwer macht, Artikel, wie den yon Dr. Schibier, am richtigen Platze unterzubringen.

Zu den „ Kleineren Mitteilungen " habe ich nichts beizufügen, was ich nicht schon mehrmals und, wie mir scheint, ohne großen Nutzen über den geringen Eifer der Clubgenossen für diesen Teil des Jahrbuches gesagt hätte. .'In der „ Chronik " fehlen die Berichte von 5 Sektionen, eine Nachlässigkeit, die weder dem Zentralsekretär, noch der Redaktion zur Last fällt.

" Was die Illustrationen betrifft, so möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Mappe außer der Barbey'schen Mont Blanc-Karte ungewöhnlich viele Panoramen enthält, so daß die numerisch gegen 1905 etwas schwächere Ausstattung des Bandes sich durch den Zwang des beschränkten Budgets erklärt und wohl auch rechtfertigt.

Mit Jahrgang XLI ist der Unterzeichnete wiederum am Ende seiner vertragsmäßigen Anstellung als Redaktor angekommen und hält es deshalb für seine Pflicht, seinen Mitarbeitern, die viel mehr als er selbst an dem guten Erfolg der letzten 4 Bände das Verdienst haben, seinen herzlichen Dank auszusprechen, allen Clubgenossen aber das Jahrbuch zu wirksamer Unterstützung auch für die Zukunft zu empfehlen.

Bern, den 10. Mai 1906.

Dr. H. Dübi.

I.

Freie Fahrten.

Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. 41. Jahrg.

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