Zeitschrift und Mitteilungen des Deutschen u. Österreichischen Alpenvereins

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Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, redigiert von H. Heß, Band XXVII, Graz 1896, und Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, redigiert von H. Heß, Band XXII, Wien 1896.

Der Deutsche und Österreichische Alpenverein ist weitaus die an Mitgliedern, Einkünften und wissenschaftlichen Hülfsmitteln reichste alpine Körperschaft und ihr Redaktor daher ein Mann, der aus dem Vollen schöpft. Beiträge wie die von E. Richter: Aus Norwegen, Dr. Friedr. Ratzel: Die Alpen inmitten der geschichtlichen Bewegungen, Dr. J. Pommer: Über das älplerische Volkslied und wie man es findet, J. Habel: Aus den argentinischen Anden, und Karl Wolf: Hausbräuche im Burg- grafenamte, würden sicher jeder, auch nicht alpinen, Zeitschrift ihres Faches zur Zierde gereichen. Aber nicht minder interessant und gut geschrieben sind die Artikel: G. Euringer: Berg- und Gletscherfahrten in der Montblanc-Kette; Dr. K. Blodig und L Purtscheller: Aus den Bergen der Maurienne und der Tarentaise ( SchluJ. Enzensperger: Die Höfats im Allgäu; G. Becker: Der Gurgler Kamm; O. Schuster: Die Lankofel-gruppe; H. Heß: Wandertage in den Steiner Alpen. Die Ausstattung mit Illustrationen, 17 Vollbilder und 39 Bilder im Text, ausgeführt teils nach Photographien, teils nach Zeichnungen von Künstlern, wie Compton und Heilmann, spottet jeder Konkurrenz. Von der Simonschen Ötzthal-und Stubaikarte in 1: 50,000, Stich und Druck von Giesecke & Devrient, ist Blatt II, Sektion Sölden-Ranalt, beigegeben, die in Anlage und Ausführung den zwei bisher erschienenen Blättern entspricht.

Die Mitteilungen D. Ö.A.V. enthalten neben den Massen von kleinern Notizen über Touren, Weg- und Hüttenbau, Führerwesen, Verkehr und Unterkunft, Ausrüstung und Verproviantierung, Unglücksfälle, neben den Personalnachrichten, den wissenschaftlichen Mitteilungen, den Referaten über Litteratur, Kartographie und Kunst, sowie den Vereinsangelegenheiten etwa 50 Aufsätze, von denen einige auch für unsere Leser wichtig sein werden. Ich nenne die 8 „ Berichte über die wissenschaftlichen Unternehmungen des Deutschen und Österreichischen Alpen-Vereins ", ferner: „ Die Schutzhütten im Jahre 1895 ", von Dr. Joseph RosenthalZur Verproviantierung der Schutzhütten im Jahre 1896 ", von Emil Pott; „ Über Bierausschank auf hoch gelegenen Punkten ", von H. SteinachBierausschank in den Schutzhäusern und Alpenwirtshäusern ", von Emil Pott; „ Beraubte Schutzhütten ", vom Redaktor; „ Über Schutz-hüttennamen ", von Dr. Joseph Rosenthal; „ Über die Bedürfnisfrage bei Weg- und Hüttenbauten ", von Victor Zöppritz; „ Über Hüttenbau ", von H. Steinach; ferner: „ Führerlehrkurse des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins ", vom Redaktor; „ Das Observatorium auf dem Montblanc ", von Prof. Dr. E. Richter; „ Die neuen Touren des Jahres 1895 in den Ostalpen ", von H. Mayer; „ Zur Frage der Hülfeleistung bei Unfällen ", vom Redaktor; „ Über naturwissenschaftliche Reisehandbücher ", von Dr. Geistbeck; „ Die Schneeblindheit ", von Dr. W. Schlsefke; „ Heilige Berge ", von Dr. J. Schäfler, und endlich die Nekrologe: Wilhelm Behaghel, J. J. Weilenmann, Friedrich Simony, Heinrich Noë, Fritz Drasch. Der Deutsche und Österreichische Alpenverein zählte auf Ende des Jahres 1896 38,442 Mitglieder und besaß ein Vermögen von M. 67,876; dazu kommt noch ein Bestand von über M. 14,000 in Darlehen und Anteilscheinen.

Redaktion.

Chronik des S.A.C.

für das Jahr 1896.

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