Beschwingt. Zeit.

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Leben und Tod, sie gehen Hand in Hand, Reich ist das Leben an der Tiefe Rand.

Ein jeder Tritt, den klirrend ich gebaut In Eiseswand, ihm ist mein Sein vertraut; An jedem Griff, den meine Hand umspannt, Zieht schwere Kraft, vom Auftrieb übermannt.

Geschärfter Sinne GangAm Ziel die Brust Durchglüht von neuerwachter Lebenslust, Der Schritt beschwingt noch durch des Städtchens Tor:

Hob ich das Leben, hebt es mich empor!

Zeit.

Über mir des Äthers Wellen,Unter mir der Täler Tiefen. Endlos blauer Tiefe Meer,Kommen hoch aus blauem Rund Rings um mich der Firne HellenWeltenrätsel, die mich riefen, Und der Berge Gipfelheer,Oder aus des Tales Grund?

Erde rollt im blauen Raume Immerzu — doch was ist Zeit? Stilles Tropfen von dem Saume Der erstarrten Ewigkeit?

Fritz Kurz.

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