Prof. Dr. Leo Wehrli: Der ausgelaufene Märjelensee

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Auf knapp 18 Seiten erhalten wir gute Auskunft über die zahlreichen und merkwürdigen Phänomene, welche mit dem Steigen und Fallen und den Ausbrüchen dieses Gletscherstausees verbunden sind, seit den ältesten Zeiten, von denen wir literarische Kunde haben — seit 1813 —, bis zu dem vollständigen, aber harmlos verlaufenen Ausbruch vom August 1913, der Prof. Wehrli Anlaß zu seinem Besuch und zu seiner Broschüre gab. Unter anderem erfahren wir auch, zum erstenmale, soviel ich weiß, etwas Näheres über den künstlichen Stollen, welcher 1894 als Not-überlauf zum Fieschergletscher mit großen Kosten errichtet wurde, und ebenso über „ einen alten verfallenen Abzugsgraben, einen Vorläufer dieses Stollens, nach dem Fieschergletscher, dessen Rinne heute 5 m tiefer liegt als die älteste höchste Uferlinie und eine künstliche Austiefung des natürlichen Überlaufes gewesen sein muß ". Bis eine von der schweizerischen Landeshydrographie projektierte größere Publikation über den Märjelensee erscheint, findet man in der Broschüre Prof. Wehrlis viele wenig oder gar nicht bekannte Notizen autoritativen Charakters. Redaktion.

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