Ski, Jahrbuch des schweizerischen Skiverbandes

Remarque : Cet article est disponible dans une langue uniquement. Auparavant, les bulletins annuels n'étaient pas traduits.

Der vorliegende Jahrgang des „ Ski " ist von allen bisher erschienenen wohl der gehaltvollste; er zeichnet sich trotz seiner üblichen Schlankheit durch erstaunliche Vielseitigkeit aus. Da erzählt Dr. Hössli von der schweizerischen Grönlandexpedition. Zwar beschränkt er sich meist nur auf die Ausrüstung, aber gerade diese ist für Alpinisten höchst interessant. Dr. Billioiller, Zürich, diskutiert anhand der Statistik die meteorologischen Ursachen scfineearmer und schneercicher Winter am Nordabhange der Alpen. Einen historischen Abstecher macht Krebs-Gygax in seinen hübschen Erinnerungen eines alten Skiläufers. C. Egger bricht eine Lanze für den Schneemaler Max Brack. Einige gut gelungene Reproduktionen von Brackschen Winterbildern schmücken den Aufsatz. Ein sehr interessanter Tourenbericht ist der von Marcel Kurz über seine Durchquerung der Lepontinischen Alpen vom Simplon bis ins Bedrettotal. Von den kleineren Aufsätzen seien folgende genannt: Winke für ärztliche Untersuchung bei Rennen, von Dr. F. Albrici, Samaden, Die Skihütte Corviglia am Ostfuß des Piz Nair ob St. Moritz, Der Ski in der italienischen Armee, Notizen über die Bovalhütte mit Beiträgen zur Erklärung jenes rätselhaften Lawinen-falls am 5. April 1913, welcher bekanntlich die Hütte fortfegte. Endlich sei speziell hingewiesen auf eine von C. Egger verfaßte Zusammenstellung der Schutzhütten der Schweizeralpen im Winter mit allen wünschbaren praktischen Details betreffend Zugänge, Lawinengefahr, Platzverhältnisse, Skiberge etc. Der Artikel ist auch im Separatabdruck als kleines Heftchen erschienen ( Bern 1913, Buchdruckerei R. Suter & Cie. ) und sei jedem alpinen Skifahrer bestens empfohlen.

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