Wettertanne

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Von Emil Schibli

Sie steht am Felsenrand, dem Abgrund nah, die Wurzeln eingebohrt im kargen Grund, die Äste struppig und die Rinde wund; man sieht ihr an, dass ihr viel Leid geschah.

Sie wehrt sich Jahr um Jahr seit langer Zeit, trotzt Blitz und Stürmen, trägt des Winters Last, und manchmal ächzt sie und verzweifelt fast — doch, wenn es sein muss, ist sie kampfbereit.

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