Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz Der Bund will der Kultur an den Kragen

Im letzten Sommer hat das Bundesamt für Kultur (BAK) entschieden, das Alps künftig nur noch mit knapp einem Viertel der bisher gesprochenen Gelder zu unterstützen. Das ist der Genickschuss für das innovative und beliebte Museum. Doch noch können wir etwas dagegen tun.

Mitte Juli 2017 hat das Bundesamt für Kultur (BAK) entschieden, das Alpine Museum der Schweiz künftig nur noch mit 250’000 CHF pro Jahr zu unterstützen statt wie bisher mit 1’020’000 CHF – das ist eine Kürzung von über 75 Prozent. Bleibt es bei diesem Entscheid, droht dem Alpinen Museum der Schweiz das finanzielle Aus. Leichtfertig würde ein Museum fallen gelassen, das seit über 80 Jahren wesentlich vom Bund mitgetragen wird, eine national bedeutende Sammlung besitzt und seit seiner Neuausrichtung im Jahr 2012 deutlich mehr Publikum und Anerkennung findet.

Das Alpine Museum der Schweiz ist 1905 auf Initiative des SAC entstanden. Als doppelter Stiftungsträger (Zentralverband und Sektion Bern des SAC) und grösster privater Geldgeber engagiert sich der SAC stark. Damit es in der Schweiz auch in Zukunft ein Museum gibt, wo die Gegenwarts- und Zukunftsfragen zum Alpenraum auf innovative Art und Weise zum Thema gemacht werden, brauchen wir nun eure Hilfe.

Auf ihrer Website sammelt das Alpine Museum Namen und Stimmen, die sich hinter das Alpine Museum der Schweiz stellen und auf politischer Ebene eine Korrektur des Kürzungsentscheids fordern. Helft mit, ein starkes Zeichen zu setzen. Jede Stimme zählt. Je mehr SAC-Mitglieder sich hinter das Museum stellen, desto grösser die Chance, dass wir Erfolg haben. Das Alpenland Schweiz braucht ein Alpines Museum und ist auch in der Lage, ihm eine Zukunft zu sichern.