Am nördlichsten Siebentausender der Welt

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Werner Eugster, Lyss

Chan Tengri, 7010 m1 Der Inyltschek-Glet-scher wird von den leicht erodierbaren kalkigen Schuttmassen der Bergflanken beinahe zugedeckt.

1 Chan Tengri wird vielfach ( vor allem in englisch beeinflussten Sprachräumen ) Khan Tengri geschrieben, wobei für seine Gipfelhöhe ebenfalls unterschiedliche Angaben ( z.B. 6995 m ) anzutreffen sind. Nachdem der Berg früher auch in der Sowjetunion auf 6995 m angesetzt wurde, lauten die neuesten Angaben nun auf 7010 m. Ob es sich hier um eine gesicherte Höhe aufgrund einer neuen Nachvermessung handelt, blieb unklar.

Die Red.

2 Expeditionsteilnehmer: Beat Kälin, Lorenz und Werner Eugster, Lyss, und Erich Schwab, Ittigen Der Anstoss Durch die Bilder der amerikanisch-sowjeti-schen Expedition zum Pik Pobedy ( Pik des Sieges, 7439 m ) fasziniert, die 1986 in der amerikanischen Zeitschrift National Geographie erschienen waren ( 8/86, S. 256-271 ), entstand bei uns2 der Wunsch, eine solch unbekannte Bergregion kennenzulernen. Einerseits aus Interesse am Neuen, Unbekannten, andererseits aus reiner Freude am Bergsteigen.

Weite Gebiete der Sowjetunion, insbesondere die Gebirgsregionen, besitzen jedoch keine oder nur eine unbedeutende Touris-musinfrastruktur, zu der ausländische Gäste meist auch noch keinen Zugang haben. Hotels und Herbergen findet man nur in den grösseren Städten, und selbst dort bloss in verhältnismässig kleiner Zahl. So gesehen stellen die Alpinistenlager ein absolutes Muss dar, um einen geordneten Alpintourismus aufrechtzuerhalten, in Zusammenarbeit mit der Lokalbevölkerung und nicht gegen diese.

Im Sowchos zu Besuch Die Kasachen und Kirgisen, durch den Kar-karafluss voneinander getrennt, der 100 m von unserem Vorlager entfernt der Halbwüste entgegenfliesst, sind gleichermassen gastfreundlich und laden die vorbeiwandern-den Fremdlinge zu Kumys und Borsok ein. Kumys ist vergorene Stutenmilch mit ca. 8% natürlichem Alkoholgehalt im Endstadium der Gärung. Borsok nennen sie ihre kleinen, im Fett gebackenen Brötchen. Bereits auf einer der ersten Wanderungen werden wir von vier Reitern eingeladen, mit denen wir uns auf Russisch unterhalten können. Russisch ist ebenfalls für sie eine Fremdsprache, die alle neben ihrer Nationalsprache in der Schule lernen. Dies kommt uns sehr gelegen, denn auf dieser Grundlage lässt es sich mit kleinem Wortschatz bereits diskutieren.

wohlverstanden unter Zuhilfenahme von Händen und Füssen. Rainbek Kebekbaew spricht am besten Russisch und weiss Auskunft zu geben auf unsere neugierigen Fragen über ihren Sowchos . So erfahren wir, dass in ihrem Sowchos reine Viehwirtschaft betrieben wird, mit 8000 Kühen, wobei jede Familie ca. 30 Kühe, 50-60 Schafe und 7-8 Pferde besitzt. Die Kühe geben 20-21 Liter Milch im Tag bei zweimaligem Melken. Da wir einen Agronomiestu-denten unter uns haben, können wir uns sogar auf eine Fachsimpelei einlassen und ihnen die Verhältnisse bei uns zu Hause schildern. Die grosse Milchleistung unserer Kühe erstaunt sie erst einmal. Dass solche Kühe auch mehr fressen müssen als saftiges Gras von den Alpweiden, begriffen sie aber rasch.

Im kurzen Frühsommer blühen alle Blumen gleichzeitig Im Winter liege meist ein Meter Schnee im Gebiet der Sommersiedlung. Kaum vorstellbar, wenn man im Sommer bei Temperatu- Am Morgen vor der Besteigung des Chan Tengri: Blick zum höhern Nachbarn im Süden, dem Pik Podeby ( 7439 m ) ren bis fast 30 ° C über die saftigen Weiden und Wiesen streift. Wir sind immer wieder von neuem überrascht und überwältigt von der Blumenpracht, dem feuchten, fruchtbaren Schwarzerde-Boden und dem lichten Fichtenwald, der durch die endemitische Fichtenart Picea tianshanica, von schlanker und spitzer Statur, gebildet wird. Kenner des Pamirs bezeichnen eben diesen Vegetations-reichtum als grössten Unterschied zum eher trockenen Pamirgebirge.

Von Alma Ata herkommend, führt uns die Strasse über 200 km durch öde Ebenen und Hügelzüge mit spärlicher, oft fleckig konzentrierter Vegetation, bis sich weit entfernt am Horizont erstmals die gezackte Silhouette von Wald zeigt. Bis zu diesen Wäldern müssen wir fahren, um unser Vorlager zu erreichen. Es befindet sich am Nordrand der trok-kenheitsbedingten Waldgrenze. Die Region hat ihr jährliches Niederschlagsmaximum im späten Frühling, sowie ein zweites, kleineres im Winter ( Walter, 1974: 229, 260 ). Dies bringt mit sich, dass wir auf unseren ersten Akklimatisationstouren des öftern vom Regen und Schlechtwetter überrascht werden. Auch die Hubschrauberflüge sind schwer vorauszuplanen, ist doch die über 5000 m hohe Krete des Sarydschass-Gebirgsrük-kens, die als wichtigstes Hindernis den Flug Folgende Doppelseite: Chan Tengri ( 7010 m ) und Tschapajew-Vorgipfel ( ca. 6200 m, rechts des Chan Tengri ) mit dem steilen Grat, über den die Normalroute führt ins Basislager erschwert, häufig , von Wolken verhüllt.

Dieses vorsommerliche Regenmaximum hat aber auch den erfreulichen Effekt, dass alle Blütenpflanzen, mit wenigen Ausnahmen, gleichzeitig blühen. Zu bewundern sind nicht nur Edelweiss, die überall und oft gleich büschelweise anzutreffen sind und ihren Ursprung in den zentralasiatischen Hochgebirgen haben, sondern auch Geranien, Stiefmütterchen, kurzstenglige Iris, gelber Mohn, Wiesenraute, Läusekraut, Wachsblume, Glockenblumen, Salbei, weisser Germer, Lerchensporn, um nur einige wenige, allgemein bekannte Gattungen zu nennen, die neben den für Steppengebiete charakteristischen zahllosen Korbblütlern zu finden sind. Botanisch gesehen handelt es sich bei verschiedenen dieser Gattungen um nahe Verwandte der Gattungen in unseren Alpen. Die deutschen Trivialnamen wie zum Beispiel machen dabei im Gegensatz zu den botanischen Namen meist keinen Unterschied.

Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass diese Gegend im natürlichen Zustand bewaldet gewesen ist und erst der Mensch durch Nutzung und Übernutzung den Wald zum Verschwinden gebracht hat. Es laufen zur Zeit Aufforstungsprogramme, denn selbst da, wo es noch Wald gibt, bleibt wegen der Beweidung durch Schafe und Kühe vielfach die natürliche Verjüngung aus.

Flug ins Basislager Nach dem eindrücklichen, fast einstündigen Flug zum Nördlichen Inyltschek-Glet-scher landen wir auf 4000 m ü. M. auf der Mittelmoräne des zweitlängsten nicht-arkti-schen Gletschers und schlagen hierfür knapp drei Wochen unser Lager auf. Beim Pickeln einer ebenen Terrasse als Zeltstand-ort müssen die Eisgeräte einen ersten Härtetest bestehen. Und unsere Köpfe! Die intensive Sonnenstrahlung und die noch ungewohnte Anstrengung in höherer Lage üben einen deutlich unfreundlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden aus. Wir spüren die nicht ganz optimale Anpassung, da bei nur dreiwöchigem Hochgebirgsaufenthalt und Flug ins Basislager die für die Akklimatisation wichtige zwischen 3000 und 4000 m einfach ausgelassen werden musste. Im Vorgebirge erreichten wir knapp 3000 m auf unseren ersten Trekkings, jetzt sind wir nochmals 1000 m höher! Und vor uns im Abendrot überragt uns die riesige Felspyramide des Chan Tengri um weitere 3000 m. Sein Name, im Kirgisischen bedeutet er soviel wie ( Herrscher des Himmels ) oder ( Blutiger Berg>, kommt nicht von ungefähr, wie uns das erste Abendrot deutlich macht. Im weiteren Umkreis erheben sich andere Gipfel mit ungewohnten Namen, etwa der

Der östliche Nachbar heisst . Er trägt seinen Namen zu Ehren von Lorenz Saladin, der als erster Schweizer diese Gegend aufgesucht hat und bei der ersten Gipfelbesteigung am 5. September 1936 die Spitze des Chan Tengri erreichte. Dabei erlitt er schwere Erfrierungen, die er mit einem Benzinkocher aufzuwärmen versuchte, was Verbrennungen nach sich zog, in deren Folge er am 14. September an Blutvergiftung starb.

Die Stimmung im Lager ist bedrückt. Ein tschechischer Bergsteiger hatte in einer Nassschneelawine am Pik Bayenkol den Tod gefunden, und wir hatten mitgeholfen, ihn auf dem Schlitten zu Tal zu bringen. Grigorij Petraschka, der alpintechnische Lagerleiter, spricht beim Nachtessen in einem einzigen Satz das Leid aus. Das Verb existiert dabei im Russischen nur im vollendeten Aspekt, was in doppelter Weise die Endgültigkeit dieses Ereignisses ausdrückt.

Zur genauen Ursachenabklärung wird der Sportminister Kasachstans ins Basislager geflogen, der daraufhin zusammen mit den Alpininstruktoren jene Weisung herausgibt, die den Alpinisten aus dem Alpenraum eigentlich altbekannt sein sollte: früh aufzustehen und schon bei Anbruch des Tages unterwegs zu sein, um sich nicht in den warmen Nachmittagsstunden immer noch im Aufstieg zum Gipfel zu befinden.

Auf zum Chan Tengri!

Die Strategien, das Hauptziel Chan Tengri zu erreichen, sind sehr unterschiedlich, nicht zuletzt bedingt durch die materielle Ausrüstung der Gruppen. Wir haben eher kleine Rucksäcke dabei, während die Kollegen aus der ehemaligen DDR zum Beispiel ihre Ausrüstung in Holzkoffern, Kisten und Tonnen verpackt hertransportierten.

Unserer Ausrüstung entsprechend planen wir, eher im Westalpenstil loszuziehen, mit nur einem Kuppel- und einem Hiebelerzelt, ohne zusätzliche Materialdepots und Nah-rungsvorratslager. Kleineren Gruppen, die mehrere Lager für sich am Chan Tengri einrichten, bleibt sonst meist keine Zeit mehr für andere Touren, während grössere Gruppen sich gut absprechen können, wer wann in welchen Zelten zu übernachten gedenkt. Mit Hilfe von Handfunkgeräten, die bei der Lagerleitung ausgeliehen werden können, ist der Kontakt mit dem Basislager dreimal täglich gewährleistet.

Wegen mächtiger Schneewächten über der Normalroute und grosser Schneemengen in der Flanke unterhalb des Sattels sind wir gezwungen, einen kräfteraubenden Umweg über den rund 6200 m hohen Vorgipfel des Pik Tschapajew in Kauf zu nehmen, um auf den 5900 m hoch gelegenen Sattel vor der Gipfelpyramide zu gelangen. Kräfterau-bend nicht nur wegen der 300 m zusätzlicher Höhendifferenz, sondern vor allem wegen der Beschaffenheit des Fels in den Steilpartien, wo praktisch nur Triebschnee in den Nischen und Ritzen anzutreffen ist. Bereits der Forschungsreisende Merzbacher, der 1903 als erster am Fusse des Chan Tengri gestanden hat, schreibt in seinen ( Bemerkungen über die Möglichkeit der Ersteigung des Khan-Tengri>: ( Wenn ich nochmals hervorhebe, dass die ungeheure Pyramide nahezu gänzlich aus marmorisiertem Kalk besteht, bekanntlich diejenige Felsart, welche dem Kletterer die grössten Schwierigkeiten bereitet, und dazu bemerke, dass überdies die Schichtenköpfe stellenweise dachziegelartig aufeinander liegen, so kann sich der erfahrene Alpinist selbst ein Bild von den ihn bei einem Ersteigungsversuch erwartenden Schwierigkeiten machen. ) ( Merzbacher, 1904:76 ).

Nun, die sowjetischen Alpinisten unter Grischa Petraschka haben für das Alpinistenlager den Berg mit Fixseilen ausgerüstet, was vor allem die Gefahren, nicht aber die konditionellen Anforderungen stark vermindert. Bei unserm Aufstieg sitzt sogar einer von ihnen, Vitalj Bachtigosin aus Charkow, neben dem labilsten Felsbrocken in der Wand, damit sich ja keiner daran festzuhalten versucht, bevor er weiter zum Basislager absteigt.

Wegen schlechter Witterung und allgemeinen Unwohlseins verbringen wir zwei Nächte im Lager auf 5400 m, kämpfen uns dann bei vorerst schlechter Sicht über den Tschapajew-Vorgipfel zum Sattel vor, wo wir auf exponierter Krete knapp unter dem markanten Gesteinswechsel der Gipfelpyramide unser Zelt aufschlagen. Am Morgen sind wir in dichten Nebel gehüllt, bereiten uns aber dennoch auf die Eventualität eines Gipfel-sturms vor. Und in der Tat: Kaum haben wir unsere Müesliflocken hinuntergewürgt und eine Ovo vertilgt, die sonst ebenfalls schmackhafter ist als auf 6000 m, senkt sich die Wolkendecke langsam ab. Wir befanden uns genau auf der Höhe einer Temperaturinversion, was uns einen klimatisch gemässigten Gipfelanstieg verspricht. Wir haben uns so nur mit etwa —15 ° bis — 20 °C her-umzuplagen bei einem Wind von einigen wenigen Metern pro Sekunde, während andere Lagerteilnehmer ein paar Tage später bei völlig klarem Himmel gegen schätzungsweise 30 Grad Kälte ankämpfen müssen.

Wird man nicht von Kopfschmerzen geplagt, ist das Gefühl erhaben, von oben auf die Welt hinunterblicken zu können und dabei doch noch mit ihr in Verbindung zu stehen.

Der rasch aufziehende Cirrenschleier treibt jedoch zur Eile an. Auf 6400 m, dem obersten gebräuchlichen Lagerplatz, werden wir von den Sowjets mit warmem Tee empfangen. Das ermöglicht zugleich eine Kontrolle, dass bei der Rückkehr vom Gipfel niemand ( verlorengeht ). Dann steigen wir noch bis auf 6000 m zu unserem Zelt ab. Am nächsten Tag möchten wir möglichst rasch in sichere Höhen und anschliessend bis zum Basislager gelangen, denn die Wetterentwicklung beunruhigt uns zunehmend. In der Nacht rüttelt uns ein heftiger Sturm aus dem Schlaf. Beat Kälin opfert sich für einen Kontrollgang und begibt sich nach draussen ins beissendkalte Schneegestöber. Glücklicherweise findet er unsere neben das Zelt gelegten Rucksäcke an Ort und Stelle, wenn auch unter einer dicken Schneeschicht begraben. Es ist erstaunlich, welche Schneemengen sich hier auf 6000 m noch absetzen! Sogar auf dem Gipfel des Chan Tengri lastet eine viele Meter dicke Schneehaube.Viktor Popow, Glaziologe und mehrmaliger Besteiger des Chan Tengri, bezeichnet dies als eine Besonderheit des Tien Shan: Hier könne auch auf 6000 m noch 10 cm Schnee in der Stunde fallen. Genau das erleben wir jetzt: Nur dank der Fixseile finden wir im Nebel und Schneetreiben die Spur, die ins Lager auf 5400 m hinunterführt.

Im Basislager angekommen, haben wir ausser abwechslungsreicherer Kost auch die lang ersehnte Sauna redlich verdient. Kaum zu glauben, auf 4000 m in einer Sauna schwitzen zu können, die von den begeisterten Sowjetalpinisten aus Holz, Dachpappe, Aluminiumblech, Eisenrohren und ein Paar Nägeln zusammengezimmert worden ist. Pawel Bonadysenko, Geologe aus Irkutsk, suchte auf der Moräne das geeignete Gestein für den Saunaofen zusammen. Da Fernab jeder Zivilisation: ein breites Flusstal am Rand des Hochgebirges rundum der Fels aus Kalk und Marmor besteht, kommt nur noch der vom Gletscher weither transportierte Quarzit in Frage.

Ausflug zum

Bereits beim Studium der Landkarte war uns der Issyk-Kul mit seinen imposanten 180 km Länge und 60 km Breite aufgefallen, das

Unabhängig von der militärischen ist die wirtschaftliche Bedeutung des Issyk-Kul-Beckens. Die Gegend gehört zu den wenigen gut bewässerbaren Landschaften am Wüstenrand, obwohl nicht ganz so bedeutend wie etwa das Ferganabecken oder die Fluss-oasen entlang der beiden grossen mittel-asiatischen Flüsse Amu Darya und Syr Darya, die das Tien-Shan-Wasser dem Endziel Aralsee zuführen. Durch grossangelegte Ka-nalbauten versucht man heute, das Wasser des Karkaraflusses, an dessen Ufer, wie erwähnt, unser Vorlager liegt, zum Issyk-Kul umzuleiten, um somit auch etwas periphe-rere Gebiete noch intensiv bewirtschaften zu können.

Föhnstimmung im Basislager mit seinen orange-grünen Haus-zelten Trekking ist im Kommen Bereits bei der ersten Auflage des Internationalen Alpinistenlagers Chan Tengri wurden neben dem eigentlichen Bergsteigerlager mehrere Trekkingprogramme angeboten. Diese waren aber noch schlecht besucht, da offenbar der Informationsfluss zwischen den Organisatoren und den ausländischen Alpin-sportverbänden bisher nicht ganz zufriedenstellend funktionierte. Auch wir erfuhren nur per Zufall von diesem neuen Alpinistenlager - ein glücklicher Zufall!

Literaturzitate und -verweise Garner, W. ( 1986 ): High Road to ( Victory ) -Soviet and U.S. Climbers Conquer Pik Pobedy. In: National Geographic, Vol. 170, No.2 ( August 1986 ), S. 256-271 Merzbacher, G. ( 1904 ): Vorläufiger Bericht über eine in den Jahren 1902 und 1903 ausgeführte Forschungsreise in den zentralen Tian-Schan. Ergänzungsheft No. 149 zu Petermanns Mitteilungen. Verlag Justus Perthes, Gotha ( DDR ).

Onischtschenko, W. ( 1967 ): Khan Tengri, Tien-Shan. Expedition des Moskauer Sportvereins 1964. In: Berge der Welt, Jahrgang 1966/67. Schweizerische Stiftung für alpine Forschung. Aus dem Russischen von F. Kropf Walter, H. ( 1974 ): Die Vegetation Osteuropas, Nord- und Zentralasiens. Fischer-Ver-lag, Stuttgart.

Inhalt 62 Toni Labhart, Wabern Peter Mani, Uetendorf Gletschervorfelder- bedrohte alpine Auenlandschaften 69 Andreas Burri, Luzern Heinz Wäspi, Winterthur Gauli - gefährdete Urlandschaft im Grimselgebiet 75 Phillipe und Claude Hertig-Stuby, Lausanne Im Denali National Park 88 Werner Altherr, Kilchberg ( ZH ) Mount-Everest-Expedition einmal anders Herausgeber Redaktion Schweizer Alpen-Club, Zentralkomitee; Helvetiaplatz 4, 3005 Bern, Telefon 031/433611, Telefax 031/446063.

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Umschlagbild:

Ausschnitt aus der Mount-Everest-Karte. Diese wird im Juli 1991 von der SSAF neu herausgegeben.

61 97 Dominique Roulin, Genf Val d' Orco: von Riss zu Riss 104 Felix Hermann, Zürich Staublawinen Preis Abonnementspreise ( Nichtmitglieder ) für Monatsbulletin und Quartalsheft zusammen ( separates Abonnement nicht möglich ): Schweiz, jährlich Fr. 42., Ausland, jährlich Fr. 58..

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