Das Vertrauen als Motor

Was uns im SAC verbindet, ist die Leidenschaft für die Berge – und der Wunsch, sie mit anderen zu teilen. Um einen so grossen Club wie den SAC am Laufen zu halten, braucht es aber mehr als Leidenschaft. Vom ­Betrieb und von der Vermarktung der Hütten bis hin zu den Auswirkungen des Bergsports auf die Umwelt, von der Ausbildung von Tourenleitern und Tourenleiterinnen bis hin zur Digitalisierung der Routeninformationen braucht es kompetente und effiziente Arbeit. Das Ergebnis stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe in Form des Geschäftsberichts 2017 vor. Ich verspüre einen gewissen Stolz, wenn ich diesen Bericht lese, denn er fasst zusammen, was Geschäftsstelle, Zentralvorstand und Kommissionen im Laufe des Jahres alles geleistet haben.

Unser Ziel ist es, den Mitgliedern einen aktiven und ­dynamischen Club zu bieten und dessen Übergang ins digitale und globalisierte Zeitalter zu gewährleisten. Doch jedes Mal, wenn wir die Bilanz des vergangenen Jahres ziehen, nagt eine Frage an mir: Inwiefern sprechen die präsentierten Ergebnisse unsere Mitglieder an? Verstehen sie den eigentlichen Zweck unserer Arbeit?

In Gesprächen mit anderen SAC-Mitgliedern konnte ich feststellen, dass eine gewisse «Distanz» zwischen dem Vorstand und den Sektionen herrscht. Kopfsache und Herzenssache sind eben nicht immer dasselbe. Das ist im Prinzip nichts Neues und das Normalste der Welt. Deshalb bin ich zum Schluss gekommen, dass dieses Gefühl der Distanz nicht von mangelndem Interesse seitens der Mitglieder herrührt. Ich denke eher, dass es ein Ausdruck von Vertrauen der Mitglieder ­gegenüber denen ist, die ihre Interessen im Zentralverband vertreten.

Liebes Mitglied, herzlichen Dank für dein Vertrauen! Genau das schenkt mir die Energie, mich weiter für dich und deine Interessen einzusetzen.

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