Der Cheval Blanc de l'Argentine

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

VON FERNAND TREMBLEY

Mit I Illustration ( 110 ) Die Weiden von Solalex sehen an diesem Frühlingsmorgen ganz frühlingshaft aus. Gestern hat es geregnet und vielleicht auch in der Nacht. Gras und Blumen sind frisch. Die Sonne ist noch hinter der Argentine versteckt; aber der Himmel ist blau und verheisst schönes Wetter für heute.

Wir erlesen Hämmer, Haken und Karabiner, machen unsere zwei Seile, beide von imponierender Länge, und die Steigeisen bereit. Da fragen uns einige Touristen, die bei ihrem Glas Weisswein oder Kaffee vor dem kleinen Gasthaus sitzen, ob wir etwas Grosses im Sinn haben. Ohne mich umzukehren, mache ich ein vages Zeichen in Richtung Argentine und sage: « Nein, nur den Cheval Blanc ». Und schon fühlt sich einer von ihnen, ein junger Mann mit spärlichem Kraushaar ums Kinn bemüssigt, uns Ratschläge zu geben: « Ihr werdet auf Schnee stossen, bevor ihr die Schulter erreicht; aber schlimm wird es nicht sein... Auf der Schulter - Sie sehen es von hier aus - hat es noch Schnee. » Dazu ist zu sagen, dass wir dies schon vor einiger Zeit selbst festgestellt haben. Unser Ratgeber, der etwas von der Sache zu verstehen scheint oder sich wenigstens den Anschein gibt, fängt wieder an: « Die Grotte ist sicher sehr nass; aber was Euch vielleicht am meisten zu schaffen machen wird, ist das Felsband - wissen Sie, nach den Überhängen - dort riskieren Sie, ziemlich viel Schnee anzutreffen... Wenn es nicht geht, kann man über die Überhänge zurück und weiter links die schwarzen Kamine des Cheval Blanc nehmen... Sie werden natürlich schlüpfrig sein; aber es kann gehen. Übrigens: auf dem Band könnten Sie zur Sicherung einen Haken einschlagen. » « A propos Haken », sagt Kurt, weiter sein Eisen erlesend, « wieviele müssen wir mitnehmen? » « Es ist alles mit Haken ausgerüstet », versichert unser Bärtiger.

« Nimm wenigstens vier mit », schlägt Charly vor, und ich sage Kurt ins Ohr: « Sogar acht oder zehn; man weiss nie. » Und so machen wir 's.

Wir sind unterwegs. Seit ich das letztemal hier war, ist der kleine Wildbach mit zwei zusammengebundenen Tannenstämmen überbrückt worden. Wir schätzen diesen Steg, wenn er auch unter unsern Schritten etwas ins Schwingen gerät. Wir denken an das Springen von Stein zu Stein - und manchmal auch von einem Stein ins Wasser - was für die nächsten zwei Stunden Marsch mit nassen Schuhen bedeutete! Dank sei also dem Unbekannten, der diese Brücke erstellt hat!

Die Sonne erscheint über dem Grat, uid wir marschieren froh auf weichem Rasen mit gelben und violetten Blumen, die noch nach Schnee riechen. Dann gemächlicher Aufstieg zur Flanke, durch prächtigen Wald, in welchem das Vieh einen angenehmen Fussweg ins dicke Moos getreten hat. Die Luft ist herrlich frisch.

Charly stürmt natürlich vorwärts; aber Kurt passt sich, trotzdem ihn seine zwanzig Jahre vorwärtsdrängen möchten, meinem Schritte an. Ich bin ihm dankbar für diese Geste. « Wir haben Zeit genug », bestätigt er, « das Wetter ist gut; sieh nur all das Licht zwischen den Tannen. » Links über uns reicht ein grosses Firnfeld bis zum Miroir, der noch im Schatten ist. Während einer Atempause gewahre ich eine Gemse, die ruhig seiner ganzen Breite entlang geht, von Zeit zu Zeit anhaltend und sichernd, ob nicht irgendein Wilddieb in der Gegend sei. Es ist ein schönes, grosses Tier. Es ist erfahren und hat schon oft jenen trockenen Knall oder das Pfeifen einer Kugel gehört und im gleichen Augenblick gesehen, wie einer seiner Gefährten zusammengebrochen und auf eine Art den Hang hinuntergekollert ist, wie es keine lebendige Gemse tut. Sie hat dann zusehen können, wie ein Mensch sich seinem Gefährten näherte, ihn auf seine Schultern lud und davonging. Hier am Fuss der Argentine passiert das selten; darum bleibt sie mit ihrer Familie hier. Jetzt aber ist ihr Misstrauen wach... Hat sie uns wohl gewittertKeine Angst, schönes Tier; von uns geschieht dir nichts!

Hier blühen ein paar Soldanellen; wir sind nicht mehr weit vom Schnee. Und wirklich: harter Schnee, der unser Gewicht trägt und in welchem wir doch eine deutliche Spur zurücklassen.Der Hang wird steiler und ich denke an andere Firnfelder und Gletscher, die ich auf früheren Fahrten überschritt, um zum Fuss einer schönen Wand oder eines gezackten Grates zu gelangen.

Wenn man dann jeweils den Fels erreicht, fasst man ihn mit den Händen, wie um mit ihm bekannt zu werden. Es ist immer ein besonderer Augenblick: nun beginnt die freundschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fels, der seine Risse und Unebenheiten, die wir für unsern Aufstieg brauchen, verbirgt und die wir trotzdem finden.

Während ich an all diese früheren Fahrterlebnisse denkend ein paar Augenblicke stillstehe, haben meine Kameraden einen kleinen Vorsprung gewonnen. Aber es macht nichts; wir haben Zeit. Und in ein paar Minuten hole ich sie ein, am Fuss der Anhäufung von Stein und Gras, die wir erklimmen müssen, um die Schulter 150 m weiter oben zu erreichen.

Der Aufstieg über diese wackelnden Blöcke ist abscheulich. Natürlich sind wir angeseilt. Ist es wirklich nötig, oder ist es einfach ein Zeichen unserer Solidarität? Jedenfalls ist es gut, wenn wir von Anfang an wissen, dass für diesen Tag unser Schicksal verbunden ist. So weiss der erste am Seil, der mehr riskiert als die andern, dass seine Gefährten ihre Augen offenhalten und das Ohr gespannt, dass sie, während das Seil läuft, stets bereit sind, es beim ersten Alarm zu blockieren... Es ist etwas Schönes um die Kameradschaft, die sich am Berg bewährt.

Heute lösen sich mehr Steine hier als bei früheren Besteigungen. Gerade fliegt ein faustgrosser knapp an Charlys Kopf vorbei... und hat doch noch im Vorbeiweg ein Ziel getroffen. Ich sah und hörte ihn nicht, bis ich den empfindlichen Schlag am rechten Knöchel spürte... gerade an dem Fuss, der noch gut im Stand war. Wie es mit dem andern gehen wird, wenn die Kletterei beginnt, weiss ich noch nicht. Es ist am besten, sich nicht viel Gedanken darüber zu machen. Übrigens schmerzt mich im Augenblick der getroffene Fuss so sehr, dass ich den andern vergesse. Armer Kurt, der den Steinschlag verursacht hat! Charly und ich hören nicht auf, ihm Vorwürfe zu machen: « Mach doch die Augen auf und schau, wo Du die Füsse hinsetzest! Glaubst Du denn, Du seiest allein ?» Sicher passt er auf; aber die Steine fallen trotzdem. Wie ich sagte, ist es eine abscheuliche, eine ermüdende und gefährliche Stelle. Jedesmal, wenn ich hier bin, schwöre ich, diese Passage nie mehr zu machen. Heute ist es das viertemal.

Wir erreichen die Schulter. Charly, als Dritter, schlägt mir vor, seinen Platz einzunehmen, um mich zu erholen. Idiot, der ich bin, nehme ich gerührt an und merke erst dann, dass ich ihn falsch verstanden habe: erholen hat er gesagt. Die Haken und Karabiner soll ich einholen, während er sich erholen kann! Es ist aber gar nicht schlimm; denn die Passage ist mit Haken ausgerüstet. Ich werde also doch Zeit zum Träumen haben.

Wir klettern weiter. Kurt kommt gut vorwärts. Aber als er beim ersten Standplatz am Ende des Seils ist, sucht er vergebens nach einem Haken. Charly holt ihn ein, ich komme nach und es wird über die beste Fortsetzung diskutiert. Dann geht Kurt schnell weiter, und ich werde ihn erst viel später in der Grotte wiedersehen. Beim zweiten Stand sind nicht mehr Haken als beim ersten. Auch beim dritten nicht. Aber nun schlägt Kurt mehrere ein, denn Charly schreit: « Haken, Haken! » und ich unterhalte mich also mit Einholen. Es ist komisch, den einen bringt man fast nicht heraus, während der nächste nur darauf zu warten scheint, dass ich ihn mit zwei Fingern anfasse und zu den andern Haken an meine Taille hänge. Ich geniesse diese Risse am Cheval Blanc und diese kleinen, etwas schwindelnden Querungen. Hier empfinde ich das ganze Vergnügen, das einem der Fels bieten kann.

Wir sind kaum über die Schulter hinaus, als Charly verkündet: « Kurt hat nur noch eine Querung nach links vor sich, und die Grotte ist erreicht. » Das scheint mir unmöglich; denn zwei oder drei charakteristische Stellen, an die ich mich sehr gut zu erinnern glaube, müssen uns noch von der Grotte trennen. Übrigens sind wir doch so kurze Zeit unterwegs! Unmöglich, dass wir schon so weit sind! Ein Blick auf meine Uhr sagt mir jedoch, dass es drei Stunden sind, seit wir die Schulter verlassen haben. Ich hole Charly ein und erreiche einen Zwischenstand, wo Kurt einen soliden Haken eingepflanzt hat... Kurt wird bald aus dem grossen Riss fünfzehn Meter über uns heraus sein.

Da kommt von oben ein Steinhagel. Es sind nicht sehr grosse, aber die Sache ist gefährlich genug. Ich lasse die Steine nicht aus den Augen, um ihnen wenn nötig auszuweichen. Es ist vorüber; um so besser! Aber nein, ein richtiger Block, zweimal so gross wie mein Kopf, kommt auf uns zu. Ich schau ihm entgegen... und empfinde nicht einmal Angst. Warum, weiss ich nicht. Er rollt kaum einen Meter links neben uns vorbei. Jetzt drehe ich mich um und sehe Charly, wie er, den Kopf zwischen die Arme geduckt, sich mit beiden Händen am Seil und am Karabiner festklammert. « Bist Du verrückt? » sage ich, « statt Dich mit dem Gesicht gegen die Wand zu kauern, hättest Du gescheiter aufwärts geschaut, um einem allfälligen Stein auszuweichen! » « Ich habe geglaubt », sagt er, « Kurt sei hinausgeworfen worden, und ich wollte seinen Sturz wenn möglich auf halten. » Als wir einige Minuten später Kurt am Eingang der Grotte erreichen ( Charly hat recht gehabt, es ist schon die Grotte ), sagt er, dass er fast abgestürzt sei, weil ein Griff nachgegeben habeCharlys schönes zweifarbiges Seil ist von einem fallenden Stein halb entzweigeschnitten. Mit einem andern, gerade erreichbaren, trennen wir das glücklicherweise nur kurze Stück ganz ab. Es war ein ernster Alarm, aber wir haben die Nerven nicht verloren. Wir empfinden nur um so stärker unsere Kameradschaft. Und wir sehen, wie gut es ist, lieber zwei Seile als nur eines mitzuführen.

Die nächste Passage, die « Zirkusnummer », beginnt. Die Sache ist wirklich komisch, besonders wenn der Erste am Seil hier zum erstenmal dabei ist und nicht auf eine solche Schlammschleife auf glattem Fels gefasst ist. Kurt zieht sich aber sehr gut aus der Sache und uns damit.

Beim Ausgang, während die vorderen den Weiterweg suchen - und bei den Überhängen fehl-gehenbetrachte ich die Aussicht. Der Himmel bedeckt sich, Wolken umhüllen den Gipfel. Es wird doch noch Regen geben. Solalex liegt friedlich in der Tiefe; geschälte Baumstämme gefällter Tannen scheinen dem Weg entlang, der nach Anzeinde führt, hell aus dem Wald heraus. Die Hammerschläge, mit denen Kurt zahlreiche Haken einschlägt, überzeugen mich auf einmal, dass er sich im Weg geirrt hat. Als ich Charly eingeholt habe, erkläre ich ihm, wo Kurt hätte durchgehen sollen... Der Arme! Er hat den gleichen Fehler gemacht, wie Buzio vor zehn Jahren und hat sich auf einen grossen Überhang hinaufgewagt. Immerhin, wie damals Buzio, wird er sehr gut damit fertig. Charly und ich nehmen den besseren Weg und lassen zwei Haken zurück, die hinfort andere Kletterer vor Irrtümern bewahren sollen. Wir haben gut getan, mehr als genug Nägel mitzunehmen. Mühsam kommen wir weiter zum Râteau de Chèvres, wo mir Charly seinen Rucksack überlässt. Bin ich dünner als er? Unsere Clubpullover leiden unter dem rauhen Fels, aber sie halten stand. Endlich erreichen wir den berüchtigten Weg, von dem der gute Mann unten sagte, er sei verschneit. Wollte er uns mit seinem: « Es ist alles mit Haken ausgerüstet » und seinen « verschneiten Felsbändern » absichtlich täuschen oder wollte er sich mit seinem Wissen wichtig machenWohl das letztere; denn niemand hat dieses Jahr vor uns den Cheval Blanc begangen und niemand kann wissen, welche Bedingungen beim Felsband herrschen. Es ist trocken und sieht schwieriger aus, als es tatsächlich ist. Von hier aus erblickt man die Schulter weit unten direkt unter den Füssen und ganz unten das frischgrüne Gras mit den gelben Blumen.

Noch ein leichter Riss, eine kleine Querung nach links - heiter und unterhaltsam - und wir haben den Gipfel erreicht.

Bravo Kurt, Charly, FernandWir waren glücklich, und lachend konstatierten wir die vorgerückte Stunde. Die Schnellgänger, die die Berge mit den Autostrassen verwechseln, wären nicht zufrieden gewesen, aber uns hat es nicht pressiert. Wir haben dann gemächlich den Abstieg unternommen, zuerst auf den Grat; dann sind wir durch ein Couloir zur Rechten auf einen schönen Fussweg hinabgelangt, der mitten durch die Anemonen führte. Wir nahmen uns noch die Zeit, ein Sträusschen zu pflücken. Unterdessen zeichnete sich auf dem Grat die Silhouette einer, dann mehrerer Gemsen vom Himmel ab. Wie vornehm sahen sie aus in ihrer stillen Ruhe! Lange haben wir sie bewundert...Übers.: F. Oe.

Mustagh Ata, 7433 m 1

Journal de l' expédition chinoise de 1959 PAR WANG FENG-TOUNG ET YANG KE-HSIEN Le Mustagh Ata est un vaste dôme de neige et de glace qui se dresse dans les montagnes du Pamir, àVW de la province du Sin Kiang, non loin de la frontière soviétique. En 1894, lors de sa traversée des plateaux de l' Asie centrale, Sven Hedin avait fait une discrète tentative sur cette montagne, à dos de cheval et de yak. Un demi-siècle plus tard(1947 ), Tilman et Shipton, deux célèbres grimpeurs et explorateurs britanniques, s' attaquent à leur tour au Mustagh A ta. Parvenus à 7300 m environ, ils durent renoncer, vaincus par le froid et la fatigue, sans même avoir aperçu le sommet de cette montagne décevante ( voir H. W. Tilman: Deux montagnes et une rivière ). En 1956, le Mustagh Ata fut enfin gravi par une puissante expédition sino-soviétique de 31 membres. L' ascension décrite ci-dessous, par une équipe mixte uniquement chinoise, donne une idée assez précise, croyons-nous, de l' alpinisme en Chine, ce qui justifie peut-être sa publication ici.L. S.

Le 7 juillet 1959, le drapeau de la République populaire de la Chine a flotté sur le sommet du Mustagh Ata, 7546 m, dans les montagnes du Pamir. C' est la première fois qu' une caravane de 33 personnes, 25 hommes et 8 femmes ( 4 Tibétaines et 4 Hans ) parvenaient ensemble à un sommet dépassant 7500 m. Cette expédition établissait en outre un nouveau record de l' alpinisme féminin, battant celui de la Française Claude Kogan au Ganesh Himal, 7456 m.

Voici des extraits du Journal de route tenu conjointement par Wang Feng-Toung, un des chefs de l' expédition, et Yang Ke-Hsien, qui l' accompagnait en qualité de journaliste.

12 juin. Par un beau temps clair, l' expédition quitte en camions Kachgar, dans le Sin Kiang occidental. Parmi ses cinquante et quelques membres, il y a des Hans, des Tibétains, des Uighours et des Huis. L' âge moyen est 20 ans; le plus âgé a 34 ans. Il y a quelques vétérans qui faisaient partie de l' expédition sino-soviétique qui, en 1956, a fait la première ascension de cette cime, et plus tard, en 1957, a gravi le Minya Konga, 7590 m, dans la province de Szechouan. Les autres n' ont qu' une année ou deux d' expérience alpine. Les femmes forment le tiers de l' effectif.

13 juin. Après avoir contourné les eaux vertes du lac Kala, notre convoi nous dépose au pied ouest du Mustagh Ata, non loin de la frontière soviétique. A travers le brouillard gris de plomb qui enrobe la montagne, nous pouvons juste entrevoir le reflet des glaciers blancs accrochés aux rochers comme des dragons gelés. Pour la plupart d' entre nous, c' est la première apparition du « Père des monts de glace », vénéré par les tribus Tajik et Kirghizes qui vivent à ses pieds, le pic qui a déjoué les assauts des grimpeurs de notoriété mondiale tels que Sven Hedin et Eric Shipton.

Nous montons au camp de base installé à 4500 m sur le plateau de Kartumak, où une équipe de pointe a dressé les tentes pour les dortoirs, cuisines, bureau et station de radio. C' était déjà l' emplacement du camp I de l' expédition sino-soviétique de 1956. La nuit, le thermomètre marque 6,5° C sous zéro; mais les yourtes de feutre prêtées par les bergers kirghizes sont chaudes et confortables.

19 juin. Le sifflet de l' assistant du chef d' équipe nous réveille à l' aube comme d' habitude, mais ce matin au cri de « Temps splendide, pas un nuage au ciel ». Le camp de base s' anime rapidement.

Les cinq derniers jours ont été consacrés à des exercices d' entraînement, en vue d' acquérir la meilleure forme possible. Chaque matin, nous sommes montés au glacier de Yamblak avant que le 1 7546 d' après la carte chinoise. 156 soleil n' en ait ramolli la surface, et en avons rapporté de la neige pour les cuisines. Hier soir, notre chef d' équipe a annoncé que nous irions aujourd'hui occuper un nouveau camp à 5500 m, pour exercer la marche sur la neige et la glace et commencer l' acclimatation à l' altitude.

Nous sommes partis à 10 h. 55, une troupe de yaks portant le matériel. Progressant le long de la crête qui sépare les glaciers de Yamblak et de Kartumak - route suivie par l' expédition de 1956 -nous avons atteint à 5000 m la limite des neiges. Les yaks devenant indociles et turbulents à mesure que leur respiration se faisait plus difficile dans l' air raréfié, nous les avons laissés aller à leur pas.

La neige fraîche tombée la veille rendait très glissante la dernière partie de la montée; il nous fallut près de cinq heures pour gravir les 1000 mètres d' altitude. Nous avons dressé les tentes sous des rafales de flocons, mais lorsque nous nous sommes installés pour la nuit, le temps s' était rasséréné et le ciel était tout brillant d' étoiles.

20 juin. Un groupe de six hommes est parti ce matin pour reconnaître la suite de l' itinéraire jusqu' à 6300 m. Ceux qui restaient ont lace leurs crampons, mis leurs lunettes de glacier et épaulé leur sac pour aller exercer en cordées de quatre la marche sur les pentes de neige. La suite du trajet se fait à travers une région de crevasses et de séracs, un chaos de blocs de glace... qui constitue la partie la plus difficile de l' ascension: nos novices doivent apprendre à se mesurer avec tous les dangers. Plus tard dans la journée, lorsque la surface commença à se ramollir sous le soleil, plusieurs groupes durent se coucher pour ne pas « dévisser ». De tous côtés on entendait crier: « Attention! Prenez garde aux crevasses! » Le groupe de reconnaissance revint à 15 h. 30. Lorsqu' il nous vit à l' œuvre, Shih Chang-Choun, chef de la section montagnarde de la Fédération athlétique de toute la Chine et directeur de l' expé, nous salua de la main et nous cria: « Allez-y! Vous ferez bientôt de bons soldats de l' Armée céleste. » 26 juin. Après cinq jours passés au camp de base pour récupérer, nous sommes remontés hier soir au camp I pour commencer notre deuxième période d' entraînement... La première grosse difficulté était la traversée d' une pente de glace large de 50 mètres, inclinée à 40° vers le glacier de Yamblak. Presque tous arrivèrent sains et saufs de l' autre côté; mais un cri monta derrière nous lorsqu' un des novices perdit pied. Ses trois compagnons de cordée plantèrent immédiatement leur piolet et se couchant sur la glace, réussirent à stopper la glissade. Comme l' un des nôtres le fit remarquer un peu plus tard pendant la halte-repos sur une plaque de neige. « Notre entraînement rend bien. » On abordait maintenant la zone des crevasses. A distance, il semblait que le glacier avait été bouleversé par un tremblement de terre: énormes congères, crevasses béantes, formidables empilements de blocs de glace.

Chaque chef de cordée avançait avec précaution, cherchant son chemin, taillant des marches et plantant son piolet devant lui pour déceler les crevasses cachées. Suivait une pente rapide de 60° en neige molle on nous enfoncions jusqu' aux genoux. L' air devenait plus rare; nous devions nous arrêter toutes les demi-heures pour reprendre haleine. Le soir, plusieurs souffrirent du mal de montagne, et la plupart d' entre nous ne purent vaincre l' insomnie, qui en est un des symptômes, que grâce aux somnifères.

Assaut vers le sommet. De retour une fois de plus au camp de base, les chefs tinrent conférence pour discuter I' état d' acclimatation et de capacité physique de la troupe. Le chef de l' équipe d' assaut, Hsou Ching, exposa la situation. Il avait été prévu à l' origine une 3e période d' entraîne avant de lancer l' assaut final. Mais des fatigues supplémentaires, à cette altitude, risquaient d' épuiser les participants et d' annihiler le bénéfice de l' entraînement acquis. Lors de leur première ascension les jeunes gens, quelque vigoureux qu' ils soient, souffrent généralement davantage que les montagnards chevronnés et expérimentés; tous doivent lutter constamment contre l' essouffle, les maux de tête et de gorge, les nausées, le manque d' appétit et les insomnies auxquels sont sujets les grimpeurs à cette altitude. Shih Chang-Choun proposa de supprimer la 3e période d' en et de passer directement à l' attaque du sommet. Il jugeait la chose possible étant donne que lors de l' ascension du Minya Konga le groupe qui avait livré l' assaut avait fait de même. Il fut décidé de présenter l' affaire le lendemain devant une assemblée générale des membres de l' expé.

28 juin. A 10 h. du matin, Shih Chang-Choun fit un exposé de sa proposition devant tous les participants. Parmi les raisons qui motivaient l' attaque immédiate, il releva le moral excellent de toute l' équipe, sa bonne forme physique, la présence de nombreux vétérans qui connaissaient déjà la montagne et, plus important encore, la confiance et le sens de la responsabilité qui animaient tous les membres de l' expédition.

La discussion dura jusque dans l' après-midi, et l' assaut immédiat fut décidé à l' unanimité.

2 juillet. Al d' entre nous sont partis ce matin par un temps magnifique pour effectuer la première étape vers le sommet. Nous n' avons mis que 3 heures pour gagner le camp 1.

3 juillet. Une tempête hurlante, suivie d' une forte chute de neige, obligea chaque cordée, même à 50 m de la précédente, à ouvrir et « taper » à nouveau sa trace dans la neige profonde qui montait jusqu' aux genoux. Malgré ce contretemps, le camp II fut atteint en un peu plus de 3 heures. Le blizzard fut sévère; pendant la nuit, la neige atteignit presque la pointe des tentes.

4 juillet. Confinés toute la journée accroupis sous nos tentes basses, attendant impatiemment la fin de la tempête, importunant les météorologues chaque fois qu' ils sortaient pour observer leurs instruments. Au souper, à notre grand soulagement, ils promirent le beau temps pour le lendemain.

5 juillet. Les météorologues avaient raison. Lorsque nous quittons le camp à 9 h. 30, le soleil commence à percer les nuages; mais la marche est dangereuse et il souffle un vent violent. S' élevant péniblement sur la longue pente qui conduit au camp III, les deux premiers groupes rencontrèrent une crevasse. Elle était assez étroite pour être franchie d' un bond, mais lorsque la 3e cordée, à 300 mètres derrière les précédentes, arriva à cet endroit, la fente s' était élargie et mesurait plus d' un mètre. Les deux premiers passèrent sans encombre, mais le Dr Wou Young-Sheng trébucha et se trouva la tête sur un des bords de la crevasse, les pieds sur l' autre. Le dernier le ramena immédiatement sur terrain ferme...

L' air était si rare à cette altitude ( 6800 m ), qu' un groupe employa deux boîtes d' allumettes avant de réussir à allumer une bougie. Durant la nuit, la température tomba à 20° C sous zéro; à chaque respiration, l' air expiré se cristallisait en poussière de givre.

6juillet. Plusieurs participants commencent à être éprouvés par l' altitude. Quatre sont si malades qu' ils doivent redescendre sous la surveillance du chef de cordée Peng Chou. Les autres continuent jusqu' à 7000 m, ou deux encore s' effondrent. Hou Teh-Ming, étudiant en météorologie à l' université de Pékin, est désigné pour les ramener au camp de base. Il est amèrement déçu de manquer le sommet, mais en montagne le travail d' équipe désintéressé est le seul moyen d' atteindre le but. Nous restons donc 39 pour monter au camp IV ( 7200 m ).

7 juillet. Le jour se lève pour l' assaut définitif. Le photographe Shen Chieh est atteint de cécité des neiges; tristement, il tend sa caméra au chef Shih Chang-Choun, qui lui promet d' achever le travail. Tsui Chang-Yi, un cheminot, est éprouvé par l' altitude. Les deux hommes restent au camp sous la garde de Dogif, un des Tibétains.

La dernière étape exigea sept heures. A peu de distance du sommet, Yuang Yang, assistante de notre chef de groupe, réagit si violemment à l' altitude qu' elle reçut l' ordre de redescendre. Elle avait lutté jusqu' à la limite de ses forces, et ce fut dur pour elle de renoncer, ainsi que pour Wang Feng-Toung, qui l' accompagna.

Haletants, hors d' haleine, les autres montent lentement, péniblement. Il fallut plus d' une heure pour surmonter un grand mur de glace que l' avant crut être le pointculminant. Finalement, à 16 h. 20, dans un soleil radieux, 8 femmes et 25 hommes sont réunis au sommet et applaudissent Choung Cheng, une des jeunes filles, qui fait flotter notre drapeau rouge à cinq étoiles. Le chef de groupe Hsou Tching enferme le procès-verbal de l' ascension, signé des 33 participants, dans une boîte de métal que son assistant Yen Liang-Toung loge soigneusement sous un rocher. Shih Chang-Choun lève sa caméra et prend une photo glorieuse de cette scène mémorable.

( Traduit et adapté par L. S. de la revue mensuelle China reconstructs, septembre 1959 ).

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