Klettern im Caroux

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im Caroux

Dominique Roulin, Croix-de-Rozon GE

Ein klassisches Bild des Caroux: Gratkanten, die sich auf dem Hintergrund einer dichten Vegetation in die Höhe schwingen ( am Südgrat des Pilier du Böse ) Der Caroux liegt am Südrand des Massif central, in der Luftlinie etwa 36 km von Cler-mont-1'Hérault entfernt, im Département Hérault ( Karte Michelin 83, Süden von Falz 4 ). Er ist Teil des Parc naturel régional du Haut Languedoc. Enge und tiefe Schluchten durchziehen die trockene, heideartige Hochebene. Die Vegetation ist dicht, und die Kontraste von Anmut und strenger Rauheit, je nach der Jahreszeit, lassen kaum vermuten, dass sich nur 40 km entfernt das Meer befindet. Das Plateau gipfelt auf etwas mehr als 1000 m, seine Südseite überragt das Tal des Orb um ungefähr 900 m. Der Caroux ist stark dem Wind ausgesetzt; Nebel kann die Orientierung schwierig machen. Während des ganzen Jahres finden sich Fliessgewässer, einige der Bergbäche eignen sich zum Wassersport. Allerdings empfiehlt es sich, einen Tauch- oder Surfanzug zu tragen, denn die Strömung kann stark sein, und das Wasser bleibt selbst im Sommer kühl. Die drei für den Kletterer interessantesten Schluchten sind die Gorges d' Héric, die Gorges de Colombiéres und die Gorges de Madale.

Ein unauffälliges kleines Massiv Der Klettersport im Caroux ist ungefähr hundert Jahre alt. Jäger und Bauer haben zahlreiche Pfade gespurt und wahrscheinlich auch nicht wenige Grate begangen. Die systematische Erkundung hat jedoch erst 1925 begonnen. Die luftigen Grate, die sich zwischen dem unverwüstlichen Bewuchs der Schluchten hinziehen, haben auf jene, die dort Routen eröffnen wollten, einen unwiderstehlichen Reiz ausgeübt. Zwei bedeutende Namen stehen für die Epoche: Azéma und Fraissinet. Aber noch viele andere gesellten sich bald ihnen und ihren Erkundungen zu, denn das Gebiet ist auch noch heute ein offenbar unerschöpfliches Gelände für Abenteuer.

Das Gestein des Caroux, ein stark zerklüfteter Gneis, bietet schöne Risse und sehr spezielle Griffe. Aber Vorsicht, es kann feucht sein! Wegen der zahlreichen Flechten kann die Kletterei, sobald der Fels nicht mehr trocken ist, eine Sache für Spezialisten oder lokale Klettererwerden.

Als durchaus einheimische Angelegenheit und eifersüchtig von den eingeborenen Kletterern ( den Carousiens ) gehüteter Besitz ver- langt der Caroux von jenen, die ihn kennenlernen wollen, eine lange Lehrzeit. Nach einem einfachen Besuch kennt man ihn noch längst nicht. Ein einziger Aufenthalt in diesen Bergen reicht zu nicht mehr, als sie und einige ihrer manchmal schwierigen Aufstiege zu erkunden. Der Carousien hegt eine wahre Leidenschaft für sein , und es ist schwierig, Einzelheiten über dessen Inneres zu erfahren; die Sache gleicht ein wenig einem Spiel, in dem es darum geht, sich als würdig für das Klettern im Caroux zu erweisen. Wer dieses Spiel verliert, der kann nur noch den Weg zurück nach Orpierre nehmen und vielleicht in einer näheren oder weiteren Zukunft sein Glück noch einmal versuchen. Bis heute ermöglicht nur der Führer des Club alpin français ', sich ungefähr zurechtzufinden. Das Büchlein ist einfach zu benutzen und gibt die wesentlichen notwendigen Auskünfte. Jedoch kann das Auffinden der Routen und ebenso einiger Verbindungswege zwischen den Graten ziemliches Kopfzerbrechen bereiten. Der Neuling braucht aber nicht den Mut zu verlieren, er wird aus allen Prüfungen, die er im Caroux zu bestehen hat, gestärkt hervorgehen. Nur eine von ihnen muss man meiner Meinung nach wirklich fürchten: die Nacht! Gerät man oberhalb des Ravin des Charbonniers oder auf dem Gipfel des Bastion in die Nacht, so sind viel Intuition und Vorsicht nötig. Die kleinen Wege, die nicht zu verlieren schon am Tag schwierig ist, werden bei einfallender Nacht riskant, man muss sich vor den zahlreichen Felsriegeln hüten und auf die häufig rutschigen, gewundenen Pfade achten. Plant man einen Klettertag auf den Graten, ist es klüger, eine Lampe im Rucksack mitzunehmen.

Zwei von vier geplanten Graten An einem der wenigen schönen Tage des Oktober haben Anne und ich beschlossen, eine der berühmten Aneinanderreihungen von Graten zu versuchen, deren Reiz sich besonders aus der Überschreitung der grossen Gendarmen des Rieutord ergibt. Wir haben vor, den Grat der Charbonniers, den Südwestgrat der Viallat und den Südwestgrat der Déplasse zu machen. Ich selber träume im geheimen davon, diesem Dreigestirn noch den Südwestgrat der Aiguille Godefroy anzuschliessen, aber die Abfolge der Ereignisse lehrt mich bald, dass dieses Ziel zu 1 François Canquil: Escalades au Caroux. Section Caroux du CAF, Caserne St-Jacques, F-34500 Beziers hoch gesteckt ist. Die Aneinanderreihung von Charbonniers, Viallat und Déplasse ist in ihrer Art eine klassische Route. Die drei Grate zusammen bedeuten fast 500 m Kletterei. Nimmt man noch die Aiguille Godefroy dazu, sind nicht weniger als 750 m zu begehen. Ausserdem muss man die Zeit für den Zustieg, die Verbindungswege ( die heikel sein können ) und die Abstiege hinzurechnen. Die Schwierigkeiten sind nicht besonders hoch, 4+ im Maximum.

Der Weg zum Grat der Charbonniers ist von herber Schönheit. Der Kontrast zwischen dem fröhlich sich schlängelnden Bergbach Héric und den hoch über den Gorges d' Héric aufragenden Felsnadeln ist packend. Von unserm Standpunkt aus scheinen sie in den Himmel zu greifen, sogar höher zu sein als das Plateau. Das ist aber eine Illusion. Im übrigen verfälscht die Komplexität des Geländes alle Distanzen. Die Fernblicke erstaunen uns immer wieder. Der Fuss der Charbonniers ist problemlos zu erreichen, so gut ist der Pfad markiert. Eine gute Stunde angenehmen Weges bringt uns zum Beginn unserer Route. Die Kletterei ist sofort angenehm; es ist sehr ratsam, stets der Gratkante zu folgen. Nach drei Seillängen öffnet sich links die Tiefe, rechts dagegen ist die Umgebung sehr viel sanfter und hat den Vorteil, besonnt zu sein. Der Fels ist herrlich, die Kletterei problemlos, oft gehen wir gemeinsam. Den Gipfel dieses Grates bildet eine sich nur wenig abhebende Nadel; der Übergang zu dem Pfad, der uns zum Viallat-Grat bringen soll, verläuft fast eben.

Nachdem wir ungefähr hundert Meter ge-strüppbewachsenes Gelände durchquert haben, geraten wir durch einen Irrtum auf die Abstiegsspur. Wir müssen umkehren, um wieder den richtigen Weg zu finden. Dank dieses kleinen Missgeschicks stehen wir übrigens plötzlich einem herrlichen Mufflon gegenüber. Wir sind jetzt drei Stunden unterwegs und beschliessen, weil wir durstig sind, uns eine kleine Ruhepause am Fuss der Viallat zu gönnen. Dieser Platz ist paradiesisch. Ein herrlicher Blick öffnet sich vor unsern Augen, die kaum an solche Kontraste gewöhnt sind. Vor dem kleinen Felsbalkon, auf dem wir uns befinden, erstreckt sich unendlich weit ein Dschungel, aus dem da und dort Felsgebilde der verschiedensten Form auftauchen. Direkt über unsern Köpfen zeichnet sich der erste Grataufschwung gegen den bewölkten Himmel ab. Sein mit gelben Flechten gesprenkeltes Gestein erinnert an den Gneis von Arolla ( genauer an den der Petite Dent de Veysivi ). Die Kletterei bestätigt dann diesen Vergleich.

Wir klettern schnell, denn die Passagen sind, obgleich luftig und wenig gesichert, doch nicht schwierig. In weniger als einer Stunde erreichen wir den

Auf dem Gipfel der Viallat bläst ein heftiger Wind. Die Umgebung der benachbarten Spitzen bestätigt die Richtigkeit unseres Vergleichs mit einigen Alpengipfeln. Wir befinden uns ungefähr 30 m über einer Kammlinie, die zur Aiguille de Déplasse führt. Der Wind wird sehr schnell unerträglich, und wir müssen aufbrechen. Der Abstieg ist heikel. Wir sind etwas durchfroren, und die Böen zwingen uns zu grosser Vorsicht.

Es bleiben uns noch zwei Stunden mit Tageslicht. Nachdem wir in den oberen Ravin des Charbonniers abgestiegen sind, befinden wir uns am Fuss des Südwestgrates der Déplasse. Es herrscht vollständige Ruhe, nur der Wind spielt zwischen den Felsspitzen. Wir scheuchen eine Mufflonherde auf, die uns schon einige Zeit beobachtet haben muss. Nach überschlagsmässiger Berechnung der verfügbaren Zeit beschliessen wir, auf unsern Plan, auch noch die Déplasse anzuhängen, zu verzichten. Wir sind noch weit von dem entfernt, was wir uns vorgenommen hatten. Über uns noch 200 m bis zur Déplasse, dann wieder ein Abstieg, ein Verbindungspfad und 250 m zum Grat des Rieutord. Sinnlos, sich darauf zu versteifen, wir hätten früher aufbrechen müssen. Einige klug angebrachte Ketten sorgen dafür, dass wir beim Abstieg von den Charbonniers viel Zeit einsparen. Wir erreichen die Gorges d' Héric sehr schnell, kurz bevor wir beim Wagen sind, fällt die Nacht ein. Ich bin et- was enttäuscht, wenn ich an meine frühmorgendlichen Pläne denke, aber ich habe die Gewissheit erlangt, dass die Aneinanderreihung der vier Grate möglich ist.

Ein sehr schöner Pfeiler Die Gorges de Madale im Osten des Massivs sind besonders wild. Ein steiler Weg führt in ihnen hinauf bis zu dem kleinen Dorf Madale, in dem nur zwei Familien leben. Wenn man, ohne bis dorthin zu steigen, eine gute Stunde geht, entdeckt man einen 200 m hohen herrlichen Pfeiler, den Pilier du Böse. Kurz ehe man auf seiner Höhe ist, muss man einen Pfad nehmen, der zum Bach hinunter-führt.Dann kommt man an einen dieser zauberhaften Orte, denen die besondere Atmosphäre des Caroux zu danken ist. Der Wasserlauf unter dem Schutz der Kastanien scheint merkwürdigerweise von nirgendher zu kommen. Als langer goldiger Faden zieht er unter unsern Blicken dahin, und nur einige Mufflons scheinen sein Geheimnis zu hüten.

Um den Fuss des Pfeilers zu erreichen, ist es am besten, den Bach zu überqueren und einen kleinen Aufschwung zu erklettern, dann kommt man auf ein gutes Band. Drei schöne Routen sind eine Begehung wert. Von links nach rechts: Die Directe Blanc, sechs Seillängen ( SS ), sicherlich die schönste, denn sie überwindet die Dachbarriere genau in der Mitte des Pfeilers. Dann Les Petits Pas, sechs Seillängen ( SS ), eine schöne Kletterei in kleinen nicht ganz senkrechten Verschneidungen und in erstaunlichem Fels. Schliesslich die klassische Route des Südgrats, die, ohne schwierig zu sein, 200 m abwechslungsreicher Passagen in ausgezeichnetem Fels bietet. Es ist dringend geraten, sich bei dieser Begehung genau an den Grat zu halten ( S ). Ein Aufschwung im Schwierigkeitsgrad 5 ist ziemlich heikel, lässt sich aber gut mit Friends absichern. Die oberste Seillänge ( sie ist allen drei erwähnten Routen gemeinsam ) ist von ausserordentlicher Schönheit. Sehr luftig, mündet sie direkt auf den Kopf des Pfeilers. Man kann leicht zwei Routen an einem Tag begehen. Der markierte Abstieg ( matt orangefarben ) ist rasch bewältigt. Man sollte sich auf dem Gipfel aber Zeit nehmen. Die Gegend ist sehr buko-lisch, vielleicht sieht man auch mit etwas Glück einige Mufflons, die dank ihrer natürlichen Tarnfarbe die Eindringlinge beobachten können.

Die Grande Paroi d' Arles und der Bastion Geht man die Gorges de Colombières aufwärts, so entdeckt man oberhalb rechts eine mächtige rechteckige Wand: die Grande Paroi d' Arles. Man erreicht sie von dem kleinen Dorf Madale aus. Mit diesem Zustieg vermeidet man, 800 m Höhenunterschied ohne jeden Pfad überwinden zu müssen, und ist in zwanzig Minuten am Wandfuss. Es gibt dort zahlreiche Routen, die alle wert sind, begangen zu werden. Oft muss man sie auf Grund ihres Charakters als bezeichnen, denn sie erfordern ausser einem Minimum an Material genügend Übung, die Standplätze besser abzusichern, und die Fähigkeit, die Zuverlässigkeit der vorhandenen Haken zu beurteilen. Beachtet man diese Empfehlungen, kann man, ohne zu zögern in dieser Wand klettern. Die Umgebung ist eher luftig, die Routen sind steil und manchmal athletisch, das Gestein ist ausgezeichnet. Bei starkem Wind ist jedoch von diesem Gebiet dringend abzuraten. Man sollte nicht versäumen, die von H. Blanc, P. Maraval und J.L. Raynal eröffnete, Amédée Mazas gewidmete Route zu begehen, die auf der Kante des Grand Pilier aufsteigt. Es gibt dort einige Spits, doch die Erstbegeher im Jahr 1970 haben nur Haken benutzt. Maximale obligatorische Schwierigkeit: 5c.

Der Grande Paroi d' Arles gegenüber und wie sie das Tal von Colombières überragend, fordert der Bastion jene Kletterer heraus, die bereits gründliche Erfahrungen im Setzen von Klemmkeilen haben. Im wesentlichen handelt es sich um drei wichtige Gebiete: die Madeleine, die Tour Verte und die Wand des Bastion selbst. Zwei weitere, weniger begangene Aufschwünge, die Enclume und der Roc qui Remue, gehören ebenfalls zu dem recht versteckt liegenden Massiv. Die vollständige Begehung dieser Türme und Grataufschwünge umfasst 250 Höhenmeter Kletterei und eine Aneinanderreihung von Routen im Schwierigkeitsgrad von S bis SS. Für diese Tour muss man, von dem kleinen Dorf Colombières und wieder zurück, einen guten Tag rechnen.

Das Klettern in den Routen des Bastion ist für Anfänger wenig geeignet. Die Ausrüstung ist oft recht summarisch, die Wand steil, es gibt in ihr zahlreiche Überhänge. Die Kletterei ist anstrengend, athletisch und anspruchsvoll. Dazu kommt das Setzen der Klemmkeile, das in den härtesten Routen schwierig, wenn nicht sogar problematisch ist. Mehrere Routen haben heikle und nicht ausgerüstete Passagen, die ( technisch ) zu klettern sind. Zu den bedeutendsten Erkun-dern und Erforschern dieses Gebiets gehören unter andern Flematti, Dainat, Azéma, Fraissinet, Desmaison und Maraval, alle leidenschaftliche Anhänger des Abenteuers im Caroux. Nicht vergessen werden darf Armand Charlet, der sich 1935 durch die erste freie Besteigung der Madeleine auszeichnete. Bis dahin war die Madeleine nur mit dem Trick eines geschickten Seilwurfs bezwungen worden. Trotz der verschiedenen erschwerenden Bedingungen, denen das Klettern am Bastion unterworfen ist, sollen doch einige oft begangene Routen mittlerer Schwierigkeit ( SS bis AS ) genannt werden: am Bastion selbst Intermédiaire ( 6a ), der Grand Dièdre ( 6b, athletisch ), Ange Blanc ( 6a ); an der Tour Verte die Fraissinet-Route der Südwand ( 6a ); an der Madeleine die Route der 3 Surplombs ( 6a ), der Spigolo Est ( 5 ), die Fissure des Mazamétains ( 6a, anstrengend ). Für den Anweg von Colombières muss man anderthalb Stunden rechnen. Kurz vor den Höhlenwohnungen wende man sich nach links ( blaue Markierung ). Man steigt stets am Rand des Plateaus über den gelb markierten Pfad des Cadiol ab.

Ist auch diese Gegend bedroht?

Wie lange wird es dem Caroux noch gelingen, seinen unberührten Charakter zu bewahren? In dem einigen städtischen Regionen sehr nahen Massiv scheint die Natur sich seit Urzeiten nicht verändert zu haben. Die Kletterei hat in den letzten zehn Jahren nicht wirklich stark zugenommen, weil sich die Gesteinsstruktur nicht besonders für das Sportklettern eignet. Die wilden Routenaus-rüster haben sich nicht sehen lassen, und so ist ihnen auch die Masse nicht gefolgt. Alles in allem wird der Caroux von Wanderern und Kletterern besucht, die voll überzeugt sind, dass es wichtig ist, ihren Schatz zu hüten und zu verteidigen. Doch einige beunruhigende Zeichen machen sich bereits bemerkbar. Die leicht zugänglichen Gorges d' Héric sind durch Pläne bedroht, die von Grössen-wahnsinn und Gewinnsucht geprägt sind. Wahrscheinlich haben Rivalitäten zwischen kommunalen Verantwortlichen zu dem Nut-zungsprojekt für die Gorges geführt, das unter anderm Führungen, eine kleine Touristen-bahn und die nächtliche Beleuchtung der Felsen ( den Mufflons eine gute Nacht !) vorsieht. Die daraus entstehenden und vorhersehbaren Schäden werden nicht auf sich warten lassen! Hoffen wir, dass sich ein echter Widerstand gegen diese lächerlichen Ideen Gehör verschafft und eine zukunftsorientierte, die Umwelt respektierende Politik klar die Grenzen festlegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Im übrigen darf man aber nicht glauben, dass im Caroux das Sportklettern völlig fehlt. Im Sektor des Vergues-Felsens ( Gorges d' Héric ) gibt es eine schöne Anzahl von mit einzementierten Haken ausgerüsteten Routen, die sich sehr gut für eine angenehme, lockere Kletterei eignen. Dieses Gelände bietet, auch wenn es nicht ( aseptisch ) ist, sehr gute Ausbildungsmöglichkeiten. Man kann dort recht verschiedene Routen von einer oder mehreren Seillängen begehen. Ihre Schwierigkeit reicht von 4 bis 7a, Routen der Grade 5 bis 6a überwiegen.

Die Vorstellung des Caroux in einem Zeit-schriftenartikel muss zwangsläufig oberflächlich ausfallen, denn trotz seiner geringen Grösse hat das Massiv eine sehr vielfältige Struktur. Selbst erfahrene Carousiens geben zu, dass es ihnen auch jetzt noch passieren kann, sich darin zu verlaufen. Dieser Beitrag will also nicht erschöpfend sein, vielleicht kann er aber den Wunsch wecken, mehr vom Caroux kennenzulernen.

Aus dem Französischen übersetzt von Roswitha Beyer, Bern Kletterei in der

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