Ortler (3902 m), Königsspitze (3857 m) und Grossglockner (3798 m)

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Walter Grossenbacher, Langenthai

Was tut der passionierte Bergsteiger im nachbi-blischen Alter von über 70 Jahren, wenn ihm die Direttissima im Winter über die Nordwand aufs 1Ortler-Normalroute 2Kletterei am Hintergrat des Ortlers Photos Lisa Schellenberg-Gensetter, Davos Dorf Bett noch immer nicht genügt? Ernst, unser bewährter Senior und Seilführer, hat die Schweizer Berge längst abgeklappert, und den Mönch nimmt er als Trainingstour; aber halt: da, östlich unserer Landesgrenze, gibt es noch weisse Flecken, die ein altes Bergsteigerherz höher schlagen lassen, denn sie versprechen, durch nahe Strassen erschlossen, prächtige kombinierte Fels-Eis-Auf-stiege zu weitreichenden Aussichten in die Bergwelt östlich unseres Landes. Wie heisst der höchste Herr dieser östlichen Bergwelt? Richtig, der Ortler. Den haben wir schon oft von Schweizer Gipfeln und Pässen aus bewundert. Vom Ofenpass zeigt er sich uns auch diesmal in erhabener Weisse als Skiberg. Wir wollen ihn jedoch auf dem Kletterweg über den Hintergrat erreichen. Von Santa Maria sind wir in knapp einer Stunde in Sulden ( Solda ), einem aufstrebenden heimeligen Bergkurort, dominiert vom Ortler. Dieser versteckt sich zwar jetzt gerade in den Wolken, aber durch ein Wolkenloch sieht man einen dem weissesten Weiss der Waschmittelreklame entsprechenden scharfen und steilen Eisgrat im Himmel. Dieser wird unser Weg sein. Tröstlich stelle ich fest: Wenn ich dort'runterplumpse, falle ich weich in die Wolken. Zur Hintergrathütte? « Jo, do nehmen 's am besten den Sessellift Langenstein » ( Seggiovia Orsa Solda ). Gott sei Dank, die Leute sprechen hier alle deutsch, obschon wir in Italien sind. Ja gibt 's denn das? Ich merke, dass die eigentliche Schlüsselstelle schon vor dem Beginn der Tour liegt: Leichte, kleingebaute Ses-selchen in ständiger Fahrt müssen mit irgendeinem Trick besprungen und verlassen werden. Ich schaue zu: Ein würdiger Priester hebt züchtig die Röcke, spurtet kurz durch, und schon nimmt ihn ein Sessel in den Himmel, wo er sofort, als ob nichts passiert wäre, das Brevier studiert. Ja, ein Brevier sollte man haben; aber wir, wir haben schwerbepackte Säcke und Pickel! So umfasse ich denn mein Ungetüm von Sack mit den Armen, stürze mich todesmutig auf die Laufpiste - und schon schnelle ich in die Luft, wo mich der Sack ständig ins Jenseits zu befördern versucht.

Das Spiel will also geübt sein! Immerhin, den Absprung beherrschen wir vollkommen, den haben wir William Teil anlässlich seines Happenings mit Gessler an den Gestaden des Vierwaldstättersees abgeguckt. Stolz über unsere erfolgreiche Beherrschung der Technik geniessen wir den schönen Hüttenweg, der uns in knapp anderthalb Stunden zur Hintergrathütte ( 2710 m ) führt. Nach dem herzlichen Empfang im gemütlichen Tirolerdeutsch kommt wieder der übliche Druck im Magen: Wird es morgen gelingen, werde ich den frühmorgendlichen Nahkampf in der Dunkelheit mit Schuh- und Gamaschenbändeln, den Steigeisenriemen und dem vielen Krimskrams, den ich im Rucksack mitschleppe, gewinnen? Vor meinem letzten Gang werde ich einmal ein Inventar herausgeben über alle Gegenstände, die ich in diversen in- und ausländischen Hütten lie-genliess.

Das Wetter scheint nicht « bock », aber wir wollen die lange Reise nicht umsonst gemacht haben. Morgens um 4 Uhr beginnt der allgemeine Aufbruch, denn wir sind nicht die einzigen, die es trotz unsichern Wetters riskieren wollen. In vollkommener Dunkelheit stolpern wir über den am Vorabend ausgekundschafteten Weg bis an den Fuss des Berges, der mit einer steilen Eisrinne beginnt, die wir mit den Steigeisen rasch hinter uns bringen. Es folgen nun leichte Felsen, ein schmaler Felsgrat; aber dann deckt uns der Nebel ein. Wir ahnen, dass wir nun auf dem schmalen Eisgrat sind, der uns auf den Signalkopf ( 3723 m ) führt. Die Hände sind nun wichtiger als die Augen, und so ertasten wir uns denn irgendeinen Weg auf den Gipfel. Plötzlich kommt eine senkrechte Wand, und wir glauben schon, wie hätten uns in eine Sackgasse verrannt; aber da erfühlen wir in diesem « Wandl » die in den Ostalpen obligaten Eisenstifte. Nachdem die rund fünf Stunden gemäss Tourenführer vorbei sind, können wir annehmen, wir seien auf dem Gipfel, der sich als veritable Waschküche ohne Dampfabzug präsentiert. Wie nun weiter? Ernst verfügt: « Die ganze Übung halt! Wir stellen auf 1 3Königsspitze, 3837 Meter; Blick zum Hintergrat des Ortlers Photo E. Bernet, Bern 4Am Hintergrat des Ortlers; rechts der Gipfel Photo Lisa Schellenberg-Gensetter, Davos Dorf 5Pizzinihütte mit Blick zur Königsspitze 6Grossglockner, 3jg8 Meter, vom Lucknerhaus aus Photos E. Bernet, Bern Eistour um, d.h. wir traversieren und nehmen den Gletschernormalabstieg in die Payerhütte. » So tippeln wir denn den Gletscher hinunter und bedauern nur, die Ski nicht dabei zu haben. Was kommt denn da? Vom Tabarettagrat senkt sich eine etwa 80 Meter hohe Wand hinab, von oben bis unten mit Drahtseilen behängt, an denen ein ganzer Kindergarten lärmend und schreiend herumklettert wie Affen am Affenfelsen. Nun müssen wir warten, bis sich die offensichtlich kletterunge-wohnten Leutchen entfernt haben, bevor auch wir die Fahrt in die Tiefe antreten können. In der Payerhütte ( 3020 m ) angelangt, stürzen wir rasch zum Hüttenwart, um ihn zu veranlassen, den Rettungsdienst zurückzupfeifen, der sicher wegen unserer programmwidrigen Nichtrück-kehr zur Hintergrathütte aufgeboten wurde. Dieser beruhigt uns mit der Mitteilung, bei ihnen gebe es keinen solchen Rettungsdienst, fixiert uns scharf und überrascht uns mit der Frage: « Wieviel Johre hoben 's die Herr'n über'n Ortler ge-trog'n? Wir rechnen, Ernst, Christian, Paul und ich: summa summarum 252 Jahre. Der Hüttenchef will ein Kreuz an die Decke malen und behauptet, dies sei doch völlig unmöglich. Nun, wir haben auf alle Fälle Grund zum Festen, dessen Wirkungen anderntags jenem Nebel ähnlich sind, den wir auf dem Ortler getroffen. Bei Regen erreichen wir untendurch wieder die Hintergrathütte, doch müssen wir nun unsere Tourenwoche abbrechen, denn unser zweites Ziel, die Königsspitze ( Gran Zebru ) ist wegen Neuschnees unmöglich geworden.

Als berühmter Generalstäbler zieht unser Chef Ernst daraus den messerscharfen Schluss, dass die Königsspitze wohl besser von der Pizzinihütte zu besteigen wäre. Also fahren wir in Ernsts treuem « Merz » durchs Veltlin über Bormio nach S. Caterina. Zu Beginn des schön gelegenen alpinen Ferienortes begrüsst uns ein moderner Wellblech-palast, wo wir zu unserem Erstaunen vernehmen, der Hotelier betreibe ein Taxiunternehmen, welches uns bis vor die Türe der Pizzinihütte führe. Nach der Karte ist dies unmöglich, aber wir las- sen uns überraschen: In der Tat, ein italienischer Jeep mit Allradantrieb und Freiluftbrücke lädt unser zehn Bergsteiger auf und befährt eine Strecke mit 450 Steigung, die nahe dem ersten Schwierigkeitsgrade liegt. Wie wir später feststellen, wird, vermutlich aus Gründen des Naturschutzes und um den Passagieren mehr Sensation zu bieten, an dieser Himmelfahrtsstrecke grundsätzlich nichts verbessert; lose Blöcke werden um-oder überfahren, ausgebrochene Ränder rasch befahren, bevor sie ganz abstürzen, und Bäche müssen durchfahren werden, um dem Motor neues Wasser zu verschaffen. Nur ein Italiener bringt es zustande, eine solche Strecke ohne Unfall zu meistern. Ohne eigene Mühe werden wir also tatsächlich vor der Tür der Pizzinihütte ( 2706 m ) abgesetzt, die uns saubere Zimmer mit Betten zur Verfügung stellt. Braungebrannte Bergsteiger kommen von der Königsspitze zurück und erzählen von besten Verhältnissen; aber am Morgen liegt Schnee, und unsere Reise ist umsonst gewesen. Nachdem wir noch ein zweites Mal die halsbrecherische Fahrt zur Pizzinihütte riskiert haben, muss es das dritte Mal gelingen; oder ist dies einer der Berge, an welchem man aus unerfindlichen Gründen des Geschicks einfach scheitert? Wir setzen deshalb das dritte Mal nicht nur auf diese Karte, sondern wollen zuerst, im schönen Jahre 1971, dem Grossglockner zu Leibe rücken.

Grossglockner, der höchste Berg Österreichs! Lohnt es sich, die rund 400 Kilometer ab Schweizer Grenze « abzugasen », um diesen Berg zu besteigen? Wir wollen sehen. Der Arlberg bis Innsbruck ist für uns berggewohnte Schweizer ausser gutem Essen beim feschen Maderl und der uns sympathischen Gemütlichkeit unserer Nachbarn nichts Besonderes - oder vielleicht ein Trost, dass auch diese Strasse nicht besser ist als viele geschmähte Schweizer Strassen. Unser Chef und Chauffeur entschliesst sich, die Strasse durchs Zillertal über den Gerlospass zu befahren, der uns jedoch einen heftigen Hagelsturm beschert, so dass wir die stille Schönheit dieses Tales nur erah- nen können. Von Mittersill führt eine prächtige neue Strasse durch den Felbertauerntunnel Richtung Lienz. Aber jetzt sind wir in der Nähe unseres gesuchten Berges, und im Tauernhaus in Matrei finden wir gepflegte Gastlichkeit. Der Grossvenediger lockt ganz in der Nähe; wir bleiben jedoch unserem Berg treu, und anderntags geht 's weiter nach Kais ( 1305 m ), einem sympathischen, schön gelegenen Ferienort. Hier müssen wir um-satteln auf Schusters Rappen. Vorläufig bringt uns jedoch ein Taxi in die Nähe der Luckner-hütte; aber dann gilt 's ernst: In vier Stunden haben wir die auf 2801 Meter liegende Stüdlhütte erreicht. Wie Fürsten werden wir beherbergt. Es braucht eiserne Entschlusskraft am andern Morgen um 4 Uhr, die sauber bezogenen Betten zu verlassen. Der gute Weg führt uns bald auf 3015 Meter, auf den Kees ( Gletscher ). Die Gletscherwanderung im feuerfarbenen Morgengrauen über die sanft ansteigenden Teischnitz- und Köd-nitz-Kees ist eine oft genossene Wonne, die einem das Dasein lebenswert macht. Eine halbe Stunde noch über mit Drahtseilen verzierte Felsen, und wir erreichen nach drei Stunden die Adlersruhe oder Erzherzog-Johann-Hütte ( 3454 m ). Herrgott, haben die Leute denn keinen Umweltschutz, oder hat Herakles seinen Augiasstall hierher verschobenErklärung: Unmittelbar hinter dem Hütteneingang liegen die bewussten Örtchen, und da es drinnen wimmelt, hängt eine penetrante Duftglocke um die Hütte, die man mannhaft und mit angehaltenem Atem durchdringen muss, wenn man bis in den Aufenthaltsraum gelangen will. Nun begreife ich endlich, warum die Schweizer Clubhütten ihre Felska-pelle in einsamer Entfernung von der Hütte so aufstellen, dass der Abstieg dorthin in den Holz-pantinen oft zu einer Tour des sechsten Grades wird. Das lehrt einen, die Luft zu verpesten! Ein Riesenbetrieb von Männlein und Weiblein stürmt ein und aus. Leben sie in Österreich etwa nach dem Motto: Das ganze Volk steigt Berg? Nun, der höchste Berg, der schöne Sonntag und die nahe Grossglocknerstrasse sind wohl der Grund.

In diesem Rummel hält es uns nicht lange. Wieder führt uns ein sanft ansteigender Gletscher, das Glocknerleitl, an den Fuss unseres Ziels. Das oberste, steile Blaueis lehrt uns die Steigeisen schätzen. Der Fels, der zuerst zum Klein-glockner ( 3783 m ) führt, ist herrlich: trocken, griffig und beim Gipfel des Kleinglockners von beeindruckender Exponiertheit. Schade, überall dort, wo man sich freut, Köpfchen und Finger-spitzenerfahrung anzuwenden, steckt ein Eisen. Es ist halt so in den Ostalpen und wird vermutlich auch in der Schweiz bald so sein. Der hoffnungsvolle Beginn wurde ja bereits in der Eigernordwand gemacht. Doch was bietet sich vom Klein-glockner aus unserem ungewohnten Auge? Malerisch zeigt sich uns das Bild einer etwa i oo Meter hohen Gipfelwand aus wunderbarem und festem Gestein, in welchem es von rufendem, schwatzen-dem Volk, das mit einem Gewirr von bunten Nylonfäden verbunden ist, nur so wimmelt! Die wichtigsten Kletterorgane dieser Bergsteiger scheinen der Mund und das Knie zu sein; ihr Seilsalat weist auf profunde Kenntnisse im « Lismen » hin. Nun, unser 75Jähriger Seilführer, Ernst Bernet, setzt zum Überholen an, im Stil « Gelernt ist gelernt », worauf die Leutchen, statt uns wegen der Augenweide, die wir ihnen mit unserer sublimen Kletterkunst bieten müssen, eine Flasche Gumpoldskirchner in der Hütte zu fixen, nur den Ausruf haben: Dies sind halt Schweizerwes-halb wir ja denn auch kurz vorher den Schweizer Franken aufgewertet haben, denn Qualität muss schliesslich ihren Preis haben.

Die Gipfelrundsicht von dieser höchsten Höhe Österreichs ist überwältigend. Nun sehen wir einmal die heimischen Bündner Berge, ja sogar das Finsteraarhorn von weitem.

Zurückkommend zur Adlersruhe, lesen wir die freundliche Aufforderung, die Hütte nicht mit den Steigeisen zu betreten; dies finde ich nun übertrieben; wenn schon, dann hätte es doch völlig genügt, uns zu ersuchen, die Steigeisen im Bett abzuschnallen. Voller Bergglück steigen wir zurück zu unserer gemütlichen Stüdlhütte und am nächsten Tag nach Kais zum getreuen « Merz ». Wäre unterwegs die Sennerin wirklich semmelsemmelblond gewesen, wie es im Liede heisst, und sie und wir je 30 Jahre jünger, ja, dann - aber eben, dies sind so Gedanken eines übermütig gewordenen alten Bergsteigers. Diese Tour hat sich gelohnt: Land und Leute, Dörfer und Hütten, Wein und Knödl, Berg und Gletscher sind wohl die Reise wert. Mach's na!

Die Fahrt geht nun über Lienz, Tramin ( von wegen des Gewürztraminers ) durch die Dolomiten zu unserer Pizzinihütte. Da es ein prächtiger Sonntag des Jahres 1971 ist, hat sich halb Italien zur Besteigung des Berges gesammelt. Feudal! Unser Taxichauffeur, Hotelier, Hüttenwart und Bergführer in einer Person führt uns um 4 Uhr bis an den Rand des Gletschers auf rund 2900 Meter, und nun geht die Völkerwanderung los. Irgend etwas bedrückt uns, und nach einer Stunde gemütlichen Gletschertippels wissen wir was: Eine etwa ioo Meter hohe vergletscherte, steile Steinschlagrinne bildet den Zugang zum Königsjoch. Wohl, dies kann in der Mitte dieser schwatzenden Meute gut werden! Langsam rücken wir höher, Augen und Ohren geschärft, um dahersummen-den Steinen oder fallenden Italienern rechtzeitig ausweichen zu können. Es ist gut, dass wir diesbezüglich durch unseren Nationalsport, das Hor-nussen, trainiert sind. Mein Pickel surrt, wie ich so einen Brocken parieren kann. Am liebsten wäre ich auf den Frontzacken meiner Eisen hin-aufgejuckt, aber wir sind nun einmal in diesen italienischen Alpaufzug eingekeilt. Doch alles geht gut, und wir landen auf dem Königsjoch. Ein massig geneigter Gletscher mit wenig Spalten zieht sich bis zu dem etwa 100 Meter hohen Fels-gipfelaufbau. In prächtiger Rundsicht und bestens unterhalten durch unsere zahlreichen Berggenossen, rücken wir langsam vor. Da ist z.B. eine deutsche Seilschaft, deren kräftiger Seilführer uns auffällt: Jetzt stürzt die hübsche Wohlproportio-nierte seines Seils - sie verwechselt offensichtlich den Gletscher mit einem Tanzboden -, reisst ihren Kameraden mit und dieser den nächsten, und schliesslich hangen vier zappelnde Zweibeiner am Seil des stämmigen Seilführers, der damit sein Haltevermögen beweisen kann. Ja, auch in den Bergen sind die gutgebauten Hübschen oft die Gefahr des harten Mannes!

In den leichten Gipfelfelsen hängt das obligate Drahtseil, damit auch der letzte « Trottoirsäug-ling » auf den Gipfel kommt. Die Rundsicht ist grandios wegen der isolierten Lage dieses Aussen-gipfels des Ortlermassivs. Über die Ostalpen, die bizarren Dolomiten, die Bündner Berge bis zum Finsteraarhorn, Matterhorn und Mont Blanc bietet sich eine Rundsicht von vielen hundert Kilometern.

Voll heimlichen Grauens, was uns in der Steinschlagrinne bei einem Massenandrang im Abstieg passieren könnte, kürzen wir die Gipfelrast und erreichen als erste den Gletscher unterhalb dieser ungefreuten Furche. Nach zwei Stunden sind auch die letzten Touristen bei uns, und nur einen einzigen hat 's am Schienbein erwischt. Es war halt trotzdem wieder ein prachtvoller Bergtag!

Nun geht 's wehmutvollen Herzens den Weg zurück. Nachdem ich meine Schleierkanten-Wünsche in Tramin im Gewürztraminer ertränkt habe, fahren wir zum Abschied auf den Corvatsch und schauen noch einmal zurück zu unseren drei neuen Freunden, dem weit entfernten Grossglockner, dem behäbigen Ortler und der königlich imposanten Königsspitze.

Feedback