Schnee und Lawinen im Winter 1945/46

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Bearbeitung von Edwin Bucher und Melchior Schild

Mitteilung aus dem eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung * Mit 1 Zeichnung I. Frühwinter Mit dem Einbruch subpolarer Luftmassen am 23. September fand das Sommerhalbjahr 1945 seinen Abschluss. Bei ständigen Minustemperaturen und häufigen geringen Niederschlägen wurde das auf 2540 m Höhe gelegene Standardversuchsfeld des eidgenössischen Institutes für Schnee- und Lawinenforschung auf Weissfluhjoch oberhalb Davos eingeschneit. Die Metamorphose dieser ersten Schneelage schritt infolge fehlender Überlastung 1 Mit diesem Bericht wollen wir unsere Leser auf die grosse Wichtigkeit der durch das eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung durchgeführten Arbeiten und deren Lawinenprognosen hinweisen. Wer im Winter das Hochgebirge aufsucht, hat nicht nur die Pflicht, ein guter Skifahrer zu sein, sondern auch die Witterung und die Schneedecke zu beobachten und die nützlichen Lehren zu ziehen.M. Oe.

rasch vorwärts, so dass in dem am 1. Oktober aufgenommenen Profil bereits eine starke Kornvergrösserung festgestellt werden konnte. Eine spätere Verfestigung dieser unplastischen Schneearten schien schon damals sehr unwahrscheinlich. Die Schneedecke 1945/46 hatte sich hier ein wenig tragfähiges Fundament geschaffen.

Der Oktober brachte vorerst veränderliches Wetter mit unbedeutenden Niederschlägen. Am 6. und 7. verursachten hereinbrechende Warmluftmassen eine Staulage, welche massige bis starke Niederschläge zur Folge hatten. Die dabei herrschenden Winde führten strichweise zu starken Verwehungen, so dass mit dem Auftreten vereinzelter Schneebrettlawinen zu rechnen war. Tatsächlich wurde schon am 7. Oktober ein Lawinenunglück aus dem Säntisgebiet gemeldet, dem ein guter Alpinist zum Opfer fiel. Bis zum 20. des Monats herrschte trockenes, warmes Wetter. Die anschliessende Föhn-tendenz brachte der ganzen Schweiz geringe Niederschläge mit Regen bis in die Höhenlagen von ca. 2500 m. Im Schneeprofil vom 1. November lässt sich denn auch eine deutliche Verharschung der Schneeoberfläche feststellen, während die bodennahen Schichten nach wie vor geringe Kohäsion aufweisen. Der mittlere Korndurchmesser hat weiter zugenommen und beinahe 2 mm erreicht.

Nun folgte eine längere Schönwetterperiode; die Südhänge wurden bis auf eine Höhenkote von ca. 2500, die Nordhänge bis etwa auf 2000 m ausgeapert. Der Vorstoss subpolarer Kaltluftmassen am B. November brachte dann neuen Niederschlag. Reichlich Neuschnee fiel im Voralpen- und Alpengebiet nördlich der Rhein-Rhone-Linie sowie im Bündner Land, dagegen erhielten die südlichen Walliser Täler und der Tessin nur geringe Niederschläge. Die Höhenlagen über 1500 m wurden somit in der Nacht vom B. auf den 9. November endgültig eingeschneit.

Auf Weissfluhjoch waren vom 8.11. November total 72 cm Neuschnee gefallen. Diese Neuablagerungen sind im Profil vom 1. Dezember, d.h. nach der am 10. November einsetzenden und vor allem gegen Ende des Monats sehr sonnigen Schönwetterperiode als feinkörnige Schichten zu erkennen.

In Lagen unterhalb 2000 m Meereshöhe der Regionen Graubünden-Nord, der Innerschweiz, der Berner und Waadtländer Alpen und des Wallis, wo der massige Schneefall vom 8.11. November das Fundament bildete, erfolgte während der langen niederschlagsfreien Periode eine starke Umwandlung der filzigen Neuschneesterne in eine grobkörnige, kohäsionslose Schicht. Mit Ausnahme kleiner Schneerutsche an steilen, grasbewachsenen Hängen wurden keine Lawinen beobachtet. Während in den zu trocken ausgefallenen Monaten Oktober und November Temperatur, Strahlung und Bewölkung den Haupteinfluss auf die Entwicklung der Schneedecke ausgeübt hatten, brachte der Dezember mit seinen durchwegs überdurchschnittlichen Niederschlägen eine Wendung, vor allem aber eine gewisse Differenzierung der Schneeverhältnisse.Vorerst verursachte Westwetter am 3. Dezember im ganzen schweizerischen Alpengebiet geringen Schneezuwachs; auch das Engadin und der Nordtessin wurden eingeschneit. Die anschliessenden Schneefälle aus gemässigten Kaltluftmassen reichten im Wallis und auf der übrigen 9SCHNEE UND LAWINEN IM WINTER 1945/46 Alpennordseite bis in die Niederungen, während Tessin und Engadin von ihnen unberührt blieben. Bis zum 12. folgten unbedeutende Niederschläge. Eine am 16. einsetzende Föhnperiode führte zu kräftigen Niederschlägen auf der Alpensüdseite. Auch auf der Nordseite regnete es teilweise bis in Höhenlagen von 1550 m ü. M. Rasche Luftmassenwechsel mit täglichen Niederschlägen, besonders Ende des Monats, folgten sich vom 20. bis zum Monatsende.

Während auf der Alpennordseite die zu Monatsbeginn bereits bestehende Schneedecke in der Folge unter verschiedenen Malen kleinen Zuwachs erhielt, wurden die Höhelagen unter 1800 m Meereshöhe auf der Südseite der Alpen erst anfangs Dezember eingeschneit. Die vom 18.20. dauernden Schneefälle waren dann aber sehr ausgiebig.

Infolge der Dezemberschneefälle von total 220 cm ( Summe der täglichen Ablagerungen ) ist die Pegelkurve des Versuchsfeldes auf Weissfluhjoch von 68 cm auf 133 cm angestiegen. Die Septemberablagerung bestand schon durchwegs aus Schwimmschnee, und bereits liessen sich auch in der Oktober-schicht analoge Kristalle feststellen, während die beiden Schmelzharsche — am Rammwiderstand ersichtlich — in Auflösung begriffen waren. Der Novemberschnee war grobkörnig, während die Dezemberschichten, mit Ausnahme der noch filzigen, letzten Neuschneeablagerungen, feinkörnige Struktur aufwiesen ( vgl. Profil vom 3. Januar 1946 ).

Seit anfangs Dezember konnte eine sehr unterschiedliche Entwicklung an Sonnen- und Schattenhängen festgestellt werden. Während die Südhänge von den Schneefällen von Anfang November bis ca. 2500 m il. M. ausgeapert waren, hatten sich in West-, Ost- und Nordlagen die vor dem Monat November abgelagerten Schichten zu Schwimmschnee verwandelt. Da die Neuschneefälle im Dezember unter teils heftigen Winden erfolgten, entstanden vor allem an nordexponierten Hängen und in Mulden grosse Schneeverwehungen, die je nach ihrer Mächtigkeit und nach der Hangneigung bei einem der Dezemberschneefälle auf der kohäsionslosen Schwimmschneeschicht als Lawine abglitten. So konnten bereits nach den unbedeutenden Schneefällen von 5.7. Dezember am 7. und B. mehrere Schneebrettlawinen beobachtet werden. Dasselbe wiederholte sich nach den Niederschlägen vom 19.22. bzw. 26.31. Dezember. Trotz dieser gefährlichen Situation ereignete sich in der betrachteten Zeitspanne im Gebiet des Kantons Graubünden kein Lawinenniedergang mit Menschenopfern oder Sachschaden, was nicht zuletzt der in dieser Zeit für den Skilauf wenig förderlichen Wetterlage zugeschrieben werden darf.

Bei der Schneedeckenentwicklung im übrigen Gebiet der Alpennordseite sind folgende Umstände zu berücksichtigen.

In der Region der Glarner Alpen und Alpstein hatte der Dezember zu keiner Vergröberung der Schneekristalle geführt; alle Schichten sind feinkörnig geblieben und haben sich wesentlich verfestigt.

Im Wallis muss zwischen dem unteren Teil, wo die Situation zu den übrigen Gebieten der Alpennordseite keine Abweichungen aufwies, den südlichen Tälern, wo bereits Ende Dezember eine Schwimmschneeschicht selten schöner Prägung am Boden gelegen hatte, und dem Goms, wo die Metamorphose infolge der grossen Mächtigkeit der ersten gefallenen Schneedecke nur langsam vorwärtsschritt, unterschieden werden. Im übrigen hatten die Föhnniederschläge vom 18.20. Dezember, die auch dem Wallis einen kleinen Schneehöhenzuwachs gebracht hatten, hier keinen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Schneedecke.

Im Dezember waren auf der Alpennordseite drei Unfälle zu verzeichnen, nämlich: 2. Dezember im Saflischtal, 13. Dezember am Albristhorn und vom 16. Dezember am Klingenstock K Wenden wir uns noch der Alpensüdseite zu. Die vom 18.20. dauernde Dezember-Föhnlage brachte dem Nordtessin in einer Höhenlage von ca. 1400 m mehr als anderthalb Meter Neuschnee. Im Engadin betrug der Zuwachs nur etwa ein Drittel dieses Wertes; im Wallis noch weniger. Allgemein hat sich die Neuablagerung aber relativ rasch gesetzt. Lawinen wurden dank der guten Verfestigung, welche die früheren Schneefälle im Tessin erfahren haben, nur wenige beobachtet. Immerhin war unter dem Einfluss der die Niederschläge begleitenden Südstürme mit einem wesentlichen Gefahrenmoment unmittelbar nach den Ablagerungen zu rechnen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das Lawinenunglück vom 26. Dezember am Monte Baro.

Die Verhältnisse zu Ende der Frühwinterperiode zusammenfassend, wollen wir festhalten, dass nur im Tessin und im Glarner Alpen-Alpstein-gebiet solide Fundamente vorlagen; die Schneedecke im übrigen Teil der Schweiz war zu Beginn des Hochwinters wenig tragfähig.

II. Hochwinter Dem massig schneereichen Dezember folgte ein Januar, dessen Niederschläge im Wallis und Tessin die langjährigen Mittelwerte überschritten; in der übrigen Schweiz waren hingegen Defizite bis zu 50 % zu verzeichnen. Zu dieser Differenzierung führte folgender Witterungsablauf:

Bis zum 10. des Monats herrschte im ganzen Alpengebiet heiteres Wetter. Vom 10.12. passierte eine Reihe von Fronten einer Zyklonenserie unser Land und verursachte mit ihren maritimen Luftmassen einige Niederschläge bei relativ hohen Temperaturen. Im Wallis hatte diese Wetterlage massigen, im übrigen Alpengebiet geringen Zuwachs der Schneehöhe zur Folge. Nachdem vom 12.15. die Alpennordseite ihren stärksten Schneefall des Monats erhalten hatte, verursachten ab 17. aus dem Mittelmeerraum zufliessende warme Luftmassen Stau auf der Südseite der Alpen mit anhaltenden Niederschlägen auch im Goms und Engadin. Eine daran anschliessende Föhnlage brachte diesen Gebieten weiteren massigen Schneezuwachs. Nach einigen heiteren Tagen folgte ab 29. wieder ein Durchzug von Fronten, die dem ganzen Alpengebiet geringe Schneefälle brachten. Am wirksamsten fielen diese im westlichen und mittleren Teil der Alpennordseite aus.

1 Vgl. Lebensrettung am Klingenstock von H. Seh. in « Die Körpererziehung », 24. Jahrgang, Nr. 2, Februar 1946, Verlag Paul Haupt, Bern.

Südseite der Alpen Der in den verschiedenen geographischen Lagen ungleiche Witterungsablauf hatte zwangsläufig auch eine divergierende Entwicklung der Schneedecke dies- und jenseits der Alpenkette zur Folge.

Auf Weissfluhjoch betrug der Profilzuwachs im Monat Januar nur 29 cm. Im Innern der Schneedecke hatten sich ferner Umwandlungen vollzogen, die der weiteren Entwicklung ein spezielles Gepräge verliehen. Während die September-, Oktober- und Novemberschichten keine sichtbare Ver- gröberung ihrer Struktur aufwiesen, d.h. nach wie vor ein lockeres Fundament bildeten, hatten sich die Dezemberschichten ( vor allem Schicht XII a ) unter dem Einfluss der hohen Temperaturen während der Föhnlage vom 7.12. Januar stark gesetzt und verfestigt. Auch die Januarablagerungen hätten für den oberen Teil des Profils keinen Anlass zu Befürchtungen gegeben, wenn sich nicht in den klaren Tagen und Nächten vom 24.28. Januar ein ca. 2 mm starker Oberflächenreif ausgebildet hätte, der zwischen die beiden Ablagerungen I a und I b zu liegen kam und eine gefährliche Zwischenschicht bildete 1. Glücklicherweise pflegen solche Reifschichten nur strichweise aufzutreten; auf dem Versuchsfeld Büschalp ( 1960 m il. M. ) wurden sie beispielsweise in weit geringerem Ausmass festgestellt.

Grössere Lawinen waren während dieses Monats keine zu verzeichnen. Lediglich einige ungefährliche, nasse Lockerschneelawinen bildeten die Folge des Föhneinbruches vom 7. Januar.

Günstiger als in Nordgraubünden war die Schneedeckenentwicklung im übrigen Alpengebiet. Nirgends war hier Schwimmschnee festzustellen, und auch die jüngeren Ablagerungen hatten sich gut verfestigt. Der Profilaufbau im südlichen Wallis und Engadin war dagegen weniger stabil, denn die De-zemberschicht war hier inzwischen grobkörnig geworden, und auch die neusten Ablagerungen schienen sich kaum wesentlich zu verfestigen, doch fehlte ein grosser Neuschneezuwachs, der hier zweifellos zu Brucherschei-nungen der Schneedecke Anlass gegeben hätte.

Der Monat Januar führte deshalb zu keinen gefährlichen Situationen, weil dort, wo viel Neuschnee zur Ablagerung kam, das Fundament sehr tragfähig war und alle andern Gebiete, deren Basisschichten zu Befürchtungen Anlass gaben, keine wesentliche Überlastung erhielten. Einzig aus dem Wallis wurden drei durch Lawinen verursachte Schadenfälle bekannt.

Doch nun folgte der Februar, welcher dem bisherigen Winterverlauf eine ebenso plötzliche wie grundlegende Änderung verlieh, indem in dieser Zeit — mit Ausnahme des Tessins — ebenso viel Neuschnee zur Ablagerung kam wie in den übrigen Wintermonaten Dezember bis Mai zusammen. In den meisten Alpengebieten brachte er die grosse Mehrzahl der im Berichtswinter niedergegangenen Lawinen: der Februar wurde zum einzigen spezifischen Hochwintermonat.

Die ersten vier Tage waren bei Westwetter zeitweise etwas föhnig. Am 6. setzte eine sich langsam verstärkende Staulage ein, die den Alpen stürmische WNW-Winde brachte. Diese Situation dauerte bis zum 13. und verursachte — besonders am 9. starke Schneefälle. Nach kurzer Hochdrucklage mit weitern leichten Schneefällen östlich Oberhasli-Luzern führten am 18. in der Höhe zugeflossene, wärmere Luftmassen wiederum zu stark bewölktem Wetter und zu einer bis zum 25. dauernden niederschlagsreichen Witterungsperiode, bei welcher die West- und Nordwestwinde vorherrschten. Erst ab 25. setzte sich wieder Westwetter mit zeitweisen föhnigen Auf- 1 Vgl. « Eine Lawine ist niedergegangen... », von Dr. Marcel de Quervain, Zeitschrift « Prisma », Heft 5, 1946.

SCHNEE UND LAWINEN IM WINTER 1945/48 hellungen durch. Die Alpensüdseite erhielt die ersten massigen Niederschläge des Monats.

Beide Niederschlagsperioden brachten den verschiedenen Alpengebieten einen gewissen Schneezuwachs: auf der Alpennordseite fiel je ungefähr die gleiche Schneemasse, wobei der erste Schneefall in den Niederungen kleines, der zweite dagegen beträchtliches Ausmass annahm ( auf 800 m ü. M. 40 bzw. 110 cm ). In diese zweite Niederschlagsperiode fiel für die meisten Gebiete der Alpennordseite der Zeitpunkt der maximalen Schneehöhe. Zwischen Bedretto und Faido waren die Schneefälle während der ersten Periode nur kurz und massig. Das Engadin hatte an den Niederschlägen zu Beginn des Monats wesentlichen Anteil; sie ergaben in Lagen von 1800 m ü.M. die maximale Schneehöhe am 7. Februar.

Nicht weniger interessant wird nun eine Untersuchung der Frage sein, welchen Einfluss diese gewaltigen Neuschneemassen auf die bereits vorhandene Schneedecke mit ihrem nach Regionen so verschiedenen Aufbau ausübte — im besondern, ob sich die bodennahen, grobkörnigen Schwimmschneeschichten durch diese Neubelastung verfestigten und in welchem Ausmass die während und nach diesen Schneefällen niedergegangenen Lawinen als direkte Folge der Schneedeckenentwicklung der Vormonate angesprochen werden können. Diese Fragen werden noch verständlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die im Februar abgelagerten Neuschneemengen auf unserem Standardversuchsfeld auf Weissfluhjoch eine Unterlagepressung von 382 kg pro m2 ausübten.

Betrachten wir deshalb vorerst die Verhältnisse, wie sie sich auf dem Standardversuchsfeld zeigten. Ein Vergleich der beiden den Berichtsmonat einrahmenden Profile veranschaulicht deutlich den grossen Sprung in der Entwicklung. Die Schneehöhe war von 162 cm am 1. Februar auf 270 cm am 1. März angewachsen. Die Frühwinterschichten ( September bis November ) hatten sich jedoch nicht verfestigt: im Gegenteil, ihr Aufbau ist z.T. noch loser geworden, denn die Schwimmschneebildung hatte nun auch die Oktoberschichten erfasst, und die beiden Schmelzharsche waren bereits in Auflösung übergegangen. Der obere Teil der Schneedecke war somit stabil, doch das lockere Fundament und die immer noch bestehende Reiflage auf Schicht la — welche infolge ihrer geringen Mächtigkeit im Rammprofil nicht zur Geltung kommt — deutete nach wie vor auf gewisse Gefahren hin.

Grundsätzlich im selben Sinne verlief die Schneedeckenentwicklung in tiefern Lagen des Parsenngebietes. Die Profile Büschalp und Davos vom 1. März weisen ähnlichen Charakter auf wie diejenigen von Weissfluhjoch, wobei jedoch als wesentlicher Unterschied auffällt, dass die Reiflage auf Büschalp nicht mitten zwischen den verfestigten Schichten steckt, sondern den Abschluss des lockern Fundamentes bildet.

( Fortsetzung folgt ) >.;*.;,:,

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