Steinschlag ein Thema

Zum Artikel «Schwitzen für den Kraftort» in «Die Alpen» 08/2015

In diesem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass der Aufstieg von der Alp Horefelli aus dem Voralptal ausgebaut und mit neuen Verankerungen zusätzlich gesichert worden ist. Dies ist ein Signal dafür, die äusserst gefährliche Steinschlagrinne parallel zur Spicherribichelen nach wie vor zu begehen. Dem SAC sind Sicherheit und das Vermeiden von Unfällen ein grosses Anliegen. Mit diesem Artikel wird dieses Anliegen durchkreuzt. Wer Sicherheit ernst nimmt, meidet den Anstieg zum Biwak von der Alp Horefelli. Er wählt den Zustieg vom Parkplatz Grit–Regliberg–Salbithütte–Salbitbrücke, ist doch dieser Weg durch den Bau der Hängebrücke sicherer und nur wenig länger. Auf der Website der Salbitbrücke (www.salbitbrücke.ch) raten wir eindringlich vom Begehen des alten Biwakweges ab, wo – wie Thomas Hediger im erwähnten Beitrag zu Recht bemerkt – «Steinschlag ein Thema ist».

Stellungnahme der Redaktion

Für den wertvollen Hinweis danken wir dem Hüttenwart. Der im Artikel beschriebene Zustieg zum Salbitschijenbiwak ist tatsächlich exponiert und Steinschlag ausgesetzt. Im Auswahlführer Zentralschweizer Alpen. Ausgewählte Touren zwischen Dammastock und Tödi. wird die Route mit T5 bewertet und der einfachere Zustieg via Salbithütte empfohlen. Beim vorliegenden Artikel handelt es sich um einen Tatsachenbericht. In Zukunft werden wir aber bei solchen Passagen einen deutlicheren Hinweis auf die sicherere Alternative platzieren.

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