Vorrede

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Da der im letzten Jahrbuch, pag. VIII, als bevorstehend angekündigte Entscheid der Abgeordnetenversammlung über die künftige Gestaltung der offiziellen Publikationen des S.A.C. ( Jahrbuch, Alpina und Echo des Alpes ) aus verschiedenen Gründen nicht zustande gekommen ist, hat das Zentralkomitee in Genf die mich betreffenden Verträge ohne wesentliche Änderungen für die Jahre 1919 und 1920, d.h. die Bände LIII und LIV, erneuert. Der Band LIII erscheint deshalb in ungefähr gleichem Umfang wie letztes Jahr und wiederum ohne die Chronik S.A.C. Auch von einer Beilage wurde aus technischen und finanziellen Gründen abgesehen und eine von ihrem Verfasser, fP. Dr. Karl Hager, als solche gedachte und dem Zentralkomitee letztwillig hinterlassene Abhandlung in das Buch selbst aufgenommen. Ich denke, daß sie unsern Lesern als eine letzte Gabe eines unserer besten Mitarbeiter willkommen und wert sein werde. Sie ist auch durch Originalaufnahmen des Verfassers illustriert, von denen die kleineren in Umzeichnung durch den Illustrator unserer Clubführer, Herrn C. Meili, wiedergegeben sind, die größeren in neun Incavo-tafeln durch Brunner & Cie. in Zürich hergestellt wurden. Während diese ausschließlich Genrebilder sind, kommen in den neun anderen Incavo-, den zwei Autotypiebildern und dem farbigen Titelbild die alpinen Sujets zu ihrem Rechte. Mehr Vollbilder zu bringen, erlaubte weder der Raum noch das Budget, das immer noch unter den letztes Jahr gekennzeichneten ungünstigen Verhältnissen zu leiden hat. Künftig wird man Bedacht darauf nehmen müssen, auch diese Reproduktionsarten neben dem Tiefdruck und ähnlichen Verfahren nicht ganz zu vernachlässigen.

Den Bemühungen des Zentralkomitees ist es gelungen, mir wiederum, neben den fortlaufenden Rapports sur les Variations périodiques des Glaciers def< Alpes suisses, mehrere wertvolle Artikel in französischer Sprache zu verschaffen.

Dagegen fehlen diesmal, mehr zufällig als nach meiner Absicht, Artikel aus nichtschweizerischem und außereuropäischem Alpengebiet. Ich werde Vili darauf bedacht sein, diese Einseitigkeit, soweit gute Arbeiten mir zugänglich sind, zu vermeiden. Denn wir dürfen auch hierin den Wettkampf mit anderen alpinen Zeitschriften in unserem Interesse nicht scheuen, obschon natürlich die Schweizerberge, und was drum und dran hängt, uns zumeist am Herzen liegen. Es ist auch wünschenswert, daß die Freien Fahrten den Abhandlungen in Zahl und Qualität mindestens die Wage halten. Auch auf „ Kleinere Mitteilungen " touristischen Charakters wird das Jahrbuch so lange nicht verzichten können, bis dieses Arbeitsgebiet gegenüber der „ Alpina " dauernd abgegrenzt ist. Das nämliche gilt von den Buchbesprechungen, die mir dieses Jahr besondere Schwierigkeiten bereitet haben ( siehe meine Bemerkungen pag. 245 und 333 ).

Für unentgeltliche Überlassung von Originalen zur Illustration sind wir außer den in den Unterschriften genannten Clubgenossen und Freunden den Firmen D. Mischol in Schiers, Engadin Press Co., Samaden, und J.A. Brandt, Lausanne, zu Dank verpflichtet.

Ich schließe mit dem Hinweis darauf, daß ich für Jahrbuch LIV in den Kategorien: Freie Fahrten und Abhandlungen eine beschränkte Anzahl von Artikeln schon vorgemerkt oder in Händen habe. Für weitere Zusendungen, wobei ich um vorhergehende Verständigung bitte, sind die Endtermine:

1. Januar 1920: Freie Fahrten und Abhandlungen. 1. März 1920: Kleinere Mitteilungen.

Bern, Ra bentalstraße 49, den 24. Juni 1919.

Dr. Heinrich Dübi.

Freie Fahrten.

Jahrbnch de« Schweizer Alpenclab. 53. Jahrg.

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