Vorwort

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Wenn die Vorrede in unserm Jabrbuch nicht herkömmlich wäre, so könnte ich eigentlich diesen Band ohne eine solche in die Well laufen lassen, wie dies die Redaktoren der andern alpinen Zeitschriften thun. Denn ich habe wenig mitzuteilen, das sich aus dem Inhalt von Jahrgang XXXI nicht von selbst ergäbe. Immerhin will jch durch diese Vorrede dankend dafür quittieren, daß man meine lefe^tChrige gelesen und ihre Anregungen beachtet hat.

Die Folge davon ist, daß das Exkursionsgebiet a$f 1896/07 verlängert ist, also Artikel aus diesem interessanten Geriete, wofür nun eine prächtige und für einzelne Stücke „ noch gar nfeht dagewesene4 Kartei vorliegt, für Band XXXII und sogar XXXIII eingegeben werden können. Und ich fürchte nicht/ daß das ExkursionsgeJ)iet Oberepgadin vor der Zeit erschöpft sein werde, dazu ist die Bernina zu massiv.

Die „ freien Fahrtenu sind diesmal sehr zahlreich und mannigfaltig; wenn auch gerade keine außerordentlichen Thaten darin geschildert sind, so vertreten sie doch ein hübsches Stück Arbeit in den Alpen. Das Westende derselben ist immer noch im Jahrbuch zu wenig vertreten; ich hoffe, im nächsten Band diesem Mangel etwas abhelfen zu können.

Die „ Abhandlungen " sind diesmal in der Minderzahl, und ich wäre für mehr und frühes Angebot aus naturwissenschaftlichem und historischem Gebiete dankbar. So, wie jetzt die Stoffanmeldungen erfolgen, kann ich eben das Programm nicht nach präliminarischen Gesichtspunkten entwerfen, sondern muß mich nach dem Gegebenen richten.

Die „ kleineren Mitteilungen " geben mir keinen Anlaß zu neuen Bemerkungen, und die alten unnütz zu wiederholen, ist mir verleidet.

In der „ Chronik " sind die Lücken nun ergänzt, was allerdings den Band etwas aufgetrieben hat. Die Sektionen haben sich mit zwei Ausnahmen angelegen sein lassen, ihre Berichte einzugeben.

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Vili Die artistischen Beilagen in der Mappe und im Buche sind verhältnismäßig zahlreich; über ihre Qualität will ich die Käufer entscheiden lassen. Bemerken möchte ich nur, daß die nach Aquarellen gemachten Chromotypien besser aussehen, wenn sie aus einer gewissen Distanz betrachtet werden, und daß das mechanische Verkleinern der Originale nicht gerade vorteilhaft ist. Die Extrabeilage in der Mappe wird wohl vielen willkommen sein, und es wird kaum stören, daß ich aus praktischen Gründen nur den französischen,Originaltext publiziere.

Zum Schluß bringe ich den Clubgenossen die iibiißhen Endtermine för ihre Artikel und Beiträge zu Jahrbuch XXXII in Erinnerung.

%. Clubgçbiçt; 1, Jajnar 1897; 2. Freie Fahrten und Abhandlungen: 1. Februar 18Ô7-; 3. Kleinere Mitteilungen: 1. März 189t; 4. Chronik des S.A.C.: 1* April 1897.

Alles artistische Material sollte vor dem 1. Februar 1897 inijaeinen Händen sein, auch wenn es für die Abteilungen 2 und 3 bestimmt ist. Die Berichte der Sektionen sind zuerst dem Herrn Centralsekretär und so zeitig einzureichen, daß er sie mir gesammeltjAnfang April übermitteln kann.

Bernr Pfingsten 1896.^

Dr; ja* n>ai>i.

Olulb gebiet.

Jahrlyiehdes Schweizer Alpenclub. Si. Jahrg.

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