Vorwort

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Wenn der XXXIV. Band des Jahrbuches S.A.C. zur rechten Zeit in die Hände seiner Leser gelangt, wie ich hoffe, so ist dieses Resultat nicht ohne ziemliche Aufregung und Hetzerei für Redaktor und Verleger erreicht worden, denn die Herstellung zweier Hauptbeilagen, des Panoramas und der Exkursionskarte, verzögerten sich länger, als im Programm vorgesehen war, und es ist nur dem außerordentlichen Eifer des Herrn Boßhard zu verdanken, wenn wir überhaupt dies Mal wieder ein Panorama aus einer dem Clubgebiet wenigstens benachbarten Gegend bringen können. Dieser Künstler hat in letzter Stunde, als ein anderes Pauorama, auf das wir gerechnet hatten, wegen unerwarteter Schwierigkeiten in der Erstellung für dieses Jahr aufgegeben werden mußte, sich hingesetzt und sein Sulzfluh-Panorama für die Reproduktion fertig gemacht. Allfällige Mängel in der letzteren bitten wir mit dieser Eile und Unfreiheit zu entschuldigen.

In den Illustrationen habe ich versucht, den an der letzten Delegiertenversammlung ausgesprochenen Kritiken, soweit ich sie für berechtigt halte, entgegenzukommen. Wo hier die Schwierigkeiten eigentlich liegen, habe ich in diesem Bande, pag. 108 Anm. und pag. 368, gelegentlich auseinandergesetzt und verweise den Leser auf diese Stellen.

Das Clubgehiet ist in Text und Bildern nicht so spärlich bedacht worden, wie es beim ersten Blick in das Inhaltsverzeichnis scheinen möchte, denn in zwei Artikeln einer spätem Rubrik sind Fahrten im Clubgebiet erzählt und illustriert. Dagegen ist mir, trotz meiner Bitte in Band XXXIII, pag. VII, wiederum nichts Historisches aus dem Clubgebiet angeboten worden, was ich lebhaft bedaure, aber nicht ändern kann.

Die „ Freien Fahrten " und „ Abhandlungen " bieten wohl Abwechslung genug.

In den „ Kleineren Mitteilungen " bin ich immer noch mein fleißigster Mitarbeiter.

Die „ Chronik " ist dies Mal ziemlich unvollständig; ich furchte, daß viele Clubgenossen, ja ganze Sektionen, über ihre Pflichten dem Jahrbuch Vili gegenüber ganz unklare Begriffe haben, obschon sie zu ihrer Belehrung nur meine Vorreden zu lesen brauchten. Ausdrücklich bemerken will ich, daß die Liste der Einzeltouren der Sektion Chaux-de-Fonds und der Bericht der Sektion Oberland fehlen, weil sie mir zu spät eingeschickt wurden, aus offenbarer Unkenntnis des Termins.

Mit diesem Bande ist der dreijährige Vertrag für Redaktion und Verlag abgelaufen. Sollte ich wieder mit der Redaktion betraut werden, so werde ich davon in der „ Alpina " rechtzeitig Mitteilung machen. Für alle Fälle will ich aber nicht ermangeln, meinen Mitarbeitern, größtenteils alten Getreuen, meinen wärmsten Dank auszusprechen und ihnen und allen Clubgenossen das Jahrbuch bestens zu empfehlen.

^ anfangs Juni 1899.

Dr. H. I>übi.

I.

Olubgebiet

Jahrbuch des Schweizer Alpenclub, 34. Jahrg.

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