Zwei Formen bergsteigerischer Erlebnisse

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VON KARL GREITBAUER, WIEN

( Zur Kenntnis der Veränderung des bergsteigerischen Erlebnisses im Zuge der bergsteigerischen Reifung ) In der alpinen Gebrauchsliteratur, die zum überwiegenden Teil Berichte von bergsteigerischen Unternehmungen und Schilderungen von Wanderlebnissen beinhaltet, finden wir u.a. manchmal auch Hinweise auf andere mögliche Erlebnisweisen im Bergsteigen als allein jene von Kampf und Tat und Sieg. Diese Hinweise stammen dann meist aus der Feder reiferer, älterer Bergsteiger und stellen im ganzen den Versuch dar, die Bedeutung des inneren Erlebens in der Bergwelt ( d. i. den Er-lebniskreis des gemässigten, verinnerlichten Bergsteigers im Gegensatz zum Leistungserlebnis in der Wand ) in ein entsprechendes Licht zu rücken. Die Resonanz dieser Hinweise in Bergsteigerkreisen wo nach O. E. Meyer des Bergsteigers letztes, bestes Erkennen die alpine Tat bleibt, bietet uns eigentlich keine Überraschungen. Zwar haben auch dort die Schriften eines Henry Hceck und eines späteren O. E. Meyer ihre gewisse Anerkennung, aber diese gilt erfahrungsgemäss eher mehr der anerkannten Autorität als der dichterischen Aussage selbst.

Demnach sind wir also kaum erstaunt, wenn die genannten Aussagen reiferer Bergsteiger vielfach bloss als ein bergsteigerischer Abgesang derer aufgefasst werden, die leistungsmässig eben nicht mehr ganz mitkönnen. Es ist dabei unwesentlich, dass diese Hinweise auf ein anderes Erlebnis als ein Leistungserlebnis im Bergsteigen beim Sektor der Bergwanderer lebhaftesten Anklang finden, denn dieser Anklang kommt von einer Seite, an die sich der Autor ursprünglich gar nicht wenden wollte: Zweck seines Hinweises sollte es ja sein, auf jene besinnlich einzuwirken, die so absolut im Leistungslager stehen, dass sie darüber nicht hinaussehen.

Wenn also diese Hinweise auch in bezug auf das Zielende daran aus Gründen des verschiedenen absolut festgefahrenen Standpunktes als gescheitert und, mit den Augen der Praxis betrachtet, von vornherein als zum Scheitern verurteilt angesehen werden müssen, so kann man dennoch das Ganze nicht mit der einfachen Erklärung abtun, dass hier eben die seit eh und je bestehende Spannung zwischen der jungen und der älteren Bergsteigergeneration deutlich würde. Diese Meinung ist einleuchtend, aber sie ist unrichtig. Denn diese Spannung besteht ja im Grunde gar nicht in der auch ausserhalb des Bergsteigens üblichen Form, dass das Alter und die Reife die Verhaltensweise der Jungen nicht mehr verstehen und daher auch nicht billigen oder dass der junge Bergsteiger den älteren minder achtet. Im Bergsteigen ist es vielmehr so, dass die reifen Bergsteiger im Prinzip vollkommen das Tun der Jungen begreifen, nur sehen sie von einer etwas höheren Warte die gewisse Einseitigkeit des Leistungsbetriebes und glauben darin die Gefahr zu erkennen, dass dadurch das Bergsteigen als Ganzes missverstanden werden könnte. Dieser Glaube hat seine gewisse Berechtigung, denn für dieses vermeintliche Missverstehen der bergsteigerischen Idee von seiten derer im Leistungslager gibt es tatsächlich bereits mehrere Symptome.

Es kann als eines der wesentlichsten angesehen werden, dass man in extremsten Kreisen der jungen Garde dem Bergwanderer gar nicht mehr recht den Titel « Bergsteiger » zuerkennen will, sondern diese Bezeichnung allein für sich beansprucht. Dieser Umstand bringt uns die Frage nahe, wer denn heute eigentlich wirklich ein Bergsteiger ist, und vor allem, was alles als bergsteigerische Leistung angesehen werden kann bzw. angesehen werden muss. Wir sind hier mit anderen der Ansicht, dass Bergsteigen jener umgreifende Komplex ist, als dessen einzelne Funktionen Bergwandern, Klettern, Eisgehen, Winterbergsteigen und alpiner Skilauf zu nennen sind. Nach dieser Anschauung ist es leicht ersichtlich, dass sich nicht vorzugsweise Vertreter dieser oder jener Funktion im Bergsteigen ausschliesslich Bergsteiger nennen können. Auch die Frage der bergsteigerischen Leistung erhellt sich in ihrem Umfang aus der Vorstellung vom Bergsteigen als Komplex von einzelnen Funktionen. Die spezielle Leistung im Bergwandern ist über das rein körperliche hinaus im wesentlichen alpine Orientierungsleistung in all ihren Variationen. Diese Leistung findet ihren höchsten Ausdruck in den Kundfahrten und im Kampf um die Weltberge, wobei in beiden Fällen das rein Technische ( Kletter- und Eistechnische ) gegenüber der genannten Orientierungsleistung und der erschöpfenden körperlichen Steigleistung weit im Hintergrund steht. Die Leistungsebene des Bergwanderns wird dadurch zur Ebene der Basisleistung im Alpinbetriebe überhaupt, wenn auch heute die Bedeutung dieser Basisleistung durch die Erschlossenheit der Alpen bereits mehr oder minder verwischt ist. Denn es gibt, bedingt durch das Hüttenwesen und durch die Massierung von Vertretern der technischen Funktionen im Bergsteigen ( Klettern und Eisgehen ) in einzelnen umzirkten Tätigkeitsgebieten ( Gesäuse, Kaiser usw. ), massenhaft sogenannte extremste Bergsteiger, die nicht imstande sind, bei mangelnder Sicht mit Karte, Kompass und Höhenmesser eine Überschreitung oder ähnliches durchzuführen. Die bergsteigerische Leistung beim ausschliesslichen Kletterer ist mithin rein technisch-körperliche Leistung, während die Eisgeher, die ja auch in die technischen Disziplinen fallen, aus Gründen der grösseren Weiträumigkeit ihrer Gebiete bereits weit mehr zur Basisleistung im Bergsteigen neigen. Entsprechend ist auch die bergsteigerische Leistung der Winterbergsteiger und der alpinen Skifahrer über das allein Technische hinaus ausgerichtet. So klar diese Dinge an sich eigent- lieh sind, so ist doch in Anbetracht der vielen Verbiegungen auf dieser Linie zu zeigen, dass der Bergwanderer bergsteigerische Leistungsqualitäten besitzt, die im wesentlichen grundlegender sind als rein technische Qualitäten im Bergsteigen. Diese letzteren sind Spezialitäten im Alpinbetrieb.

Wir sehen also, dass allein schon aus diesem Grund der heutigen Verwischung des Akzents der bergsteigerischen Leistung, der Tendenz zugestimmt werden muss, dass ältere, reifere Bergsteiger auch noch auf andere Erlebnisweisen neben dem Leistungserlebnis beim Klettern und damit auf andere Sektoren des bergsteigerischen Betriebes hinweisen. Und da man, wie gesagt, diese Hinweise und deren Niederschlag im Gemüt der jungen Bergsteiger nicht als Spannung zwischen den Generationen auffassen kann, sondern vielmehr diese Hinweise als effektiv tiefere Einsichten der Reiferen anzusehen sind, so muss, wenn trotzdem eine gewisse Spannung dabei auf beiden Seiten deutlich empfunden wird, der Grund dafür, wenn er schon nicht in den Generationen ( im allgemeinen Sinne ) liegt, anderswo gefunden werden.

Wie die Dinge liegen, können wir sagen, dass das gesamte Bergsteigen in seinem Umfang von « Tat und Traum » eben überhaupt keine einheitlich ausgerichtete Bewegung ist, sondern dass sich darin zwei ganz verschiedene Bewegungen erkennen lassen, die man grundsätzlich als Jugendbewegung im Bergsteigen und als Bewegung der reifen Bergsteiger ansprechen kann. Diese Feststellung mag fürs erste überraschen, da ja die bergsteigerische Tätigkeit nach aussenhin in keinem Lebensalter im Grunde unterschiedlich erscheint und sich die Verschiedenheit der bergsteigerischen Ziele allein durch das Jungsein und Ältersein anscheinend genügend erklärt. Diese Sicht jedoch bleibt auf der Oberfläche haften. Denn wenn sich auch die bergsteigerische Tätigkeit, unbeschadet der möglichen Spezialisierung im Bergsteigen, im Grunde nicht in der Weise unterscheidet, dass man berechtigt ist, daraus zwei verschiedene Bewegungen im Bergsteigen zu erschliessen, so ergibt sich diese Berechtigung um so klarer, wenn man die Motive zu dieser nach aussen hin einheitlichen bergsteigerischen Tätigkeit beim jungen und beim reifen Bergsteiger betrachtet.

Wir wollen uns hier die umständlichen Gedankengänge ersparen, die nötig wären, um den Beweis der Verschiedenheit der Motive zum Bergsteigen beim jungen und beim reifen Bergsteiger zu führen, sondern an dieser Stelle bloss zwei für die Motive beider Bewegungen kennzeichnende Aussprüche von Bergsteigern bringen. Die eine Aussage stammt von R. Lange und ist charakteristisch für das Bergsteigen als Jugendbewegung:

« Mich führten die Menschen in die Berge. Meine Jugend verbrachte ich an der Hohen Wand. Mitten im Bergsteigerparadies. Hier lernte ich die bahnbrechenden Bergsteiger meiner näheren Heimat kennen. Sie erschienen mir gross als Menschen und nachahmenswert in ihren Taten. So fing ich an, ihnen nachzueifern... » Diese Sätze treffen den Kern der Motive des jungen Menschen zur Leistung überhaupt, nicht allein zur bergsteigerischen Leistung. Hier wird, wie nirgendwo die sogenannte Gestalttendenz des jungen Menschen sichtbar, eine Tendenz, die sich wie Spranger sagt, aus dem Schicksal dieser Menschen im Zwischenlande zwischen Kindesalter und Erwachsenenalter ergibt. Dieses Schicksal besteht im wesentlichen darin, nicht für vollgenommen zu werden. Für den jungen Menschen, den « Vor-Erwachsenen », ist demnach das Bergsteigersein ein « Etwas-gelten », ein Hineinlangen ins « Erwachsenensein ». Dass diese Dinge so sind, sieht man am besten daraus, dass junge Bergsteiger oftmals die Gestalt des Bergsteigers als solche in einer Weise nachahmen, die überbetont anmutet.

Die zweite lapidare Aussage, die Motive des reifen Bergsteigers indirekt treffend, entnehmen wir der Schrift « Die Wenigen » von O.E. Meyer:

«... Drum blühn die hellsten Blumen dort, wo sich im Kampf des Lebens Linie mit dem Land des Todes schneidet: wo um des Steigers Fuss der Steinschlag dröhnt, wo Sturm um überglaste Zak- y,. .'ken heult, wo unter weissem Flaum die Klüfte lauern, und wo die Silberfahnen von des Firnes Schneide weit in den Himmel wehn. » O. E. Meyer bringt hier Bilder von Grenzsituationenl im Bergsteigen, als deren wesentlichstes Fazit er die Überschneidung von Leben und Tod deutlich herausstellt. Und wirklich ist es die Wurzel des Erlebens des reifen Bergsteigers, dass er die Grenzsituation bewusst erlebt, die für den Bergsteiger darin besteht, dass er in der Steilwand, sozusagen am äussersten Rande des Seins stehend, das Sein selbst als den spezifischen Kontrast zur Tiefe unter ihm, zum Nichts, erkennt. Diese Erlebnisweise ist das Schlüsselerlebnis zur Verinnerlichung im Bergsteigen, denn es setzt diese Erlebnisweise zwingend und unabweisbar das Denken über das Sein in Bewegung, und aus ihr geht hervor, dass das Sein nicht nichts ist. Dieser letzte Satz ist vielleicht, wenn man ihn nicht überdenkt, unverständlich, aber es gibt keinen tieferen Gedanken, um als Mensch zu sich selber zu kommen, als den Gedanken, dass das Sein nicht nichts ist2. Für den jungen Menschen nämlich ist das Sein noch durchaus nichts, er lebt in der Naivität der Unbeschwertheit vom Sein, er wirft seine geschöpf liehe Existenz unbedenklich in die Waagschale, um das Bergsteiger-Sein zu gewinnen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass ungeheuer viel Mut und Selbstüberwindung dazugehört, um Bergsteiger zu werden. Denn die Berge sind für den jungen Menschen in gleicher Weise wie für die übrige Welt nur dann wirklich erhaben schöne Objekte der Natur, wenn er nicht gezwungen ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In dem Moment aber, in dem man als bergsteigerisch Unzulängli-cher den Kampf mit den abweisenden Strukturen aufnimmt, empfindet man erstmals voll und ganz das Drohende, das seelisch Bedrückende, das die ungeheuren Fluchten ausstrahlen. Diese grosse seelische Belastung, die stete leise Furcht vor dem in praller Abwehr dastehenden Objekt, nimmt der junge Mensch in Kauf, um das zu werden, was er in äusserstem Masse anstrebt: Bergsteiger und damit intensive Leistungsgestalt im Dasein. Und da dieses Erstrebte eben durch nichts anderes als durch das Wagnis zu erringen ist, hat zugleich damit alles Bergsteigen des jungen Menschen den unbedingten Charakter des Wagnisses, der vorangetriebenen, hochgespannten Leistung. Diese innere Bereitschaft zur Leistung kennt deshalb keine Grenze, weil immer wieder neue Objekte auftauchen, die durch ihre Besonderheit den Gedanken an das mögliche Scheitern herausfordern. Der junge Mensch läuft in allem seinem Bergsteigen seiner eigenen Grenze nach, die er nicht kennt, und seinem Scheitern am Objekt, dem er mit Spannung und letztlich Unglauben bei jeder neuen schwierigen Bergfahrt entgegenblickt. Und dieses Verhalten charakterisiert das Bergsteigen des jungen Menschen als systematische Provokation der eigenen Leistungsgrenze, als ein Sich-selbst-Vorantreiben, und das Bergsteigen selbst als Ganzes als reine Leistungstätigkeit; mit einem Wort: als das Bergsteigen als Jugendbewegung.

Anders der reife Bergsteiger. Er kennt seine Grenze, weiss wohl zwischen Schwierigkeit einer Wand auf dem Papier und Schönheit einer Wand zu unterscheiden, wobei ihn das Schwierige nur dann reizt, wenn die Wand als solche auch schön, d.h. bergsteigerisch wesentlich ist. Der reife Bergsteiger weiss weiter um das Relative jeder Leistung, und um den bergsteigerischen Verlauf darin, er hat seine Aggressionen gegen die Wand, entspringend aus der Furcht, in ihr zu scheitern, längst überwunden. Er steht mit seinem Bergsteigen und damit auch mit der Wand auf du und du, ist vertraut in allen Belangen, ist berggewohnt und naturverwachsen.

Und vor allem eines unterscheidet den Bergsteiger der Reifebewegung von dem Bergsteiger der Jugendbewegung: beide halten ihr Scheitern im Bergsteigen für möglich; aber der junge Bergsteiger 1 K. Jaspers, Philosophie.

2 Vgl. Leo Gabriel, Existenzphilosophie; Herold 1951.

denkt dabei nur an das Scheitern an einer Schlüsselstelle, an ein mögliches Nichtdurchkommen, während der reife Bergsteiger dabei allein an den spezifischen Kontrast zum Sein denkt, an das endliche Nichts. Der junge Bergsteiger verlegt damit den Punkt möglichen Scheiterns in die Wand selbst, der reife jedoch erblickt ihn ausserhalb der Wand, im Nichts des möglichen Todes. Das eine Denken des Scheiterns hält sich an äussere Bezüge des Bergsteigens, an die bergsteigerische Unzulänglichkeit; das andere Denken ist das Denken eines Menschen, der durch das Bergsteigen zu sich selber gekommen ist, eines Menschen, dessen Perspektiven andere Dimensionen aufweisen, dem das Sein nicht fraglos unbekümmerte Selbstverständlichkeit ist, sondern ein Etwas bedeutet, das unlot-bare Tiefen hat. Auf diese Weise wird das Bergsteigen der Reifebewegung zum höchstmöglichen Erlebnis des Seins, zum tief innerlichen Erlebnis, während das Bergsteigen der Jugendbewegung zum Erlebnis der eigenen Bedeutung wird, die sich im Wagnis jubelnd aufschwingt zur grösstmöglichen Weite des Ich.

Beide Formen des Bergsteigens sind gleich zu werten. Wir sehen hier von der Möglichkeit, dass das Bergsteigen der Jugendbewegung, das reine Leistungsbergsteigen, sich in einigen Vertretern selbständig machen und einen eigenen Komplex im Bergsteigen bilden kann Diese Entwicklungsmöglichkeit des jugendlichen Leistungsbergsteigens zur Verselbständigung ( als Block im Block ) ist vorgezeichnet und im Wesen dieser Art Bergsteigerbetrieb eingeschlossen - so wie auch alle anderen Funktionen des Bergsteigens durch einseitiges Speziallistentum eigenständig werden können. Kein Bergsteigen ist dabei besser oder schlechter. Jedes Bergsteigen ist Symptom einer Entwicklung: das Bergsteigen der Jugendbewegung ist Symptom der Persönlichkeitsentwicklung des jungen Menschen, das Bergsteigen der Reifebewegung ist Symptom der inneren Prägung des Menschen durch das Bergsteigen. Aber beide Formen des Bergsteigens sind voneinander grundverschieden - in ihren Zielen sowohl wie auch in ihrer Handhabung; jedoch gibt es auch hier zwischen den beiden möglichen Extremen einen fliessenden Übergang: notwendigerweise sogar, da ja der reife Bergsteiger aus dem jungen Bergsteiger hervorgeht. Es handelt sich bei den beiden genannten Formen des Bergsteigens bloss um einen Bedeutungswandel des Bergsteigens innerhalb der bergsteigerischen Entwicklung des einzelnen. Demnach sind diese beiden Formen nicht als Entwicklungsstufen anzusehen, da sich dieser Bedeutungswandel nicht bei jedem Bergsteiger unbedingt vollziehen muss und da weiter die zu fordernde organische Kontinuität des Übergangs von einem ins andere fehlt. Der Übergang vollzieht sich hier im Sprung.

Das Extrem jedoch bedingt die Unterscheidung. Und die Spannung, die zwischen beiden Extremen mitunter in Erscheinung tritt, ist auf ein Missverstehen der Bedeutung der Extreme und auf ein Übersehen der breiten Übergangsschicht, bedingt durch einseitige Einnahme eines Standpunktes im Extrem, zurückzuführen.

Korrigenda

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