Alpenvereinssektion Bayerland in München

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Dafür, daß in dem „ bierfeuchten " Klima Münchens der Alpinismus vorzüglich gedeiht, spricht der Umstand, daß München neben dem Akademischen Alpenverein noch zwei Sektionen des D. & Ö.A.V. beherbergt, von denen die Bayerland auf Ende 1911 558 Mitglieder zählte, welche sich durch alpine und Ski-Touren, Vorträge in und außerhalb der Sektion und Veröffentlichungen betätigten. Die alpine Tätigkeit betrifft, außer dem Riesengebirge, Bosnien, Herzegowina, Istrien, Montenegro, Tatra, Karpathen, Korsika, Sardinien, Schottland, Arktisches Norwegen, Lofoten und White Mountains ( New Hampshire U. S. N. A ), die Alpen in ihrem ganzen Verlaufe und Sommers und Winters. Im ganzen wurden von dieser Bergsteigergilde in der Scesaplanagruppe 63, in der Silvretta 124, im Samnaun 14, im Ferwall 69, in den Livigno-Alpen 9, in den Münstertaler Alpen 35, in den Walliser Alpen 61, in den Berner Alpen 39, in den Urner und Unterwaldner Alpen 36, in den Sarntaler- ( sic !) und Emmentaler Voralpen 17 ( davon 5 im Winter ), im Gotthardgebiet 16 ( 12 im Winter ), in den Glarner und Schwyzer Alpen 59, in den Appenzeller und St. Galler Alpen 15, in den Adula- und Tessiner Alpen 27, in den Graubündner Alpen 161, in der Dent du Midi-Gruppe 15, im Mont Blanc-Gebiet 62 Touren ausgeführt. Die Bayerländer halten darauf, hervorzuheben, daß diese Besteigungen in der ungeheuren Mehrzahl führerlos gemacht wurden. Gelegentlich führt das zu beinahe komischen Zeugnissen, so beim Chasserai im Winter, beim Feuerstein, Juchlipaß, Klimsenhorn und Tomlishorn in der Reisesaison. Noch wertvoller als diese Statistik waren für uns die ausführlichen Berichte über „ erste Begehungen " und „ sonstige neue und bemerkenswerte Touren ", von welchen wir die die Schweizeralpen betreffenden oben, pag. 255 ff., ausgezogen haben.Redaktion.

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