Alpines Museum hat Finanzprobleme

Trotz erfolgreichen Ausstellungen schreibt das Alpine Museum weiterhin rote Zahlen. 2013 sei ein Defizit von rund 300 000 Franken entstanden, meldet das Museum. Zwar sei der Abschluss um 100 000 Franken besser ausgefallen als budgetiert, dennoch sei der Betrieb gefährlich unter­finanziert. Der Grund: Während der Bund seine Beiträge für 2014 und 2015 aufstockte, verzichtete der Kanton Bern aufgrund der angespannten Finanzlage auf eine Erhöhung. Die Beiträge der Träger Bund und Kanton müssten aber eigentlich dem neuen Betriebskonzept angepasst werden, so die Meldung: «Dieser Grundwiderspruch muss 2014 in einer neuen Leistungsvereinbarung aufgelöst werden, oder es gibt kein Alpines Museum von nationaler Bedeutung.» Der Gesamtaufwand belief sich 2013 auf 2 403 000 Franken. 45% davon konnte das Museum aus eigener Kraft über projektbezogene Drittmittel und mit Eintritten, Dienstleistungen und seinem Shop erwirtschaften. Entlastung brachte das Projekt «Intensivstationen», das mehr Einnahmen als budgetiert verzeichnen konnte, und die grösseren Beiträge des SAC für die SAC-Jubiläumsausstellung «Helvetia Club».

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