Alpinismus und Wintersport und Ski

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Seit Oktober 1906 tritt uns diese Zeitschrift in neuem Gewand entgegen und soll von nun an das ganze Jahr hindurch erscheinen. Der Beweggrund, der den Verlag bei dieser Änderung leitete, liegt in der Erwägung, daß sich heute Ski- und Bergsport nicht mehr trennen lassen, daß die Mehrzahl der Skiläufer im Sommer dem Bergsport huldige, daß sie also das ganze Jahr hindurch nach Zeit und Gelegenheit Sport treiben. Zudem liegt der praktische Nachteil einer halbjährlichen Unterbrechung für eine Zeitschrift auf der Hand.

Leider ist die Form immer noch etwas unbequem; des Lesers Wißbegierde wird dadurch in unnötiger Weise aufgestachelt, daß Reklamen oder andere Einlagen ihm oft mitten im Satze das Wort abschneiden, und er lange blättern muß, um eine Fortsetzung zu finden. Inhaltlich harmoniert die Zeitschrift wohl mit ihrem vornehmen Äußern. Wir finden eine große Anzahl hübsch abgefaßter Berichte von Skifahrten, auch hochalpinen Charakters, wie Robert Helblings „ Skifahrt von Grindelwald nach Andermatt ", oder in fremdes Gebiet, wie Hoeks „ Skifahrt zum Snehaetta " in Norwegen; dann eine Menge Fragen skitechnischen Inhalts, stets flott geschriebene Berichte über Sportfeste vom Verleger selbst. Daß die Zeitschrift von nun an auch rein alpinistisch Hervorragendes leistet, beweist gleich der erste Aufsatz „ Die Nordost wand des Finster-aarhorns " von Val. A. Fynn.

Endlich begrüße ich besonders auch Probleme, die jedem Sport fern stehen, so den Aufsatz Karl Eggers „ Wie unsere Künstler den Schnee malen ", dann auch die Reproduktion und die Besprechung von Bistolfis Segantinidenkmal. Dies zeigt, wie ernst der Redaktor seine Sache nimmt.Hans Dübi.

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