An die Gletscher

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Von Hermann Hiltbrunner ( Uerikon, Zürich ).

Gletscher, schmale Reste jener grossen Eiszeit frühester Vergangenheit! Wann gefällt euch, noch einmal zu stossen Ins Gelände unsrer trüben Zeit?

Deckt noch einmal diese wirren Weiten Zu mit eurer kühlen Einsamkeit, Füllt die Täler, strömet in die Breiten, Wandelt Wirrnis um in Einfachheit.

Dann, nach ungemessenen Äonen, Mögt ihr rückwärts ziehen und zerrinnen: Gott wird wieder überm Wasser wohnen Und die Erde abermals beginnen.

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