Bollettino und Rivista Mensile del Club Alpino Italiano

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Das Bollettino ist diesmal rechtzeitig gekommen, was ich um so mehr begrüße, als es als Hauptartikel eine ungemein lehrreiche Zusammenstellung der dem Italienischen Alpenclub gehörenden Schutzhütten enthält, deren Baugeschichte, Situation, Verwendbarkeit für Paßübergänge um Gipfelbesteigungen, äußere und innere Einrichtung, Versorgung'oder Bewirtschaftung etc. eingehend dargestellt werden. Die Kompilation ist mit Hülfe dreier Freunde verfaßt von Dr. Agostino Ferrari und mit einer großen Anzahl von Abbildungen in und außer dem Texte geschmückt und erläutert. Die Einleitung gibt Aufschluß über die von den verschiedenen Alpenvereinen, besonders S.A.C. und D. & Ö.A.V., bisher angewendeten Systeme. Zwei Nachträge enthalten die Listen der zahlreichen auf italienischem Gebiet, in politischem und geographischem Sinn gesondert, von fremden Vereinen gebauten Schutzhütten. Die Benutzung dieses reichen Materials wird durch Indices, einen alphabetischen und einen nach Sektionen des C.A.I. geordneten, erleichtert. Außer diesem Hauptartikel enthält das Bollettino noch Beiträge von Canzio, E., Gugliermina, G. B. und G. F., und Lampugnani, G.: L' Aiguille Verte nella catena di Monte Bianco; Biressi, E. C.: Castore e Lyskamm ( ascensioni senza guideTolomei, E.: Alla vetta d' Italia ( prima ascensione della vetta pu settentrionale della Grande Catena Alpina Spartiacque !; Danielli, G.: Negli Alti Tatra ( ricordi di escursioni ). Auch diese Artikel sind reich und hübsch illustriert.

Was die Rivista betrifft, kann ich es mir wohl ersparen, nach meinen früheren Berichten, ausdrücklich und ausführlich zu wiederholen, was ich über ihre vortreffliche Einrichtung und sorgfältige Redaktion schon oft gesagt habe. Ich will nur einige der größeren Artikel nennen. Ihre Zahl ist gegen früher gewachsen, noch mehr aber die Illustrationen; es sind deren im ganzen 75, darunter 7 ganzseitige, und 11 Skizzen und Pläne. Als für unsre Leser besonders beachtenswert halte ich die Artikel von Buttini, G.: Ascensioni da solo; Pedrazzini, C.: Quale è il -punto culminante dell' Aiguille de Péclet: un mezzo per giudicare le differenze di altezza senza strumenti speciali ( die Methode ist von verblüffender Einfachheit, es bedarf dazu nur einer Taschenuhr, die nicht einmal richtig zu gehen braucht, an einer KetteRestelli, C.: Il Gran Pillar nel gruppo del Monte Rosa ( con 3 illustrazioni ); Coolidge, W. A. B.: Ancora sull' Aiguille de Péclet ( Replik auf einige Bemerkungen im Artikel PedrazzinisHeß, A.: Monts Rouges de Triolet, prima ascensioni della Punta 8480 e prima traversata del ghiacciaio del Triolet a quello di Prè-de-Bar ( con 5 illustrazioni, siehe oben pag. 292 ); Inaugurazione della statua a San Bernardo e della Strada carrozzabile da Saint-Rhémy all' Ospizio del Gran San Bernardo; G. Lampugnani: Fra le vette del Rosa: Lyskamm, Gnifetti e Dufour ( con 4 illustrazioni ).

Redaktion.

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