Carte Albert Barbey: La chaîne du Mont Blanc

L. Kurz. 1910, 3 me édition. Prix de l' édition courante fr. 10, collée sur toile fr. 12.

Die Barbeykarte des Mont Blanc ist den Lesern dieses Jahrbuches in der zweiten Auflage bekannt und zugänglich geworden, indem sie den Jahrbüchern 42—45 in je einem Viertel beigegeben wurde. Wenn diese Viertelsblätter zum Mitnehmen auf das Terrain oder zum handlicheren Studium eines Teils des großen Gebietes ihren Wert behalten und vor allem gegenüber der ersten Auflage den Vorteil der Kurveneinzeichnung besitzen, die dort fehlte, wird derjenige, welcher zum praktischen Bergsteigen oder zu alpin-historischen und kartographischen Zwecken auf dem laufenden bleiben muß, der dritten Auflage nicht entraten können. Sie ersetzt ihm die mangelhaften Blätter der italienischen und die ganz ungenügenden der französischen Generalstabskarte. Gegenüber diesen beiden hält sie an der von L. Kurz, dem verdienstvollen Autor des Guide de la Chaîne du Mont Blanc, niedergelegten Nomenklatur fest, nimmt aber immerhin aus der in der letzten Zeit sehr rege gewordenen Diskussion gelegentlich einen neuen Namen herüber und bemüht sich, in dem Streit der Meinungen möglichst vernünftig zu bleiben. Die kartographische Grundlage, wie sie X. Imfeld geschaffen, ist aber seit der ersten Auflage verbessert und verfeinert worden, nicht nur durch die hypsometrischen Neubestim-mungen, welche L. Kurz und dessen Sohn, der in der Stille an der Karte tätig ist, beigebracht haben, sondern vor allem durch die mit anerkennungswerter Uneigennützigkeit von M. Vallot zur Verfügung von M. Barbey gestellten Materialien. Die neue Karte von A. Barbey enthält in der Tat nicht nur ( in der obern linken Ecke ) eine „ Esquisse orographique des Aiguilles de Chamonix à l' échelle de 1: 20,000, extraite des triangulations et minutes de levés de la carte du massif du Mont Blanc par H. et J. Vallot ", sondern auch eine Reihe von durch Asterisken hervorgehobenen

Feedback