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Am Freitag, 21. Juli 1967, stürzten vier der besten sächsischen Bergsteiger am Eiger ab: Fritz Eske, Günter Kalkbrenner, Kurt Richter und Günter Warmuth. Wahrscheinlich war ihnen Steinschlag zum Verhängnis geworden. Dass die vier Alpinisten, alle Mitglieder der Nationalmannschaft ­«Alpinistik» der Deutschen Demokratischen Republik, für die Nordwand des Eigers gut vorbereitet waren, bewiesen sie mit der Durchsteigung der Matterhornnordwand vom 15. bis 16. Juli. Der damalige Grindelwaldner Rettungschef Kurt Schwendener hielt in einem Brief an den ostdeutschen Klub «Bergpiraten» fest: «Es herrschte Föhnstimmung und die 0°-Grenze war auf 4000 m. Aus diesen Gründen herrschte sehr starker Steinschlag in der Nordwand.» Anlässlich des 50. Todestages findet nun am Freitag, 21. Juli 2017, um 11 Uhr am Bergsteiger-­Ehrenmal auf dem Berg Hohe Liebe in der Sächsischen Schweiz eine Gedenkveranstaltung statt.

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