Henry Hœk und E. C. Richardson: Der Ski und seine sportliche Benutzung

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Verfasser des Buches ist in erster Linie nur Herr Hoek. Da jedoch in weitgehender Weise Richardsons „ Ski-Running " benutzt wurde, figuriert dieser als Mitautor. Angenehm berührt es den Leser, auch den dem Richardson'schen Buche eigenen feinen Humor wiederzufinden, der uns vollständig vergessen läßt, daß eine Abhandlung über Skitechnik zu lesen eigentlich etwas Nüchternes und Langweiliges ist.

Dank der ungewöhnlich raschen Entwicklung des Skilaufs in den letzten Jahren sind jetzt die hauptsächlichsten Fragen abgeklärt, und das vorliegende Buch faßt in glücklicher Weise zusammen, sichtet und ordnet, was unsere Pioniere des Skilaufs in bittere] " Fehde erstritten. Es hat die Vorurteilslosigkeit des Hoekschen Buches etwas sofort Vertrauenerweckendes. Der Text ist ganz überraschend klar und präzis, die begleitenden Illustrationen vortrefflich, einzelne auch künstlerisch wertvoll.

Ein eingehendes Kapitel widmet der Verfasser dem „ Ski im Hochgebirge ". Er mahnt zu weiser Vorsicht: „ Für sportliche Kunststückchen ist im Hochgebirge weder Zeit noch passendes Gelände. " Besonders interessiert hat mich des Verfassers Ansicht über den Gebrauch des Seils bei Skihochtouren, nämlich, Anseilen auf jedem Gletscher, der irgendwie zerschrundet ist, Nichtanseilen am Hang, wo Lawinengefahr besteht, was mir auch das Richtige zu sein scheint.

In einem Anhang erteilt Dr. med. E. Schottelinsi allfälligen Sport-athleten, oder solchen, die es werden wollen, Winke über ein rationelles Training, während dem Durchschnittsskiläufer, der menschlichen Schwäche eingedenk, desselben Autors Ratschläge über „ SkiVerletzungen " ( will sagen Verletzungen des Skiläufers ) eher willkommen sein werden.

Was also der Skifahrer wissen muß, findet er alles in diesem trefflichen Buche, welches wohl geeignet ist, einen praktischen Lehrmeister einigermaßen zu ersetzen.Hans Bubi.

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