Hugo Weber: vom «Paradis»zum Dhaulagiri

Im vergangenen Dezember verlieh die SAC-Sektion Pré­vôtoise Hugo Weber die Ehrenmitgliedschaft. Der inzwischen 81-Jährige hat seit seinen ersten Kletterversuchen in den Felswänden des «Paradis» im Berner Jura einen langen Weg zurückgelegt.

Mit seinen Erfolgen machte er Ende der 1950er-Jahre von sich reden. Vor allem die fünfte Besteigung des Bonatti-Pfeilers an den Drus 1958 und die Eröffnung einer Route in der Nordwand der Cima Ovest di Lavaredo 1959 öffneten dem Jurassier die Pforten zum Himalaya. Max Eiselin, der eine Expedition zum Dhaulagiri (8167 m) plante, wurde auf ihn aufmerksam. So konnte Weber 1960 an dessen Erstbesteigung teilnehmen. Zusammen mit dem Genfer Michel Vaucher stand er als zweite Seilschaft auf dem Gipfel.

Feedback