«In Neuseeland haben wir extremes Wetter»

Neuseeland ist Natur pur. Doch die gewaltige Schönheit mit Gletschern und Vulkanen birgt auch Risiken, sagt John Cocks, Präsident des New Zealand Alpine Club.

Welchen Stellenwert hat Bergsteigen in Ihrem Land?

Bei uns ist Bergsteigen populär. Dies zeigt die Beliebtheit von Sir Edmund ­Hillary, der zusammen mit Tenzing ­Norgay als Erster den Mount Everest bestiegen hat. Hier ist er ein wahrer ­nationaler Held und eine Identifikationsfigur.

Was ist bei Ihren Mitgliedern besonders beliebt?

Das gesamte Spektrum von Klettern über Bouldern bis hin zu Skitouren und Eisklettern.

Wo sind die besten Plätze?

Auf der Nordinsel ist der Tongariro ­National Park mit seinen Vulkanen sehr beliebt. Der höchste Vulkan eignet sich hervorragend zum Klettern oder Eisklettern im Winter. Im Süden zieht es viele auf den Mount Cook und ins Westland zum Skifahren und Eisklettern. Beim Mount Aspiring und im Fjordland National Park laden spektakuläre Felsen zum Klettern ein.

Was essen Sie typischerweise zum Picknick?

Brot, Käse, Salami und andere Wurstwaren. Wir bevorzugen Produkte aus der Region. Dann nehmen wir auch Müesli mit Milchpulver und natürlich Tee und Kaffee mit.

Wo sehen Sie als Verband die grössten Schwierigkeiten?

Das Kurswesen beinhaltet einen steten Balanceakt zwischen Nachfrage und Angebot. Wir bieten sowohl Kletter- als auch Skitourenkurse an. Daneben beschäftigen wir uns mit Sicherheitsfragen. In Neuseeland haben wir extreme und wechselhafte Wetterbedingungen. In einigen Gebieten sind die Vulkane noch aktiv. Unsere Clubmitglieder und auswärtigen Besucher müssen sich dessen stets bewusst sein.

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