Inspiration für die Wintertage

Das Coronavirus verlangt uns allen viel ab. Die Verhinderung seiner Übertragung und die entsprechenden Verhaltensregeln bestimmen in diesem Jahr unseren beruflichen wie privaten Alltag mit. Immerhin: Für alle, die das Privileg hatten, hin und wieder in den Bergen unterwegs zu sein, gab es auch Lichtblicke. Ausserhalb der Lockdownphase erboten sich dazu viele Tage mit perfektem Wetter und idealen Verhältnissen. Seit einigen Wochen arbeiten wir auf der «Alpen»-Redaktion wie so viele andere wieder vornehmlich aus dem Homeoffice. Die virtuellen Meetings und Kaffeepausen sind dabei nur ein halbbatziger Ersatz für die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen im Büro. Und was diesen Winter in den Bergen überhaupt möglich sein wird, ist derzeit nicht klar. Ob das Virus auch im Winter nur mit strengen Massnahmen einigermassen im Griff gehalten werden kann, ist noch nicht absehbar. In den Innenräumen der SAC-Hütten und der unbewarteten Biwaks herrscht auf jeden Fall bis auf Weiteres eine Maskenpflicht. Und für eine Übernachtung in den Winterräumen ist zurzeit eine Reservation erforderlich. Weiter gilt es, auf unseren Reisen in die Berge und auf unseren Touren die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei der Planung eigener Touren stellen sich grundlegende Fragen: Ist es überhaupt sinnvoll, Skitouren durchzuführen, und wenn ja mit wem? Obwohl – oder gerade weil – die Zukunft unsicher ist, haben wir uns entschieden, Ihnen in dieser Doppelausgabe für die kommenden beiden Monate eine vielseitige Auswahl an Wintertouren zu präsentieren. Von den steilen Abfahrten an der Pointe des Ecandies und dem langen Marsch über die Gletscher rund um den Tiefenstock bis hin zu den herrlichen Aufstiegen im abgelegenen Averstal. Mit der Hoffnung, dass wir trotz den widrigen Umständen auch in diesem Winter möglichst viele Tage im Schnee verbringen können.

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