Jahresbericht der Sektion Basel

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Einige Bemerkungen über Gefahren und Technik des Bergsteigens von Dr. Andr. Fischer. Über den Jahresbericht als solchen ist das nämliche zu sagen, was oben über den der Sektion Uto gesagt wurde. Die Beilage möchte ich am liebsten in diesem Jahrbuch oder in der „ Alpina " einmal abgedruckt sehen als ein mustergültiges Beispiel, wie man diese schwierigen Fragen mit Nutzen behandeln kann und behandeln soll. Es gibt kaum einen Satz in Dr. Fischers Ausführungen, den ich nicht unterschreiben könnte, und selber gerne geschrieben haben möchte, wenn ich mir als ein Führender so viel Autorität herausnehmen dürfte, wie Dr. Fischer das kraft seiner Leistungen darf. Und es freut mich, daß ein solcher Mann es einmal rund heraus gesagt hat, daß und warum jeder das Bergsteigen unter der Leitung guter Führer anfangen sollte. Dankbar muß man Dr. Fischer auch sein für die Beiträge, die er zur älteren Besteigungsgeschichte des Mont Blanc und des Matterhorns gibt; der kühne Versuch Melchior Andereggs am Zmuttgrat im Jahre 1864 war mir z.B. völlig unbekannt. An die Abenteuer und Verdienste Marie Couttets, genannt „ Mou-telet ", vermag ich noch zu glauben, obschon ich mir die Beweise dafür nachzuprüfen vorbehalte. Der auch von Dr. Fischer wiederholten Legende von dem Pfadfinder Balmat, der „ mutterseelenallein nach einer Nacht in der Eiswüste, bis in die Nähe des Gipfels gelangt ", setze ich ein unerschütterliches Non credo entgegen. Die beiden In Memoriam: Felix Burckhardt-Siber und Carl Lüscher-Streckeisen des Jahresberichtes habe ich mit wehmütigen Gefühlen gelesen, weil mich bergsteigerische Erinnerungen mit beiden verdienten Männern verbinden, und begrüße die Ankündigung, daß die alpine Karriere des letzteren Gegenstand einer alpinen Gedenkschrift von Freundeshand sein soll.Redaktion.

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