L'Echo des Alpes

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Die Publikation der romanischen Sektionen des S.A.C. nimmt ihren ruhigen Verlauf. Sie enthält dieses Jahr neben den gebräuchlichen Referaten und Sektionsnachrichten einige größere Arbeiten in Fahrten und Abhandlungen. Eigentümlicher- und eigentlich unbequemerweise beginnt der Jahrgang 28 mit dem Schluß der „ Souvenirs du Tirol " von H. Balavoine und schließt mit dem ersten Teil eines Artikels von G. Béraneck „ Les Alpes lépontiennes du Lac Majeur ". Die Erinnerungen des Herrn Balavoine haben nicht alle Leute so belustigt, wie den Unterzeichneten Wenigstens waren in österreichischen Fachzeitungen Reklamationen zu lesen gegen einige seiner ziemlich harmlosen Auslassungen. Auch der Artikel von G. Béraneck enthält Erinnerungen, denn er schildert Touren, die unser altes Clubmitglied bei seinem mehrjährigen Aufenthalt in diesen Gegenden gemacht hat. Wir gewinnen den Eindruck, daß nahe den durch ihre Schönheit bekannten Punkten am Langensee manche unbekannte in den benachbarten Bergen existieren, auf welche mit Recht aufmerksam gemacht wird. Illustriert wird der Artikel durch zwei recht gute Ansichten vom Monte Rosso und Tornicco aus und durch zwei recht schlechte von Stresa und vom Monte Faje aus, alle vier nach Zeichnungen von G. Béraneck. Ferner finden wir erzählt eine Besteigung des Dom von H. E. Gans, und des Grand-Paradis von L. Jaccard-Lenoir. Unter dem Titel: „ Une conquête difficile " erzählt R. de Brengel-Douglas die erste Überschreitung des Col de la Cime de l' Est ( Dent du Midi ). Größere Gebiete besprechen Eug. Penard, „ Courses dans les montagnes rocheusesE. Mazel, „ Souvenirs de BérisalE. Thury, „ Excursions dans le Val d' Entremont ". Aus den Abhandlungen und kleineren Mitteilungen verdienen als besonders interessant hervorgehoben zu werden: „ Les colorations de l' atmosphère dans les montagnes " von W. Robert, „ De l' abaissement à l' horizon " von Ed. Combe, „ La Débâcle glaciaire de Tête-Rousse " von E. Claparède. Namentlich aber möchte ich die Arbeit von R. Guisan, „ Les accidents mortels dans les Alpes ", von 1885—1891, den Clubgenossen zum Studium und die sehr sachgemäßen Urteile des Verfassers zur Beherzigung empfehlen. Die Rechnung schließt mit einem Total von 214 Toten in 7 Jahren. Auf die Führerlosen trifft es davon 109, davon 47 Alleingänger.

Die Illustrationen im „ Echo " sind, bei dem bescheidenen Budget dieser Zeitschrift, spärlich, aber die zwei Phototypien ( von Thévoz in Genf ) sind gut ausgefallen.Red.

Feedback