Neues an Blöcken und Wänden

Das Training im Nationalkader zeigt Früchte: Gleich mehrere Athleten sind auch draussen in Topform.

Routen

Katherine Choong - 1 konnte im März in Kyparissy (GR) Gloom of  ­Triumph (8c) und in Leonidio (GR) Gaidoura Dura (8b+) klettern. Cédric Lachat (33) hat Mitte März nach ­seiner Fingerverletzung wieder zur alten Form gefunden: In nur sechs Versuchen gelang ihm der Durchstieg des 50 Meter langen Ausdauer­hammers Era Vella (9a) in Margalef (E). Und das bei anscheinend eisigen Temperaturen.

Nina Caprez - 2 schaffte im April im griechischen Hotspot Leonidio mit The Swarm (8b) eine Erstbegehung. Ausserdem ­punktete sie in Elon Hanuman (8c). Alexander Rohr - 3 kletterte Ende April Enfant de Bohème (8c) im Basler Jura. Nils ­Favre hakte in Handegg die von Fred Nicole erstbegangene Linie Elfe (8c/+) im vierten Versuch ab. Auch Dimitri Vogt punktete die Route.

Blöcke

David von Allmen (35) schaffte Ende März den Boulder Der Strahler (8A+) im Murgtal. Danach gelang ihm mit Eine unerwartete Reise (8B) eine neue Kombination aus dem Sitzstart von La rose de Murg und dem Strahler.

Andrea Kümin gelang der Boulder Kirk Windstein stand (7C+) in Cresciano. Und Natalie Bärtschi - 4 hat im ­April in Göschenen das Bijou Dulcifer stand (7C+) für sich entschlüsselt.

Ende April eröffnete Giuliano Cameroni (20) gemeinsam mit dem fin­nischen Topboulderer Nalle Hukka­tai­val einige neue Linien. Sie wagten sich unter anderem an den geschichts­trächtigen «Teufelsboulder» bei der Autobahnausfahrt in Göschenen. Hier gelang dem Topteam Deal with the Devil (8B). In Brione eröffneten sie Casavino (8B+). Vorher hatte Came­roni im spanischen Siurana die dritte Begehung des Dave-Graham-Testpieces Bhai Bon (8B+) einheimsen können.

Eis und Mixed

In der letzten Ausgabe hat längst nicht alles Platz gehabt, was sich in den küh­leren Monaten ereignet hatte. Ein paar Nachträge: Dani Arnold hat noch im Februar in der Schöllenen die Linie Rotä Tyyfel (M7+, WI6, 300 m) erstbegangen. Ende Februar war Simon Chatelan -5 (links im Bild) gemeinsam mit Fa­bien ­Racine im Gudvangen-Fjord (N). Dort gelang ihnen die vierte Wiederholung von Fosslimonster (WI6+/M8+, 800 m). Anfang März wiederholten Jonas Schild und ­Nicolas Hojac über dem Oeschinensee NIN (M8+, WI6+, 200 m). Kurz zuvor hatte Jonas Schild gemeinsam mit Donat Bischof Tomahawk (M10+) in Sulwald und Elementarteilchen (M8+) geklettert sowie mit Lukas Wittwer Flying Circus (M10) an der Breitwangflue. Anfang April konnte Simon Chatelan die erste freie Mixed-Begehung der Voie Vaucher(M7+) an der Tête-Biselx-Nordwand in ­Trient verbuchen.

Skitourenrennen

Die Patrouille des Glaciers (PDG) ist ebenfalls um einige Rekorde reicher: Jennifer Fiechter, Laetitia Roux (F) und Axelle Mollaret (F) haben den Rekord um rund zwölf Minuten verbessert. Sie liefen von Zermatt nach Verbier in nur 7:15:35 h. Bei den ­Männern erreichten Martin Anthamatten, Rémi Bonnet und Werner Marti den zweiten Rang mit 5:35:27 h. Auch bei der kleinen PDG Arolla–­Verbier gab es einen Schweizer ­Frauenrekord: Déborah Chiarello, ­Ma­rianne Fatton und Florence Buchs schafften sie in nur 3:32:07 h.