Orographie der Schweizeralpen

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von Professor B. Studer.

Das Bedürfniss, in der Beschreibung der Alpen einzelne Gruppen zu unterscheiden, hat sich von Alters her fühlbar gemacht, und die weit auseinander gehenden Versuche der neueren Zeit, demselben zu entsprechen, lehren, dass man noch zu keiner allgemein befriedigenden Lösung dieser Aufgabe gelangt ist. Man folgte früher der Eintheilung der Römer, welche die Alpen nur von Mittag her sahen und mit ihrer nördlichen Verbreitung wenig bekannt waren. Diese war aber uns Schweizern und den Deutschen yon grösster Wichtigkeit, und die Unterscheidung der Cottischen, Penninischen, Lepontinischen, Ehätischen Alpen konnte denselben nicht genügen. So lange dann die Geographie nur im Dienste der politischen Geschichte und Staatenkunde beachtet wurde, hielt man sich an die politischen Grenzen und unterschied Walliseralpen, Berneralpen, Urneralpen, Bündneralpen u. s. w. Da jedoch diese Grenzen meist den Gebirgskämmen folgen, so gehören häufig beide Abhänge verschiedenen Gebieten an, und es erscheint ungeeignet, einem ganzen Gebirgszug einen Namen zu geben, der nur der einen Seite desselben zukommt.

Ebel versuchte eine Eintheilung nach Naturgrenzen und glaubte, nördlich von den Urgebirgs- oder Hochalpen, vier Ketten durch die ganze Schweiz, parallel mit jenen, verfolgen zu können, eine Annahme, die durch jede ordentliche Karte widerlegt wird.

Nachdem dann, in unserer Zeit, die enge Verbindung zwischen der Geologie der Gebirge und ihrer äusseren Gestaltung erkannt und auch in der Schweiz, durch unsere hochverdienten Topographen in Winterthur, sowohl theoretisch, als in ausgezeichneten Kartenwerken hervorgehoben worden war, folgte von selbst, dass man auch in der Geographie dieser neuen Ansicht Rechnung zu tragen suchte, und die granitischen, in jeder Fernsicht durch ihre Erhebung und Firnbedeckung auffallenden Centralmassen erschienen als von der Natur bezeichnete Stellen, von denen jede Orographie unserer Gebirge auszugehen habe. Die Ausführung dieses Gedankens stösst jedoch auf kaum zu überwindende Schwierigkeiten und besonders in nur übersichtlichen Darstellungen, die für den Schulunterricht oder für Touristen bestimmt sind, geht die erforderliche Einfachheit und Klarheit oft über dem Bestreben, der Wissenschaft Genüge zu thun, verloren. Die Nebenketten, Hochflächen und Thäler erscheinen nämlich nur in beschränktem Maasse, nach ihrer Gestaltung und Richtung, abhängig von den Centralmassen; Gebirge, die der Geologe sich als zu einer Masse verbunden denkt, sind von der Natur oft durch weite Thäler zerschnitten, während äusserlich enge verbundene von ihm getrennt werden. Geologische Karten geben daher meist ein Bild, das der plastischen Gestaltung des alpinen Gebirgslandes nicht zu entsprechen scheint. Mit Recht ist in der kürzlich erschienenen Schrift unseres Alpen- club-Präsidentendiese Divergenz in der Auffassung des Orographen und des Geologen hervorgehoben worden, und der Versuch, eine der äusseren Gestaltung besser entsprechende Gliederung unserer Alpen anzubahnen, wird überall volle und dankbare Anerkennung finden.

Wenn ich es daher wage, eine etwas abweichende Gruppirung vorzuschlagen, so liegt der Grund nicht in einer Abweichung, von dem Princip, auf das jene Gliederung sich stützt, sondern in dem Wunsche, demselben mehr noch gerecht zu werden.

Die orographische Begrenzung der Gebirgsgruppe muss, wie die der Gebirge selbst, den sie trennenden Niederungen, den See'n, Thälern, Gebirgsjochen, folgen. Im Jura bringt der einfache Bau des Gebirges es mit sich, dass die Längenthäler, die den Felslagern parallel laufen und die Querthäler, die sie senkrecht durchschneiden, grössere und einförmige Ketten und Hochflächen trennen, die sich eignen,, jede für sich behandelt zu werden, und von je her hat daher über die Orographie dieses Gebirges ziemlich allgemeine Uebereinstimmung stattgefunden. Den äusseren. Formen entspricht auch die geologische Beschaffenheit, und alle jurassischen Geologen erkennen es an, dass sie durch jene im Verfolgen der Gebirgsformationen wesentlich unterstützt worden sind.

In den Alpen finden wir selten, wenn je, Thäler, welche den Felslagern in grösserer Erstreckung parallel sind und als Längenthäler im engeren Sinn betrachtet werden können; die Mehrzahl, besonders die grösseren, durchschneiden Steinarten ungleicher Art und Festigkeit, verengern oder erweitern sich, ändern ihre Richtung, biegen sich um in

lieber Eis und Schnee. Die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung, von G. Studer 1869 ".

Curven, zertheilen sich in Nebenthäler. Will man auch hier den Begriff von Längenthal festhalten, so können, in Erweiterung desselben und abgesehen von dem Paralellismus der Schichten, nur diejenigen Thäler so genannt werden, welche, wie das Engadin, das Vorder-Rheinthal, das Wallis, der Hauptrichtung der Gebirgszone ungefähr parallel liegen. Die meisten Alpenthäler sind nicht, wie die Längenthäler des Jura, durch eine Faltung, sondern, wie die Querthäler, durch eine Zerspaltung des Bodens entstanden, in Folge, nicht nur des Aufsteigens der granitischen Centralmassen, sondern der allgemeinen Hebung des alpinen Bodens und der damit verbundenen Senkungen und Verschiebungen, die derselbe in verschiedenen Zeiten und nach verschiedenen Richtungen erlitten hat. Durch Erosion, d.h.durch die zerstörende Wirkung der Gewässer, wurden die Spalten später erweitert; Widerstand leistende Steinarten veranlassten Engpässe, Clusen, leichter zerstörbare wurden weggeführt und liessen Thalerweiterungen und Seitenthäler entstehen. Wo Falten vorkommen, wie im Jura, wurden dieselben durch Seitendruck so an einander gepresst, dass die dazwischen liegenden Längenthäler sich kaum mehr erkennen lassen, oder ganz verschwanden, wie im Pilatus, oder in der Stockhornkette, die nur der Geologe in die ursprünglichen zwei oder drei Falten oder Gewölbketten zu zerlegen vermag.

Unter den'vielen Thälern, die zur Begrenzung von Gruppen in den Alpen gewählt werden können, ist eine Auswahl zu treffen, die allerdings einiger Willkür Raum lässt. Die Gruppen dürfen nicht zu gross und auch nicht zu klein sein, sie müssen ferner, wo möglich, so gewählt werden, dass jede sich einer einheitlichen Gestaltung annähern und als ein abgeschlossenes Ganzes betrachtet werden könne, es muss auch, wo es ohne Gefährdung des orograpMschen Interesses geschehen kann, den geologischen Verhältnissen, den Hauptlinien des Verkehrs und bisheriger Uebung Rechnung getragen werden.

Nach diesen Grundsätzen habe ich folgende Zergliederung der Schweizeralpen entworfen, die ich hiemit den Freunden der vaterländischen Geographie zu wohlwollender Beurtheilung unterwerfe. Dass ich mehrfach über die Grenzen der Schweiz hinaus in die Nachbarländer übergegriffen habe, wird man nicht als ein Bestreben nach Annexion ausdeuten. Es ist klar, dass eine naturgemässe Orographie unserer Alpen unmöglich wäre, wenn man sich strenge an die politischen Grenzen halten wollte, die ja auch im Innern, zur Absonderung unserer Gruppen, nicht massgebend sein dürfen. Zur Bezeichnung der Gruppen habe ich die Namen der höchsten Gipfel, oder der wichtigsten Ströme, oder des Gebietes selbst gewählt:

Als Haupttheile unterscheide ich zunächst, vom Standpunkte der inneren Schweiz aus, Westalpen, Nordalpen, Südalpen, Ostalpen und zerlege diese wieder in einzelne Gruppen, die man aber auch, anders als ich es gethan habe, als Hochalpen und Voralpen, oder als Mittelzone und Nebenzone aneinanderreihen kann. « ,.'-..*>

Westalpen.

Ihre Begrenzung folgt von Genf aus der Arve bis Passy, durchzieht dann die V. Montjoie, übersteigt den Col de Bonhomme bis an die Isère, den Kleinen S. Bernhard bis Morgex, erreicht über den Col de la Serena den Grossen S. Bernhard, folgt durch Entremont der Strasse bis Martigny und trifft, der Rhone folgend, den Genfersee der ihre Nordgrenze bildet, an der Rhonemündung. Das Gebiet zerfällt in zwei Gruppen.

1. Die Montblanc-Gruppe.

Nördlich begrenzt durch eine Linie, die von Cluses über Châtillon nach Samoens übersetzt und von da über Col de Couz durch Val d' Illiez nach der Rhone niedersteiget. Die Gestaltung der Gruppe ist mehr oder weniger, wie schon de Saussure nachwies, beherrscht durch die Montblancmasse, mit der wir auch die Aiguilles Rouges und die granitischen Felsköpfe bei Cormayeur vereinigen können. Unter ihrem Einfluss steht im Westen die hohe Kette der Fizs, des Buet und der Dent du Midi, im Osten der Cramont und das Gebirge zwischen V. Ferret und Entremont. Die gewählte Begrenzung hat sowohl geologische als orographische Bedeutung.

2. Chablais-Gruppe.

Nördlich von der vorigen Gruppe bis an den Genfersee. Durch den Lauf der Dranse in eine westliche und östliche Hälfte getheilt. Eine felsige Kalksteinkette durchzieht die Gruppe von Bonneville nach dem Ausfluss der Rhone. Am SW. Ende derselben der Môle, am NO. die Cornettes de Bize und die Dents d' Oche. Südlich beweidete Hochflächen und einzelne grössere Erhebungen, durchschnitten von den Zuflüssen der Dranse und des Giffre. Nordwestlich der bewachsene Rücken der Voirons.

Nordalpen.

Die Rhone begrenzt dieses Gebiet vom Genfersee bis an ihre Quellen; von da übersteigen wir die Furka und Oberalp und folgen dem Rhein durch das Bündner Oberland von Tavetsch bis Chur und durch das Rheinthal bis nach dem Bodensee. Gegen das nördlich vorliegende Hügel- Orographie.

und Flachland lässt sich keine scharfe Grenze ziehen. Hält man sich an die Annahme, steiler geneigte Schichtung noch mit den Alpen in Verbindung zu bringen, so kann die Trennung der Alpen vom anstossenden Hügelland gezogen werden von Vevey über Châtel S. Denys, Vautruz, Praroman, Guggisberg, Riggisberg, Diesbach, Eggiswyl, Escholzmatt, Malters, Root, Zug, Rapperschwyl, Kreuzegg, Lichtensteig, Herisau, St. Gallen, Rheineck. Dieses grosse Gebiet, das ein auffallend symmetrisch abgeschlossenes Ganzes bildet, zerfällt in Gruppen, von denen je zwei, in NS. Richtung an-einanderstossend, dem Gebiet der Westalpen verglichen werden können; die südlichen, der Montblanc-Gruppe entsprechend, bilden in ihrer Folge von W. nach O. die Hochalpen, die nördlichen, der Chablais-Gruppe entsprechend, die Voralpen.

1. Wildhorn-Gruppe.

Oestlich begrenzt durch das Thal der Dala, die Gemmi und das Kanderthal, nördlich durch die Grande Eau in den Ormonds und eine über den Pillon, die Lenk, Adelboden bis Frutigen laufende Linie. Der hohe Gebirgskamm, der mit der Dent de Mordes beginnt und, als Hauptstamm, an den Diablerets, dem Wildhorn und Wildstrubel mit Firn und Gletschern bedeckt ist, bildet die Fortsetzung der Kette der Dent du Midi und des Buet. Ueber seinen breiten Rücken führen die Pässe des Sanetsch und Eawyl.

2. Gruppe der Saane und Simme.

Im Osten begrenzt durch die Kander und Aar; im Norden bis an die Grenzen der Nordalpen ausgedehnt. Wie ihre Lage zur vorigen Gruppe, entspricht auch ihre Beschaffenheit der Chablais-Gruppe. An das Hochgebirge stossen, wie in dieser, bewachsene Gebirge, die aber doch in der Mesenkette bestimmtere und schärfere Formen gewinnen, aus denen auch, wie in Chablais, hie und da höhere Felspartien aufsteigen.

Die nördlichen Kalksteingebirge setzen fort in den Ketten, worin die Tour d' Ay, Mont Naye, Dent de Jaman, Moleson, Dent de Branleire, Etiblihorn, Kaisereck, Stockhorn oft genannte Gipfel sind. Nördlich von diesen felsigen Gebirgen finden wir in den bewachsenen Rücken der Bera, der Schweinsberge und des Gurnigels, die Fortsetzung der Voirons, und weiter nördlich folgen die aus Molasse bestehenden Rücken des Gibloux und der Giebeleck.

3. Finsteraarhorn-Gruppe.

Ihre Begrenzung folgt von Frutigen an der Kander, setzt über nach Spiez, folgt dem südlichen Ufer des Thuner-und Brienzersee's und der Aar bis auf die Grimsel und steigt von da abwärts zur Rhone nach Oberwald. Das Bietschhorn, Aletschhorn, die Jungfrau, der Mönch, das Finsteraarhorn, Schreckhorn können den Gipfeln der granitischen Montblanc-Gruppe, die vorliegenden Gebirge der Alteis, des Doldenhorns, .der Blümlisalp, des Silberhorns, Eigers, Wetterhorns, der Kette der Dent du Midi, der Diablerets und des Strubels verglichen werden. Zwischen der Niesenkette und der Aar hat aber die Gruppe Raum gefunden, sich noch weiter nördlich auszubreiten, was bereits auch in der Wildhorngruppe, in der vorgeschobenen Kette des " Lotzner sich ankündigt. Dieser nördlichen Ausbreitung gehören an das Schilthorn und die Schwalmeren, der Tschuggen, das Faulhorn und Schwarzhorn.

4. Emmen-Gruppe.

Oestlich sich ausdehnend bis an den Brünigpass und seine Verlängerung im Luzernersee, von Alpnach bis Immen- see, und längs dem Zugersee bis an die Nordgrenze des Gebietes.

Die Gruppe der Saane und Simme wird durch den Thunersee und die Aare auch geologisch abgeschlossen, und ostwärts treten neue Gebirgssysteme auf. Die Kette der Brienzergräte und des Brienzer-Rothhorns, wie die der Beatenbergfläche und Sigriswylgräte, die in dem Hohgant, den Schratten und dem Pilatus fortsetzen, nehmen ihren Ursprung in der nördlichen Wildhorn-Gruppe und nicht in der Gruppe der Saane und Simme. Nordwestlich von der Sigriswylgrat- und Pilatuskette folgen dann Nagelfluhgebirge, die sich über den grösseren Theil des Emmen-bezirks bis nahe an Burgdorf ausdehnen und in der westlichen Gruppe ebenfalls keine entsprechende Vertretung finden. Nach der Ostgrenze hin erstrecken sich die meist bewachsenen Alpen von Obwalden.

5. Damma-Gruppe.

Benannt nach dem höchsten Gebirgsstock, im Hintergrund der Göschenenalp. Die Gruppe wird begrenzt von der Aare und der. Reuss und nördlich durch das Genthal und die Pässe des Joch's und der Surenen. Die vergletscherte Masse des Galenstocks, Dammastocks und der Thierberge entspricht den granitischen Gipfeln der Finsteraarhornmasse, die Kalksteinkette der Gadmerfluh, des Titlis und Schlossberges, derjenigen des Wetterhorns und der Burghörner.

6. Aa-Gruppe.

Zwischen der Ostgrenze der Emmen-Gruppe und dem Urnersee, Steinen, Rothenthurm, Pfäffikon. Die südlichen Gebirge, in welchen der Hohenstollen, der Grausteck und höher noch die vergletscherte Masse des Uri-Rothstocks emporragen, trennen sich wenig auffallend ab von den

Schweizer Alpenclub.31

nördlichen der vorigen Gruppe und müssen offenbar als östliche Fortsetzung der Faulhorngebirge betrachtet werden, während die vorliegenden Gebirge von Nidwaiden, zu denen der Brisen und Überbauen, Stanzerhorn und Buochserhorn gehören, sich als eine breitere Entwicklung der Brien -zergräte darstellen könnten, wenn sie nicht durch den Brünig und die Meridianketten der beiden Melchthäler ganz davon abgeschnitten wären. Dagegen erkennen wir im Bürgenberg und jenseits dem See, im Vitznauerstock und in der Hochfluh die Fortsetzung des Pilatus. Enge an diese Kalksteingebirge schliessen sich die Nagelfluhgebirge des Kigi und Kossberges an.

7. Tödi-Gruppe.

Oestlich begrenzt durch die Panixerstrasse, Elm und Schwanden, nördlich durch das Schächenthal, den Urnerboden, Linththal und Schwanden. Man kann in der Wahl der östlichen Grenze nur zwischen dem Panixer- und dem Segnespass schwanken; die Orographie entscheidet für den ersteren, obgleich die Geologie dem letzteren günstiger wäre. Das südlichere Hochgebirge, dem der Bristenstock, Oberalpstock, Piz Urlaun, Piz Tumbif, Bifertenstock angehören, spaltet sich in letzterem in zwei sich nach N. wendende Arme, von denen der westliche, dem der Selbsanft angehört, an der Pantenbrücke endigt, während der östliche, auf welchem der Hausstock und Kärpfstock stehen, sich bis nach der Vereinigung des Sernftbaches mit der Linth erstreckt. Das grösste Firngebiet liegt nordwestlich zwischen dem Tödi und den Clariden. Es schliesst gegen Osten das Maderanerthal ab, auf dessen Nordseite das Scheerhorn, der Rüchen und die Windgelle sich erheben 8. Sihl-Gruppe.

An die vorige Gruppe schliessen sich nördlich, als Voralpen, Gebirge an, die als östliche Fortsetzung der Aa-Gruppe erscheinen und, von der Linth und dem Linthkanal begrenzt, sich bis an unsere Nordgrenze- ausdehnen. Durch das Muottathal, den Pragel und das Klönthal wird eine südliche höhere und felsige Zone abgeschieden, worin der Kaiserstock, die Silberen und vorzüglich die breite Masse des Glärnisch sich auszeichnen. Die anstossende, nördlichere Zone ist mehr bewachsen und von den breiten Stromthälern des Alpbachs und der Sihl durchschnitten; doch fehlen felsige Partien keineswegs, wie der Mythen, der Fluhberg und andere, die darin aufsteigen. Die Nordgrenze der Gruppe wird orographisch durch den oberen -Zürchersee und die March bezeichnet. Die sehr steile Stellung der Molasselager bei Bollingen und Uznach nöthigt indess, hier noch einen starken Einfluss der in den Alpen stattgefundenen Pressungen anzuerkennen und iiucü der Zusammenhang mit der östlich anstossenden Gruppe fordert die Ausdehnung nach der angenommenen Nordgrenze.

9. Sardona-Gruppe.

Die nördlichen Hochalpen, abschliessend am Ehein, un der unteren Seez und am Wallensee. Das Weisstannenthal trennt eine südöstliche, höhere Abtheilung, in welche der Sardonagletscher, der Eingelkopf, der Calanda und die Grauen Hörner fallen, von einer nördlichen, worin der Spitzmeilen, Mürtschenstock und Schilt bekannte Gipfel sind. Zu beachten ist die in den Alpen öfter wiederkehrende halbkreisförmige Thalverbindung, welche diese Gruppe, vonEeichenau über Chur, Maienfeld, Sargans, Wesen, umgiebt.

10. Sentis-Gruppe.

Nördlich von der Seez und dem Wallensee bildet sie-das O. Ende der Nordalpen. Der südliche Theil der Gruppe enthält felsige Kalksteingebirge, welche durch das obere Thurthal und die Niederung zwischen Wildhaus und Grabs in zwei Partien getrennt werden. Zunächst am Wallensee erhebt sich mit steilem Abfall die Kette der Kurfirsten, die im Alvier und Gonzen SO. nach Sargans fortsetzt. Nördlich von dem Thale von Wildhaus finden wir die Appenzeller-Alpen, deren Gipfel, der Sentis, Altmann, Hohen-Kasten, Kamor, Fähnern, viel genannt werden. An diese felsigen Ketten schliessen sich die noch beträchtlich hohen, aber meist bewachsenen Nagelfteh-ketten des Speer und Kronbergs an, und gegen St. Gallen und dem Bodensee zu, flacht sich das Land zu niederigen, von steilen Tobein durchrissenen Hügelmassen ab.

Südalpen.

Die südliche Grenze dieses Gebietes folgt von Morgex im Aostathale der Dora-Baltea bis Borgo-Franco und von da dem Südrand der Alpen über Biella, Masserano, Ga-tinara, Arona, Sesto Calendo, Mainate bis Camerlata südlich von Como. Die östliche Grenze bildet das rechte Ufer des Comersees bis an sein oberes Ende, dann die Splügenstrasse und der Hinterrhein bis Reichenau. Das-grosse Gebiet lässt sich in folgende Gruppen zertheilen:

1. MatterJiorn-Gruppe.

Sie umfasst den ganzen westlichen Theil des Gebietes, die alten Penninisehen Alpen, bis an die Simplonstrasse, folgt von Crevola an der Tosa bis Piè di Mulera, erreicht -westwärts den Hintergrund der Val Anzasca, übersteigt den Turlo- und Ollenpass und bleibt im Thalboden von Gressoney bis zu seiner Vereinigung mit dem der Dora-Baltea.

Das Penninische Hochgebirge erscheint als die mächtigste Erhebung des Alpengebiets. Seine Erstreckung vom Grossen Bernhard bis an das Tosathal beträgt das doppelte derjenigen der Montblancmasse und ist auch um mehr als die Hälfte grösser, als die der Finsteraarhornmasse. Nahe an seinen Enden erheben sich der Grand-Combin und der Monte Rosa, in seiner Mitte das Matterhorn zu grösserer Höhe, als kein Gipfel der Nordalpen, rnid der lange Gebirgskamm kann nur auf wenigen, hohen Gletscherpässen überstiegen werden. Von nicht viel geringerer Bedeutung sind mehrere seiner Ausläufer, die, ohne Unterbrechung, mit vergletscherten Kämmen und Gipfeln, welche, wie die Dent Blanche, das Weisshorn, die Mischabelhörner, Weissmies, denjenigen des Hauptrückens an Höhe kaum nachstehen, sich bis an das Rhonethal erstrecken. Durch diese, " nördlich und südlich, vom Mittelkamm, wie Rippen von der Wirbelsäule, ausgehenden Nebenketten, gestaltet sich der Bau dieser Gruppe einfacher, als der jeder anderen; in keiner zeigt sich so bestimmt die Einheit und Symmetrie, welche bei der " Wahl der Gruppen massgebend sein sollen. Mit den Ergebnissen der Geologie zeigen diese Gebirgsformen dagegen wenig Ueber-«instimmung. Während der Hauptkamm eine westöstliche Richtung einhält und seine Ausläufer dem Meridian parallel sind, folgen die Steinarten der Richtung von SW. nach NO. und schneiden, sowohl den Hauptkamm, als « eine Ausläufer in schiefen Linien. Unter der wahrscheinlichen Voraussetzung, dass früher die Gestalt des Bodens der Vertheilung der Felsarten entsprochen habe, muss man nothwendig annehmen, dass später das Land eine von jener Vertheilung ganz unabhängige Umgestaltung-erlitten habe.

2. Sesia-Gruppe.

Man kann diese Gruppe, die von Donnaz abwärts von der Dora Baltea, dann bis Arona von der Ebene und von da nordwärts [bis an den Ausgang von Anzasca, vom See und der Tosa begrenzt wird, als die Voralpen der vorigen Gruppe betrachten. Sie umschliesst die NO. Fortsetzung der südlich vom Aostathal liegenden Gebirge. Wir erkennen darin zwei Hauptkämme. Der eine ist der meridiane südliche Ausläufer des Monte Rosa, der, als Verlängerung des nördlichen, dem die Mischabelhörner angehören, mit diesem die merkwürdige, bei 80 Kilometer lange Meridiankette bildet, die man auch als Grenzmarche der Penninischen Alpen bezeichnen könnte. Der hohe Rücken dieser letzteren setzt jedoch, freilich in sehr verminderter Mächtigkeit, über den Monte Rosa hinaus bis an die Tosa fort und parallel mit der NO. Richtung dieser Fortsetzung streicht der zweite Hauptkamm unserer Gruppe, der Val Anzasca südlich begrenzt und mehreren SO. Neben- ketten, welche die wichtigsten Zuflüsse der Sesia einschliessen, als Stammgebirge dient. Eine mit diesem Hauptkamm parallele, südlichere Kette nöthigt die früher gegen SO. strömende Sesia zu der starken Umwendung nach NO.

3. Gotthard-Gruppe.

Südlich begrenzt durch das untere Thal der Tosa, durch den Langensee und das Thal des Tessin bis Biasca, durch Val Blegno, den Lucmanier und Medels. Die zum Theil vergletscherten Gebirge des Albrun und Gries, des Gotthard und der Kette zwischen Val Blegno und dem Livinerthal bilden eine äussere halbkreisförmige Umwal- lung.

Zwischen diesem äusseren Wall und einer inneren Kernmasse liegen das mittlere Tosathal, Pommât, Val Bedretto und Val Leventina. Ein innerer Wall, der vom Ausgang von Val Vigezzo, bei Domo d' Ossola, anhebt, im Piz Basodin seine grösste Höhe erreicht, südlich von Airolo sich wieder umbiegt, über Campolungo südlich fortsetzt und in mehreren Verzweigungen an die Fläche oberhalb dem Langensee stösst, umgibt die Thäler Val Bavona, Campo la Torba, Lavizzara, Maggia und auch die innerste Kernmasse erscheint mit Neigung zu einem Ringgebirge, das sich um Val Peccia umbiegt. Als südliche Fortsetzung des Gebirges westlich von Val Peccia ist vielleicht die Kette zu betrachten, die Val Verzasca von Val Maggia trennt. Der südliche Theil der Gruppe wird von Gebirgszügen, die westöstliche Richtung haben, durchsetzt. Unter den parallel laufenden Zwischenthälern gewährt Val Vigezzo und seine Fortsetzung einen bequemen Uebergang aus dem Tosathal nach Locarno und erscheint als eine natürliche Grenze zwischen dem nördlichen und südlichen Gebirgsland.

4. Adula-Gruppe.

Nach W. begrenzt durch die Gotthard-Gruppe, nach O. durch das Gebiet der Ostalpen, nach S. durch die Thäler Val Marobbia und Val Dongo. Als Gletschergebirge heben sich besonders zwei Massen hervor, eine nord- westliche, die durch Val Cristallina in das Scopigebirge und die Medelsermasse getrennt wird, und eine mittlere, das alte Adulagebirge, aus welcher das Rheinwaldhorn emporragt. Zunächst am Splügen erhebt sich das ebenfalls Schnee tragende Tambohorn. Hohe und steile Felskämme erstrecken sich von diesen Hochalpen weit gegen Mittag und umschliessen, wie schon in der Matterhorn-und Gotthard-Gruppe, lange Meridian-Thäler. Zwei dieser Ausläufer geben vom Adulagebirge aus, und zwischen ihnen liegt Val Calanca;

ein dritter, der vom Tambohorn ausgeht und, über unsere südliche Grenze hinaus, bis an den Luganersee fortsetzt, trennt Yal Misocco von Val S. Giacomo, oder die Bernhardin- von der Splügenstrasse. Nördliche Ausläufer der Adulamasse umschliessen die Thäler Lungnetz und Savien. Es wiederholt sich demnach, obgleich weniger grossartig und bei niedrigerem und zerrissenem Hauptstamm, weniger vollständig, der Typus der Matterhorn-Gruppe.

5. See-Gruppe.

Als Voralpen schliesst sich südlich an die zwei vorigen Gruppen die Landenge zwischen dem Langen- und Comersee, in deren Mitte der Luganersee liegt. Ihr nördlicher Theil, worin der Tamaro, Camoghé und Piz Menone di Gino bekannte Gipfel sind, ist die östliche Fortsetzung des südlichsten Theiles der Gotthard-Gruppe, die südliche Hälfte, von der nördlichen beinahe ganz abgeschnitten durch die Tresa und den Luganersee, entspricht, sowohl in der Bodengestaltung, als geologisch, der Sesia-Gruppe. Zu ihr gehören der Mont Salvatore bei Lugano und der Mont Generoso, nördlich von Mendrisio.

Ostalpen.

Die Grenze folgt vom Comersee, der Adda aufwärts bis Bormio, übersteigt das Stilfserjoch nach Glurns, erreicht, über die Rescha - Scheidegg, bei Finstermünz den Inn, diesem folgend Landeck, zieht von da, das Stanzerthal aufwärts, über den Arlberg ins Klosterthal und schliesst, über Bludenz und Feldkirch, ab am Rhein. Ausgeschlossen bleibt hiemit die östliche Fortsetzung der See-Gruppen in der Brianza- und in den Bergamasker-Gebirgen;

ausgeschlossen bleiben auch die nahe an unser Gebiet anstossenden Hoch-gebirgsmassen des Adamello und des Ortlers. Zwei Hauptgebirgszüge, beide häufig unterbrochen durch Querthäler, Querjoche und breitere Niederungen, begleiten auf beiden Seiten Bergeil und Engadin von Chiavenna bis an unsere Ostgrenze. Ihre Richtung ist von SSW. nach NNO ., schief auf die Hauptrichtung des Alpensystems und daher nicht von dieser abhängig. Zwischen ihren einzelnen Gliedern lässt sich auch kein geologischer Zusammenhang erkennen. Eben so abweichend von der allgemeinen Richtung der Alpen sind die zwei grossen Thäler, durch die wir unser Gebiet nördlich und südlich begrenzt haben, das Stanzer- und Klosterthal im N., das Veltlin im S. Vereinigt man diese Thäler zu einem Rechteck, so erscheint die Linie Bergell-Engadin als eine Diagonale desselben.

1. JBernina-Gruppe.

Begrenzt von Bergeil, Maloja, Oberengadin bis Samaden und der Berninastrasse bis Tirano. Das südliche Hochgebirge beginnt bei Chiavenna in einer wenig breiten, meist schroffen Felsmauer, an deren südlichem Abfall die Val Codera aufsteigt. Bald aber erweitert sich dieser Abfall zu dem ausgedehnten, wilden Gletscherrevier der €ima del Largo und des Monte della Disgrazia, welche das Malenkerthal westlich begrenzen. Seine grossartigste Entwickelung gewinnt aber das Gebirge erst in der vielverzweigten Gletscher- und Firnmasse des Bernina, die man den imposantesten Partien der Alpen zur Seite stellen kann. Ihre südlichen Ausläufer scheiden Malenco von Poschiavo.

2. Ofenpass-Gruppe.

Sie umfasst das übrige SO. vom Inn liegende Gebiet und wird quer durchschnitten vom Ofenpass, der das En- gadin mit dem Münsterthal verbindet.

Der Hauptzug zertheilt sich, östlich vom Bernina, in vereinzelte Hochmassen, wie Piz Languard und C. di Campo. Zwischen beiden geht der Wassertheiler, der dem Jnn und dem ihm parallel durch Livigno fliessenden Spöl zufliessenden Gewässer, von der Berninahöhe aus, über Piz Casanna nach dem Ausfluss des Spöl. Es ist ein öfters über die Schneelinie aufsteigender, oder aus felsigen, von weiten Schutthalden umgebenen Dolomitgebirgen bestehender Kamin, der auch östlich vom Spöl, obgleich mehrfach von Querthälern durchbrochen, bis Finstermünz fortsetzt. In ihm erheben sich, zu beiden Seiten der grausig wilden Schlucht des Scarlthales, der Piz Pisoc und Piz St. Jon. Zwischen diesen Ketten und unserer Ostgrenze liegt ein von vielen, durch niedrigere Joche verbundenen Thälern durchzogenes Hochland, aus dem immer noch einzelne Felsgruppen emporragen, die mit ewigem Schnee bedeckt sind.

5. Err-Gruppe.

Nördlich von Bergell und Oberengadin bis Süs, längs der Flüelastrasse bis Davos, dem Landwasser und der unteren Albula folgend bis Thusis. Die Bergell und Engadin nördlich begrenzende Hochgebirgskette trägt mehrere Gipfel, die sich, wie Piz Duan, Piz Munteratsch, Piz Ot, Piz Vadret, über 3000 Meter erheben, am höchsten Piz Kesch, keiner jedoch erreicht 4000 Meter. Das grösste Gletscherfeld umgibt Piz Err und die Cima da Flix. Der westlichste Ausläufer dieser Kette, der Val di Giacomo von Val di Lei scheidet, schliesst ab in dem vergletscherten Suretagebirge, zwischen welchem und dem Tambo der Splügenpass liegt. Durch das lange und meist breite Thal Oberhalbstein, aus dessen Hintergrund zwei Seiten-pässe, der Septimer nach Bergell, der Julier nach Engadin führen, theilt sich die Gruppe in eine westliche und eine östliche Hälfte.

In jener setzt ein vom Hauptstamm, in der Gegend des Septimer ausgehendes MeridiangebirgeT mehrere Seitenthäler von Oberhalbstein einschliessend, bis an die untere Albula fort und scheidet die einsamen Alpenthäler Madris und Avers vom höheren Oberhalbstein. Diese zerfällt durch den von W. nach O. ziehenden Albulapass in einen südlichen » Theil, welcher den Errgletscher enthält, und einen nördlichen, worin die Gletscher des Piz Kesch und der Scaletta liegen.

4. Süvretta-Gruppe.

Von Davos aus westlich begrenzt durch die Strasse nach Klosters, über das Schlappinerjoch nach St. Gallenkirch und längs der Ill bis zum Einfluss der Alfens, den ganzen NO. Bezirk unserer Ostalpen einschliessend. Die NW. Grenzkette des Engadins zeigt in ihrer Fortsetzung gegen O. eine grössere Gletscherentwicklung in den Sil-vretta- und Jamthalerfernern. Der Piz Linard, oberhalb Lavin, und mehrere andere Gipfel nähern sich der Höhe des Piz Kesch, vermögen sie aber nicht zu übersteigen. Nach NO. von dem Gletschergebiet, verschmälert sich die Kette in einen immer noch die frühere Höhe behauptenden Kamm, der bis nahe vor Landeck anhält. Aber auch nach NW. erstreckt sich von dem Gebirgsknoten der Silvretta-ferner eine mächtige Kette, die in unsere folgende Gruppe eingreift und Prätigau von Montafun trennt. Diese rechtwinklich aneinander stossenden Ketten erzeugen die halbkreisförmige Thalverbindung von Montafun und PaznaunT die nur das wenig hohe und flache Zeinesjoch trennt. Con- centrisch mit der südlichen Kettenbiegung werden diese Thäler auch nördlich durch zwei in einem Gebirgsjoch zusammenstossende Ketten begrenzt.

5. Plessur-Gruppe.

Der nordwestliche Theil des Gebiets der Ostalpen trägt den Charakter der Voralpen und wird durch das Prätigau in zwei Gruppen getheilt, von denen die südliche von der Plessur durchströmt wird. Eine fernere Trennung kleidet die südliche Hälfte der Plessur-Gruppe, durch die Fortsetzung des Thales von Oberhaibstein, in der weiten Thalöffnung der Lenzerheide und der Rabiusa. Wie in der vorigen Gruppe sehen wir auch hier dem halbkreisförmigen Thale, das unsere Gruppe von Klosters und Davos her über Tiefenkasten bis Eeichenau südlich begrenzt, in den Gebirgen des Sandhubeis, Lenzerhorns und Stätzerhorns einem inneren, concentrischen Wall entsprechen und die Yerbindung des Lenzerhorns mit dem schroffen Kamme des Parpaner Rothhorns bildet eine noch engere Umwallung des innersten, beinahe abgeschlossenen Gebietes von Erosa. Als eine entferntere, äussere Umwallung stellt sich vielleicht die Yerbindung der Kette des Silvretta- und Piz Errgebirges mit der östlichen Kette von Val S. Giacomo im Piz Stella dar. Nördlich von der Plessur schliesst die gegen Schanfigg steil abfallende, gegen Prätigau sich verflachende, von vielen Tobein durchfurchte Kette des Hochwang die innere Umwallung von Erosa.

6. Bhätikon-Gruppe.

Diese Gruppe erscheint durch die drei weiten Thäler die sie südlich, westlich und nördlich begrenzen, wie eine von der Silvrettamasse aus vorgeschobene Halbinsel. Sie enthält den Rhätikon, der mit seinem höchsten Gipfel, dem Grossen Litzner, noch nahe mit den Silvrettaglet-schern zusammenhängt, weiterhin dann in der Scesaplana wieder sich dem Hochalpencharakter nähert und im Falknis das äusserste Vorwerk gegen das Rheinthal bildet.

Beide Abhänge sind durchzogen von Tobein, in welche sich Zuflüsse der Landquart und der 111 eingegraben haben.

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