Rivista Mensile del Club Alpino Italiano

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Von den Publikationen des Italienischen Alpenclubs ist mir bis Anfang Mai 1898 nur die Monatsschrift regelmäßig zugekommen, das „ Bollettino N° 63 " ist ausgeblieben, und so kann ich leider nur über die „ Rivista " berichten. Diese ist, wie immer, sehr reichhaltig. Aus den Rubriken der „ Cronaca alpina ": Gite e ascensioni und Disgrazie, habe ich oben in den entsprechenden Abschnitten schon Gebrauch gemacht. Den reichen Inhalt der andern kann ich hier nicht skizzieren, weil er aus tausend Einzelheiten besteht, die nützlich und lehrreich sind, aber sich nicht kurz resümieren lassen. Dies läßt sich eher thun bei den in bunter Reihe folgenden „ Relazioni e memorie ". Zu den erstem gehören: G. Ongania: Punta Elsa del Redasco ( Valle Grosina ), 1 " ascensione; V. Campanile: Nell' Appennino Meridionale; R.M.ondini: La Torre d' Ovarda ( zwischen Valle della Stura d' Ala und Valle di ViF. Gonella: Ascensione invernale del Duca degli Abruzzi al Mon Viso; A. Ferrari: Aiguille méridionale d' Arves; G. Bobba: Peregrinazioni nel bacino della Thuile; A. Viglino: Cima delle Lobbie ( im Massiv des Mon VisoH. Rinck: La Dent Vierge de Gagnerie; G. Bobba: Rocca la Meja, Gorgia Cagna, Rocca della Paur ( Valle della Stura di DemonteA. Chiaverò: Punta Manzol, Punta Agugliassa, Punta Plengh ( in den Cottischen AlpenG. Ratti: Rocca di Valmeinier ( Gruppe des TaborR. Protti e F. Spada: Sasso di Bosconero ( Valle Zoldana nel Cadore ); G. Sinigaglia: Grigna Meridionale, Prima Traversata da Ballano a Mandello; A. Mars: Tra i Monti dell' Umbria; F. de Filippi: La Spedizione di S. A. R. il Duca degli Abruzzi al Monte Sant' Elia nell' Alasca; A. Ferrari ed A. Hess: Tra la Tour Ronde e il Colle del Gigante; G. Chiggiato: Nelle Dolomiti di Cortina d' Ampezzo. Die meisten dieser Erzählungen betreffen neue oder auf neuem Weg gemachte Besteigungen. Auch die kleinen Abhandlungen, von denen ich aus Raummangel nur E. Mussas La proprietà dei ghiacciai erwähne, bieten alpines Interesse für unsere Leser, die ich überhaupt nachdrücklich auf die Leistungen des Italienischen Alpenclubs aufmerksam machen möchte. Es steckt halt doch in diesem Volke mehr Bergblut als in den Franzosen, und mit ihren viel bescheideneren Mitteln leisten sie mehr als jene. Daß die Illustration reicher als sonst ausgefallen ist, verdankt die „ Rivista " besonders den Beiträgen V. Seilas von der Alascaexpedition, aber auch andere haben hübsche Aufnahmen gemacht und die Reproduktionen sind gut.

Redaktion.

Feedback