SAC-Jugend am FIFAD

JO-Mitglieder des SAC lebten ein Wochenende lang im Rhythmus des Bergfilmfestivals in Les Diablerets ­(FIFAD). Die Ausgabe 2014 ging am 17. August mit einem Rekord an Besuchern zu Ende.

«Ein Bergfilmfestival in der Romandie, das ist eine Chance!», sagt der junge Waadtländer Aurélien Guala. Er ist sichtlich begeistert vom Besuch am Filmfestival von Les Diablerets ­(FIFAD). Der SAC hatte die JO der Westschweizer Sektionen ans FIFAD eingeladen, 36 Jugendliche sagten zu. Als langjähriger Partner des FIFAD konnte der SAC ein spannendes Wochenende für die Jugendlichen organisieren. Sie wurden am ersten Tag von Jean-­Philippe Rapp, dem FIFAD­-Direktor, begrüsst und genossen anschliessend ein Programm aus sportlichen Aktivitäten, Filmvorführungen und Begegnungen mit renommierten Persönlichkeiten.

Berühmte Gäste und ein Rekord

Mit 18 000 Besuchern verzeichnete das FIFAD einen neuen Rekord. Dazu beigetragen hat sicher auch die Anwesenheit namhafter Gäste. Zu ihnen gehörte der Spanier Kilian Jornet, der König des Ultra-Trails. Er stellte seinen Film Déjame Vivir (Lass mich leben) als Schweizer Vorpremiere vor. Der Film erzählt von seiner Leidenschaft für die Berge.

Anwesend war auch die Schweizerin Géraldine Fasnacht, Extremsnowboarderin und Base­jump-­Spezialistin. Sie teilte mit dem Publikum ihren Wingsuit-Sprung vom Matterhorn, der ihr als Weltpremiere gelungen war.

Der SAC verlieh zwei Diables d’Or. Der erste ging an Cerro Torre von Thomas Dirnhofer in der Kategorie «Monta­gne», der zweite an Cave Connection von Niko Jäger in der Kategorie «Exploits et Aventure». Der Grand Prix des Festivals ging an den Film Defaid a dringo von Alan Hughes. Der Dokumentarfilm erzählt mit grosser Intensität von einem brillanten Kletterer und seiner Passion für seine Heimat Wales und seine Schafe.

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