Schwer zugängliche Infos
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Schwer zugängliche Infos

In der Zeitschrift «Die Alpen», 2/2013, wird über Wildruhezonen berichtet. Es heisst, bei der Tourenplanung solle man sich auf dem Portal «Respektiere deine Grenzen» über die Wildruhezonen informieren. Dabei betreibt der Bund ein eigenes Kartenportal mit besseren Funktionen und viel mehr Informationen. Dazu besteht dort die Möglichkeit, die Art der Zusatzinfos einzustellen. Alleine unter dem Titel Umwelt sind verschiedenste Schutzgebiete aufgeführt, von Amphibien über BLN- und Jagdbanngebiete bis hin zu Wasser und Zugvogelreservaten. Auf den Karten von Swiss Map online können zusätzlich Skitouren, Hütten und Hangneigungen eingeblendet werden. Es ist aber bei beiden nicht möglich, die Karten der Wildruhezonen anzuzeigen. Man wird auf die Website wildruhezonen.ch verwiesen. Das heisst: Diese Karten müssen separat ausgedruckt oder von Hand in die Karte eingetragen werden. Auf den Karten von «Respektiere deine Grenzen» können nur Wildruhezonen angezeigt werden. Hinzu kommt, dass die Informationen nicht auf Italienisch verfügbar sind. Ich kann nicht verstehen, dass die Infos zu den Wildruhezonen so schwer zugänglich sind. Wenn der Wildschutz dem SAC wirklich wichtig ist, muss er sich dafür einsetzen, dass diese Infos auch bei den Benützern ankommen, aus meiner Sicht wären dafür map.geo.admin.ch und Swiss Map online am besten geeignet. Auf respektiere-deine-grenzen.ch würde nur noch ein Link angezeigt, der auf map.geo.admin.ch weiterleiten würde. Es wäre keine grosse Sache, ein Skript zu programmieren, das die Karten mit den Wildruhezonen dort anzeigen würde. Als Bürger habe ich zwar wenig Einfluss auf die Bundesbehörden, aber ich hoffe, dass der SAC sich in dieser Richtung einsetzt.

 

Stellungnahme des Bereichs Umwelt:

Bisher kann der Datensatz mit den kantonalen Wildruhezonen vom Bund noch nicht auf die Portale wie map.geo.admin.ch und swisstopo online etc. aufgeschaltet werden. Hierfür fehlen Einwilligungen von einzelnen Kantonen. Wir hoffen, dass dieses «föderalistis

Ursula Schüpbach, Bereichsleiterin Umwelt

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