Ski, Jahrbuch des Schweiz. Skiverbandes

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Was während der Kriegsjahre 1914 und 15 in der Skisache geleistet wurde, ist zum guten Teil ungeschrieben geblieben; der Skifahrer stack im Wehrkleid und die Militärzensur verbot alle unseren Grenzdienst betreffenden Publikationen. So kam es, daß in einem einzigen kleinen, aber gut orientierenden und mit hübschen Bildern geschmückten Aufsatz ^Der Ski im Schweigerischen Heere ", von C. J, Luther. ( einem Ausländer !), das heikle Thema berührt wurde. Erfreulich ist es trotzdem, daß die beiden vorliegenden Jahrgänge fast ungeschmälert erscheinen konnten. Da sind es freilich immer wieder die alten Kämpen, welche die Sache retten: Marcel Kurz berichtet über eine von langer Hand vorbereitete und schließlich gelungene Skibesteigung des Bieshorns von Zinal aus, ferner über Touren im Gebiet der Britanniahütte. Die neue Medelserhütte diente O. Boegner als Standquartier für einige neue Skihochtouren in jenem bis jetzt im Winter fast unbekannten Gebiete. Das Schönste aber ist C. Eggers „ Skitour auf den Elbrus11. Welch eine Idee, die unermeßlichen Schneefelder des Ulingi-Tau, welche bekanntlich Andreas Fischer mit Chr. Jossi juiu in seiner zähesten aller Schneestampfereien bewältigte, auf Ski zu durchgleiten — verlockend und abenteuerlich genug, um die Skihölzer über Länder und Meere zu schleppen.

Wertvolle Mitarbeit ist dem Ski in neuester Zeit durch die Gletscherkommission der Physikalischen Gesellschaft Zürich erwachsen, welche ihre interessanten Berichte im „ Ski " veröffentlicht. Es handelt sich dabei nicht sowohl um die Kontrolle der Gletscherzungen als um die -Untersuchung der Firnbecken, vorläufig des Clariden-und Silvrettafirns, mittelst Pegel, Schneeboje, Totalisator und Schneebohrungen; eine mühsame Kleinarbeit, welche aber berufen ist, die. endgültige Kenntnis des Gletscherbewegungsphänomens, ja sogar die Voraussage der Gletscherbewegungen einzuleiten.Mans Dabi ( Sektion Bern ).

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