Ski, Jahrbuch des Schweizerischen Ski-Verbandes

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V. Jahrgang. Bern 1909. Im Selbstverlag des S.S.V..

Der vorliegende Jahrgang präsentiert sich wieder recht hübsch. Erfreulich ist das bescheidene Maßhalten im Stil und in der Wahl der Themata, welches im Leser ein gewisses Behaglichkeitsgefühl hervorruft, etwa in der Art, wie der Anblick des großen Kachelofens der Hornegglihütte ( Illustration auf pag. 59 ) heimelig anmutet.

Über ihre Touren berichten August Mottet: Auf Ski im Hochgebirge; gemeint ist eine Durchquerung des Berner Oberlandes vom Lötschental zur Grimsel, M. Kurz: Une partie de Ski dans la chaîne du Mont Blanc, P. Schucan: Quer durchs Silvrettagebiet von Landeck nach Klosters, Dr. O. D. Tauern: Eine Neujahrstour im Berner Oberland, und andere.

Die neue Hornegglihütte des Skiclub Bern, diese schönste aller Clubhütten, schildert H. Kempf mit beredter Feder, und C. Egger bringt historische Notizen über den Skilauf unter besonderer Berücksichtigung der Anfänge des Skisports in der Schweiz. Diese in launiger Weise erzählten Taten unserer Altvordern, vor, beiläufig gesagt, kaum 25 Jahren, werden vielleicht diesem oder jenem modernen „ Eisenfresser " ein überlegenes Lächeln entlocken.

Überrascht hat mich die Mitteilung des Verfassers des Aufsatzes „ Hagleren ": die Sonne stehe im Zenith. Dies darf anläßlich einer Skitour wohl erst derjenige behaupten, der z.B. das Mondgebirge in Zentralafrika auf Skiern besteigt.Hans Bubi.

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