Sperrung Klettergarten Seebergsee

La posta dei lettori

Sperrung Klettergarten Seebergsee

Diemtigtal ( BO ), LK 1:25 000, Blatt 1226 Boltigen

Auf den Frühling 1998 wurde vom bernischen Naturschutzinspektorat ein Kletterverbot für den kleinen Klettergarten, der sich etwa 150 Meter oberhalb des Seebergsees, einem beliebten Ausflugsziel, befindet, ausgesprochen. Begründet wurde dies damit, dass Kletterer, meistens an Wochenenden, mit ihrem Tun die Tierwelt rund um den Seebergsee stören.

Dazu folgende Bemerkungen:

An einem durchschnittlichen Wochenende tummeln sich Hunderte von Besuchern am Seebergsee, sei es zum Wandern, Picknicken, Alphornblasen oder ganz einfach, um die schöne Gegend dort oben zu geniessen. Im Frühling, aber auch im Herbst, wird das ganze Gebiet um den Seebergsee vom Militär als Schiessplatz benützt. An verschiedenen Felsen, dort, wo nun das Klettern verboten wurde, sind Panzerumrisse als Ziele auf den Fels gesprayt worden ( worauf man dann anscheinend auch geschossen hat ). Anlässlich einer Frühlingsskitour im Mai 1998 konnte ich zudem feststellen, dass auf dem auftauenden Seebergsee fast ein Dutzend Einschläge ( m.. " " .E. von Handgranaten ) zu sehen waren. Und diese Liste liesse sich noch erweitern. Es mutet deshalb äusserst sonderbar an, dass sich das Naturschutzinspektorat mit aller Macht gegen ein paar Kletterer wendet, die sich an einem Felsen von 20x80 Meter aufhalten, daneben aber die Augen vor dem Rummel um den Seebergsee vollständig verschliesst. Es erscheint auch wenig glaubhaft, dass sich die Wildtiere an den Schiesslärm gewöhnen, vom Geräusch fröhlicher und kletternder Kinder aber gestört fühlen sollen.

Enttäuscht hat mich in dieser Sache, dass sich - zumindest in der Öffentlichkeit - niemand für die Kletterer wirkungsvoll eingesetzt oder sich wenigstens für einen Kompromiss zwischen dem Naturschutzinspektorat und den Kletterern stark gemacht hat.

In diesem Sinne appelliere ich deshalb vor allem an den SAC, die ganze Angelegenheit nochmals zu überdenken und sich für diesen Kletter-

Zourrier des lecteurs

Positives Hüttenerlebnis -gefährliche Packgewohnheit Anlässlich einer zweitägigen Wanderung im Alpsteingebiet beschloss ich, in der Hundsteinhütte zu nächtigen. Bei der Meldung der Gruppe wurde ich von der Hüttenwartin, Frau Näf, in einem warmen Appenzellerdialekt mit den Worten begrüsst: « Schön dass ehr chömed, heerzlich Willkomm. » Dass dieses « herzlich will-komm » keine leeren Worte waren, durften wir bis zu unserm Abmarsch erleben: Der Tisch war gedeckt wie in einem gepflegten Gasthof mit Tischsets und Blumen, das Essen liess keine Kritik zu, die Bedienung zeigte Aufmerksamkeit, und das Nachtlager war mit Duvets in frohen Farben bereit. Am Morgen verabschiedete sich die Hüttenwartin noch persönlich, indem sie uns allen die Hand schüttelte, verbunden mit den besten Wünschen. Dazu erhielt jeder aus einem Chacheli noch ein Sugus. Nochmals besten Dank Frau Näf! Das erlebt man nicht in allen Hütten!

Jetzt noch etwas weniger Erfreuliches. Man begegnet vielen Alpinisten und Wanderern, bei denen der Eispickel oder die Wanderstöcke hinten oder seitlich am Rucksack ( je nach Konstruktion des Sacks oder der Packbegabung seines Besitzers ) ungeschützt schräg hinausragen. Dies ist für andere Leute, besonders auf Treppen, sehr unangenehm oder gar gefährlich. Wenn den Hintermann oder die Hinterfrau so eine Spitze haarscharf an den Nasenlöchern vorbei fast ins Auge trifft, wird verständlich, dass man sich über solche SAC-Mitglieder ärgert. Deshalb sollte man sich zum einen unbedingt einen Spit-zen- bzw. Pickelschutz ( auch für Wanderstöcke ) kaufen. Dieser kostet ja nicht viel. Zum andern sollte man beim Aufschnallen derartiger Geräte besonders auf die richtige ( und möglichst unverrückbare ) Position achten. Gegebenenfalls kann man sie mit einem Reepschnurstück zusätzlich fixieren.

Max Huber, Meggen garten einzusetzen. Verstehen und akzeptieren kann den jetzigen Entscheid nämlich kaum jemand. Res Fuhrer, Spiezwiler

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