Stellungnahme des Schweizerischen Verbands der Berufshelikopterpiloten

Zum Artikel « SAC und Helifliegen » ( vgl. ALPEN 3/99 ) Seit vielen Jahren verteidigen zahlreiche Schweizer Instanzen die Luftfahrt, um unsere Arbeit und die Sicherheit unseres Berufs zu schützen. Für uns Helikopterpiloten bieten kommerzielle Heliflüge wie Heliskiing, Gletscherlandungen und andere Passagierflüge die Gelegenheit, regelmässig bei verschiedenen Bedingungen, wie wir sie in den Alpen antreffen, zu trainieren.

der Dent d' Hérens, der Tête de Valpelline, des Vélan usw.

Noch stärker beunruhigt mich der letzte Satz des Beitrags: « Nicht zuletzt können Sie sich bei einem kleineren Unfall stets fragen: Ist ein Helieinsatz wirklich nötig ?» Was ist ein « kleinerer Unfall » in den Bergen? Stellen wir uns eine Person auf der Pigne d' Arolla oder auf der Rosablanche vor, die sich das Handgelenk bricht oder unter Magenschmerzen leidet. Muss gewartet werden, bis der Betroffene unterkühlt ist, bevor man ihn holt? Müssen wir als Retter von den Verletzten erst den SAC-Aus-weis verlangen und sie dann - wenn es sich um « kleinere Unfälle » handelt - ihrem Schicksal überlassen?

Ich glaube, der Moment ist da, in dem wir uns gegen diese Minderheit von hartnäckigen Gegnern der Sicherheit unseres Berufs wehren müssen. Die Wirtschafts- und Tourismusorganisationen unserer Kantone müssen ebenfalls aktiv werden, damit unser Land nicht zum Reservat oder Nationalpark wird, wie es diese Leute gerne hätten. Einzelne - wie die Bergführer - haben bereits reagiert. Ein Bravo und ein Dankeschön für diese Unterstützung!

Patrick Fauchère, Präsident des Schweizerischen Verbands der Berufshelikopterpiloten, Ayent ( ü ) o.

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