Tipps für Bergtouren mit Kindern

Tipp 1: Spass beim Wandern

Für ein kleines Kind gibt es Lustigeres, als monoton einen Fuss vor den anderen zu setzen! Mit kleinen Rätselspielen, Fantasiegeschichten oder Versteckenspielen wird eine Wanderung schnell zum Vergnügen. Bei den Lucchinas wird mit Begeisterung am Wegesrand gebastelt. «Auch mit dem Fernglas die Natur und ihre Eigenheiten beobachten, fotografieren oder Pflanzen sammeln, um sie später zu trocknen, bereitet den Kindern grossen Spass», sagt Julien.

Tipp 2: Abwechslung ist König

Die Familie Funk-Salamí vermeidet langweilige Strecken. Wenn man durch eine Landschaft wandert, die mit Seen, Höhlen, Burgen oder schönen Aussichten gespickt ist, nährt das die Neugier der jungen Wanderer. Es gibt auch spezielle Entdecker- oder thematische Wanderwege für Kinder. Ein weiterer Trend ist auch das Geo-Caching, das eine Wanderung in eine Schatzsuche verwandeln kann. Mithilfe von GPS oder einem Smartphone ist es möglich, unzählige versteckte Pfade in den Schweizer Bergen zu entdecken (www.geocache.ch).

Tipp 3: Die Karte zusammen studieren

Bei der Familie Ehrbar hilft «das Integrieren der Kinder in die Wandervorbereitung». Ein paar Fotos im Voraus anschauen, sich über die Besonderheiten der Route erkundigen und zusammen die Karte studieren.

Tipp 4: Mit Freunden geht alles besser!

«Eine Wanderung zusammen mit seinen Freunden ist für unseren Sohn nicht mehr anstrengend, sondern nur noch Spass», sagt Céline Stern, «und bricht die Energie der Truppe einmal zusammen, belebt eine Schnitzeljagd die Motivation von Neuem.»

Tipp 5: Am Ende eine kulinarische Überraschung

Um ihre drei Kinder zu motivieren, versprechen die Lucchinas, dass es in der Hütte eine Limonade, ein Eis oder ein Stück Kuchen geben wird.

Tipp 6: Zelten

Kinder lieben es, im Zelt zu übernachten. Bei den Schaffner-Lovis ist die Aussicht aufs Campieren ein grosser Ansporn, um weiterzulaufen.

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