2000 Meter über dem Alltag

Eine Ausstellung zum Hüttenbau im Hochgebirge tourt in der Schweiz.

Sie thront imposant auf einem Felskamm, auf 3311 Metern. Rund um die Cabane de Bertol geht es steil hinunter, zu ihren Füssen breitet sich der Mont-Miné-Gletscher aus. Auf der Haute Route passieren jährlich Hunderte die Unterkunft. Der Bau von Biwaks und Hütten wie dieser stehen im Zentrum der Ausstellung «2000 Meter über dem Alltag». Jede einzelne Hütte war und ist für Ingenieure und Architekten eine einmalige Herausforderung. Die ersten Schutzbauten waren schlichte Steinhäuschen, durch deren Wände der Wind pfiff. Die heutigen Hütten werden teils als energieautark funktionierende Einheiten gebaut, mit denen auch neue Technologien an extremen Lagen getestet werden.

Die Bertolhütte übrigens war ein Geschenk von Herrn Russ-Suchard. Sie wurde zuerst in Genf ausgestellt, dann auseinandergenommen und auf dem Felssporn wieder zusammengesetzt.

Tourdaten der Ausstellung 2015

28.4. bis 16.5.І Bern І Kornhausforum, Galerie І www.architekturforum-bern.ch

29.5. bis 14.6.І Glarus І Kunsthaus І www.glarnerarchitekturforum.ch

15.07. bis 15.8 І Innertkirchen І Grimseltor І www.grimseltor.ch

Mitte September bis Anfang Oktober І ­Winterthur І Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften І www.zhaw.ch

Ende Oktober bis Ende November. І Genf І Haute école du paysage d’ingénierie et d’archi­tec­ture de Genève І www.hepia.hesge.ch

Ende November bis Mitte Dezember. І ­Fribourg І Hochschule für Technik und Architektur І www.eia-fr.ch

Buch und Infos

Luca Gibello, Hüttenbau im Hochgebirge, SAC Verlag, Bern 2014, ­ISBN 978-3-85902-390-1

Weitere Infos auf sac-cas.ch

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