Abschluss der Frühjahrssaison

Grössere Zahl von jugendlichen Wettkampfkletterern Mit einem regionalen und für die Kategorie Jugend ( bis 15 Jahre ) nationalen Wettkampf im Kletterzentrum Magnet in Bern-Niederwangen und einem Jugend- und Junioren-Europa-cup in Chocen ( TschechienSchwei-zerinnen und Schweizer waren an diesem Wettkampf nicht am Start -wurde die erste Hälfte der Wettkampfsaison 1997 abgeschlossen.

Auffallendstes Merkmal war dabei auf regionaler und nationaler Ebene die Tatsache, dass innerhalb eines Jahrs eine grosse Zahl von Jugendlichen den Weg zum Wettkampfklettern gefunden hat. Die Teilnehmerfel-der in den Jugend- und Junioren-Kategorien sind innert kürzester Zeit stark angewachsen und zeigen, dass das Potential für einen starken Nachwuchs durchaus vorhanden ist. Auffällig ist dabei auch, dass diese Kletterinnen und Kletterer hauptsächlich aus einigen wenigen Regionen stammen. Dies beweist, dass überall dort, wo man sich um den Nachwuchs kümmert, innert kürzester Zeit sehr dynamische Gruppen entstehen, die sich mit grosser Begeisterung ihrer Sportart widmen. Eine grosse Aufgabe des SAC wird es demnach in unmittelbarer Zukunft sein, diese Trainingsgruppen in erster Linie auf regionaler Elie Chevieux - wer anders!

I

Hélène Maurer ( Croix-de-Rozon ) am regionalen Wettkampf in Bern-Niederwangen Ebene zu fördern und zu unterstützen, damit all diese Bestrebungen nicht beim ersten kleinen Rückschlag wieder zunichte gemacht werden.

Ausblick auf die Herbstsaison Mit einem internationalen Wettkampf im Rahmen des Jugend- und Junioren-Europacups im Kletterzentrum Magnet in Bern-Niederwangen ( 23724. August ) und einem Swiss Cup in Giubiasco ( I. August ) wird die Herbstsaison 1997 eröffnet. Der Weltcup beginnt mit einem Wettkampf in Courmayeur ( Italien ) Anfang September und wird Ende November in Birmingham ( England ) zu Ende gehen. Nach einer längeren Pause ( seit der WM in Paris Anfang Februar ) werden diese Wettkämpfe überall mit grosser Spannung erwartet.

Der Jugend- und Junioren-Europa-cup dagegen wird Mitte September mit dem 5. Wettkampf in Slowenien abgeschlossen. Nach diesem Wettkampf steht dann aber noch der eigentliche Höhepunkt an: Die Jugend- und Junioren-Weltmeister-schaften im österreichischen Imst. Die Chancen stehen gut, dass die Equipe Suisse auch in diesem Jahr wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit grossen Medaillenchancen am Start hat.

Hanspeter Sigrist, Oberbalm

chutz der Gebirgswelt

difesa dell'ambiente

Protection

ie la montagne

Kompostanlage mit Trockenklosett In den achtziger Jahren hat das damalige Bundesamt für Umweltschutz gemeinsam mit dem SAC verschiedene Versuchsanlagen zur Abwasserbehandlung installiert und getestet, im wesentlichen biologisch funktionierende Kleinkläranlagen und eine Kompostanlage mit Trockenklosett ( vgl. DIE ALPEN, Monatsbulletin 3/89 ). Nach einigen Anfangsschwierigkeiten hat sich die Kompostanlage, wie sie bei der Gaulihütte der Sektion Bern installiert wurde, durchaus bewährt.

Die Voraussetzungen für eine funktionierende Kompostanlage wurden im erwähnten Monatsbulletin zusammengefasst: Das Prinzip eines Trockenklosetts ( TC ) besteht darin, dass Mikroorganismen und Kleintiere die Umwandlung von Fäkalien in Kompost besorgen. Diesen Mikroorganismen müssen optimale « Arbeitsbedingungen » geboten werden: richtiges « Futter », optimale Luftfeuchtigkeit, keine Nässe, Luftzufuhr, Temperatur von ca. 17 °C, « ungestörte » Arbeitszeit. Alle diese Bedingungen müssen erfüllt sein, damit das TC funktioniert. Im Winter kann die Anlage einfrieren. Der Frost konserviert die Kompostiermasse bis zum Frühling. Mit dem Auftauen setzt der Kompostiervorgang wieder ein.

Gestützt auf die Erfahrungen der Gaulihütte hat die Sektion Bern die

Feedback