Alpenfolio: Iris Kürschner Menschen in den Bergen

Wie viele Höhenmeter sie in ihren Knien hat, ist nicht mehr nachzuzählen: Iris Kürschner ist, seit sie denken kann, in den Bergen unterwegs. Am liebsten auf Pfaden abseits des Mainstreams. Und doch sind es vor allem die Menschen in den Bergen, ihre Ansichten, ihr Respekt vor der Natur, die die 45-jährige Journalistin und Fotografin interessieren. Im Alter von zehn Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Fotografie – und für die Berge. Ihretwegen zog es sie in die Schweiz, wo sie bald für Zeitschriften wie « Annabelle » und « Schweizer Familie » arbeitete. Es kamen weitere Auftraggeber wie « Die Alpen » hinzu, sie reiste rund um den Globus, veröffentlichte bis heute über 30 Bücher, unzählige Reportagen und lebte mehr aus dem Rucksack als in einer Wohnung. Erst seit rund sechs Jahren hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Grindelwald – wenn sie nicht gerade mit ihrem dort ansässigen Partner Dieter Haas unterwegs ist. Mit der Kamera ergründet sie immer wieder die Beziehung von Mensch und Berg; zuweilen in sehr ruhigen, stimmungsvollen Momenten, dann wieder in gewollt spektakulären, präzis inszenierten Szenen. Die Begeisterung für die Bergwelt spricht aus ihren Reportagen eine prägnante, farbenstarke Sprache. Nun zeigen wir einige ihrer besten Bilder – für einmal fast ohne Text.

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