Alpinwandern: eine gefährliche Entwicklung

Der Artikel « Die neuen erfahrenen Bergwanderer » ( ALPEN 6/09 ) erfüllt mich mit Sorge und stösst auf meine Ablehnung. Die Alpenvereine in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland weisen immer wieder darauf hin, dass die markierten Wanderwege zum Schutz der Vegetation, aber auch der Fauna nach Möglichkeit nicht verlassen werden sollten. In dem erwähnten Artikel steht aber leider kein einziges kritisches Wort über Wild- oder Pflanzenschutz bzw. darüber, dass die Ausübung des Alpinwanderns als Massensport grössere Auswirkungen auf die Flora und Fauna der Berge haben könnte. Es kommen nur die Vorzüge zur Sprache, die ein Wandern abseits der markierten Wege mit sich bringt, namentlich der Spass, wenn man sich durch unentdecktes Gelände bewegt. Aufgrund dieser Darstellung könnten einige « Naturliebhaber » und « Wanderer » auf die Idee kommen, dass ein Einzelner gar nicht so viel Schaden in den Bergen anrichten kann, aber genau dies würde meiner Meinung nach eine gefährliche Entwicklung darstellen. a Dominik Scheck, Zürich

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