Anker, Daniel; Weiss, Rudolf: Skitouren Graubünden/Ostschweiz

Steiger Verlag/Weltbild Verlag, Augsburg 1997. Fr. 29.80 Im vorliegenden Skitourenführer Graubünden/Ostschweiz hat das Autoren-Gespann Anker/Weiss das bereits dem ersten Band ( 1991 ) zu-grundeliegende Konzept der Tourenvorschläge nach Jahreszeiten verfeinert. Dieser interessante Ansatz hat durchaus seine Berechtigung, z.B. als zeitlich eingegrenzte Vorbereitungshilfe ( Dezember bis Juni ).

Die aktualisierten und erweiterten Informationen enthalten genaue und kompetente Routenhinweise und viel allgemein Wissenswertes über das Gebiet; sie zeigen Möglichkeiten, aus Touren Tourenwochen zu machen, und bieten Hilfe beim Beurteilen der Lawinengefahr usw. Viel Raum erhält auch das Thema Skitouren und öffentlicher Verkehr, eine Kombination, die in den Augen vieler Skitouristen lange Zeit unmöglich erschien und entsprechend wenig praktiziert wurde.

Die Zeit des Hinaufrennens und Hinunterschwingens ohne nach links und rechts zu schauen scheint vorbei zu sein, was sich nun auch in der Führerliteratur niederzuschlagen beginnt. Das ist erfreulich.

Peter Donatsch, Maienfeld

SCHWEIZER BERGSTEIGER-KALENDER CALENDRIER SUISSE DE L' ALPINISTE

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Eine eindrückliche Auswahl von Bergen und Gipfeln aus der faszinierenden Welt von Fels und Schnee. Festgehalten in 12 einmaligen Farbaufnahmen im Posterformat 35 x 48 cm. Fotografiert von Robert Bosch, selbst begeisterter Bergsteiger. Jedes Ka-lenderbild ist ergänzt mit einem Gebietsbeschrieb, Tourenvorschlag und einem Kartenausschnitt. Das vom Bildteil getrennte Kalendarium ermöglicht es, Ihr Lieblingsbild unabhängig vom Monat mit dem entsprechenden Kalendarium zu kombinieren. Oder einfach herauszutrennen und als Wandschmuck Gipfel an Gipfel zu reihen - ein wahres Gipfeltreffen!

Ex. des Schweizer Bergsteigerkalenders 1999 zu Fr. 39. inkl. Versand und Porto Coupon einsenden an: Meier Schaffhausen, Graphisches Unternehmen Postfach, 8201 Schaffhausen Tel. 052/633 33 33, Fax 052/633 34 03

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geworden. Die Informationsfülle der alpinen Presselandschaft, die zunehmende Spezialisierung und vor allem die Professionalisierung haben dazu beigetragen, dass der ursprüngliche Sinn und Zweck des Clubs etwas in den Hintergrund gedrängt worden sind. Geblieben ist eine lockere Vereinigung von ca. 40 leistungsfähigen Bergsteigern aus dem Grossraum Ostschweiz. Ihre Aufgabe wird es sein, sich im veränderten alpin-gesell-schaftlichen Umfeld neu zu positionieren. Die das Jubiläum begleitende Festschrift1 ist der Geschichte des KCA und damit der Entwicklung des extremen Bergsports in der Schweiz gewidmet.

Walter Weibel, Basel

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